The Ritual: Al Pacino, Dan Stevens, Ashley Greene und Abigail Cowen im Exorzismus-Horrorfilm

Im Laufe seiner Schauspielkarriere, die inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte und mehr als 50 Filme umfasst, kam Hollywood-Legende Al Pacino bisher nur einmal mit dem Horrorgenre in Berührung. Seine teuflisch gute Performance als Satan in Im Auftrag des Teufels ist vielen Filmfans sehr gut in Erinnerung geblieben. Fast 30 Jahre nach dem Film hat Pacino jetzt einen neuen Horrorfilm abgedreht, doch diesmal ist er derjenige, der eine unschuldige Seele vor dem Teufel bzw. einem seiner Dämonen bewahren will. Im kommenden Exorzismus-Horrorfilm The Ritual spielt er einen alten Priester mit problematischer Vergangenheit. An seiner Seite verkörpert Shooting Star Dan Stevens, der aktuell in Godzilla x Kong: The New Empire und Abigail im Kino zu sehen ist, einen jungen Priester, der an seinem Glauben zweifelt. Um eine besessene junge Frau durch eine Reihe schwieriger und gefährlicher Exorzismen zu retten, müssen die beiden Männer ihre Differenzen beilegen.

Der Film soll eine authentische Darstellung der wahren Geschichte von Emma Schmidt aus Iowa sein, die von August bis Dezember 1928 einer Reihe ausgiebiger Exorzismen unterzogen wurde. Ihre Fall ist der bestdokumentierte Exorzismus in der US-amerikanischen Geschichte. Ashley Greene (Twilight) und Abigail Cowen ("Fate: The Winx Saga") spielen in dem Film ebenfalls mit, wobei es unklar ist, wer von den beiden das Opfer der Besessenheit verkörpert. Ursprünglich war auch Ben Foster in dem Film besetzt, doch ich nehme an, dass er duch Stevens ersetzt wurde.

David Midell schrieb den Film gemeinsam mit Enrico Natale und führte Regie. Die Dreharbeiten fanden bereits Anfang des Jahres statt. In die Kinos soll The Ritual nächstes Jahr kommen. XYZ Films erwarb die weltweiten Rechte and em Film und wird beim Filmmarkt im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes nach internationalen Vertriebspartnern suchen.

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Ich kann nicht behaupten, dass die Aussicht auf den zigsten Exorzismusfilm meine Begeisterung weckt. Leider funktioniert das Genre seit William Friedkins Der Exorzist nach einem wenig flexiblen Schema und die meisten seiner Vertreter wirken daher sehr redundant. Bei dieser Besetzung werde ich aber zumindest enen Blick riskieren.

Quelle: Variety

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