Quellen: Walt Disney Pictures, Entertainment Weekly

Die Avengers haben ihren entscheidenden Kampf gegen Thanos bestritten. Aladdin hat die Wunderlampe gefunden. Der König der Löwen brüllte wieder auf der Leinwand. Spider-Man schwang sich durch Europa. Die Verlierer haben Pennywise endgültig besiegt. Joaquin Phoenix jagt aktuell Kinogängern als Joker einen Schauer über den Rücken.

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Das fasst einige der im Vorfeld meisterwarteten und -gehypten Filme dieses Jahres zusammen. Doch ein wirklich großes Kinoevent steht uns noch bevor. Eins, das in seinem Ausmaß größer und bedeutsamer ist als alle bisher genannten Highlights, denn es schließt eine über 40 Jahre lange Ära ab. Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers, die 9. Episode der Star-Wars-Reihe, ist nicht nur das Ende der umstrittenen neuen Trilogie, sondern auch der endgültige Abschluss der Skywalker-Saga rund um Anakin alias Darth Vader und seine Nachfahren.

Am 18. Dezember wird Der Aufstieg Skywalkers in unsere Kinos kommen und ab heute um 8 Uhr morgens könnt Ihr Euch auch schon die Tickets für die Mitternachtspremiere oder die Startwoche sichern. Dann beginnt nämlich in Deutschland den Vorverkauf. Und um Euch den Film noch mal besonders schmackhaft zu machen, hat Disney den atemberaubenden finalen Trailer veröffentlicht, der genug zeigt, um richtig Lust zu machen, aber auch nicht zu viel verrät:

Deutscher Trailer

Originaltrailer

Nachdem Star Wars – Die letzten Jedi die Fangemeinde mehr polarisiert hat als irgendein Star-Wars-Film zuvor, übernahm J.J. Abrams, der bereits Das Erwachen der Macht inszenierte, die Regie von Rian Johnson. Abrams' Film wurde dafür kritisiert, wenig Anderes zu tun, als die Original-Trilogie wieder aufzuwärmen und auf jegliche Risiken zu verzichten. Als Johnson dann genau das Gegenteil tat, Risiken einging und alle Erwartungen über Bord warf, schmeckte das vielen eingesessenen Fans jedoch noch weniger. Man könnte die Rückkehr zu Abrams als Regisseur (der den ursprünglich angedachten Colin Trevorrow kurzfristig ersetzte) als eine sichere Nummer sehen, doch Abrams hat versichert, dass sein Film keineswegs eine Kurskorrektur werden soll und Johnsons Ideen "berichtigen" bzw. zunichte machen wird.

Abrams erklärte zudem, dass ihm der Druck der Erwartungen, die auf dem Film lasten, bewusst war: (aus dem Englischen)

Es geht darum, dieses Ding auf eine Weise zum Abschluss zu bringen, die emotional, bedeutsam und auch zufriedenstellend insofern, als dass so viele Fragen wie möglich beantwortet werden. Sodass wenn jemand viele Jahre später alle diese neun Filme schaut, sie eine möglichst zusammenhängende Geschichte sehen.

Obwohl es viele Dinge gab, die geplant und besprochen wurden – George Lucas selbst sagte, dass er die Reihe als drei Stücke aus jeweils drei Akten sah – bedeutet das nicht, dass es keine Dinge gab, die wir im Prozess entdeckten, es bedeutet nicht, das es keine Dinge gab, die einem eingefallen sind und einem klar wurde: "Oh, hier gibt es eine interessante Gelegenheit."

Es bedeutet auch nicht, dass es eine Liste gibt von Ergebnissen, die wir liefern müssen, weil wir das und das vorbereitet haben. Aber uns ist sehr klar, dass es das Ende der Trilogie ist und es befriedigend sein muss. Wir sind dieses Ding im Wissen angegangen, dass es ein Ende werden muss. Wir waren nicht ziellos.

Wenn wir ehrlich sind, hat das Franchise inzwischen einen Punkt erreicht, an dem es schlicht unmöglich sein wird, alle Erwartungen zu erfüllen und die meisten Fans zufriedenzustellen. Als jemand, der die letzten zwei Filme jedoch auch aufgrund ihrer voneinander sehr unterschiedlichen Ansätze genossen hat, bin ich gespannt, wie die Trilogie bzw. die Ennealogie zu Ende geführt werden.