Tusk (2014)
Mit "Tusk" beginnt Kevin Smiths "True North Trilogy". Die freakige Prämisse des Films kommt direkt aus Absurdistan. Sie verpufft leider zu schnell.
Die Trauzeugen AG (2015)
Die Trauzeugen AG ist keine Romantikkomödie, sondern eine waschechte Bromance. Genau das macht den Film so charmant und überraschend unterhaltsam.
Chappie (2015)
Regisseur Neill Blomkamp vollführt einen Absturz vom großartigen District 9 auf den kitschigen Chappie.
Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (2014)
Ein so feinsinnig inszeniertes Drama kommt nur alle paar Jahre ins Kino. Julianne Moore macht den Film herzzerreißend realistisch, sodass man still mitleiden muss.
American Sniper – Der Scharfschütze (2015)
Regisseur Clint Eastwood fährt keine klare Linie bei seiner vermeintlichen Heldenverehrung des berüchtigten Scharfschützen Chris Kyle. Intensiv und sehenswert inszeniert, aber diskussionsbedürftig.
Let’s be Cops – Die Party Bullen (2014)
Let's Be Cops weiß zwar seicht zu unterhalten, bestürzt aber durch einen grottenschlechten Plot und gibt sich keine Mühe, mehr als kurzweiliger Klamauk zu sein.
Königin der Wüste (2015)
„Du wirst die jungen Männer nicht mit deiner Intelligenz verschrecken!“, mahnt Gertrudes Mutter. Gleichsam ist Werner Herzogs schwelgerisches Historienabenteuer Unterhaltungskino, wenn auch kunstvolles.
Nobody Wants the Night (2015) – Kritik zum Berlinale-Eröffnungsfilm
„Mein erster Bär, mein erster Bär!“, jubelt Josephine (Juliette Binoche) im ersten Satz des Eröffnungsfilms. Von der Jury kann Isabel Coixet vermutlich keinen erwarten.
Jupiter Ascending (2014)
Coole Optik, stylishe Action, top 3D vs. unausgewogene Story, kitschige Dialoge, ungenutztes Potential. Bei diesem Ungleichgewicht zieht die inhaltliche vor der handwerklichen Seite den Kürzeren.
Der große Trip – Wild (2014)
Reese Witherspoon stampft in dieser inspirierenden, (fast) reinen Solonummer Richtung Selbstfindung. Ehrlich, geradeaus, rau und wunderschön.










