Ben Affleck, Gal Gadot, Ray Fisher, Ezra Miller und Jason Momoa in Zack Snyder’s Justice League © 2020 HBO Max/Warner Bros. Pictures

Quelle: HBO Max

Wie einigen von Euch vielleicht aufgefallen ist, ist heute Valentinstag. Das heißt, dass einige von Euch vermutlich von Euren Liebsten Schokolade, Kuchen, Blumen oder einen Obstkorb bekommen haben. Für DC-Fans gibt es hingegen ein ganz besonderes Geschenk: den finalen Trailer zur langersehnten Veröffentlichung von Zack Snyder’s Justice League am 18. März auf der Streaming-Plattform HBO Max in den USA. Die brandneue Vorschau setzt auf den typischen pathosgeschwängerten Snyder-Stil und besteht größtenteils auf brandneuen Szenen, die von Joss Whedon durch seine Nachdrehs ersetzt wurden, nachdem Snyder das Projekt in der Post-Production nach einer privaten Tragödie verlassen hat. Zu den interessantesten neuen Einblicken gehören die aus der Kinofassung komplett entfernten Szenen mit dem Oberbösewicht Darkseid (Ray Porter), der in den einst geplanten Sequels die zentrale Rolle gehabt hätte, und die von Snyder letztes Jahr nachgedrehte Szene mit Jared Leto als Joker, der offenbar als Teil einer albtraumhaften Zukunftsvision von Batman (Ben Affleck) auftaucht:

Letztes Jahr angekündigt, besteht Zack Snyder’s Justice League hauptsächlich aus dem bereits beim ursprünglichen Dreh entstandenen und nun mit Nachbearbeitung fertiggestellten Material. Snyder bekam jedoch auch die Gelegenheit, einige wenige neue Szenen für seine Fassung nachzudrehen, und der größte Nachtrag ist Letos Rückkehr als Joker aus Suicide Squad, jedoch mit einem erheblich veränderten Look, der vor wenigen Tagen noch mit separaten Bildern enthüllt wurde:

Zack Snyders Justice League Trailer Joker 2 Zack Snyders Justice League Trailer Joker 1Leto war in Snyders Originalfassung gar nicht dabei, der Regisseur hegte jedoch immer den Wunsch, die Figur in den Film einzuarbeiten und zum Glück erklärte sich der Oscarpreisträger sofort dafür bereit. Ray Fisher (Cyborg), Ben Affleck (Batman), Ezra Miller (The Flash), Gal Gadot (Wonder Woman) und Joe Manganiello (Deathstroke) gehören ebenfalls zu den Darstellern, die neue Szenen für den Snyder Cut aufgenommen haben.

Inzwischen offiziell bestätigt ist auch das von Snyder bereits angekündigte erwachsene R-Rating für den Film, die US-amerikanische Altersfreigabe ab 17 Jahren. Whedons Kinofassung trug noch ein PG-13-Rating. Die Begründung für die höhere Freigabe liegt laut MPAA (US-Pendant zur deutschen FSK) in Szenen von Gewalt und einigen Kraftausdrücken. So soll Batman auch mal den einen oder anderen "Fuck" von sich geben dürfen, während der visuell komplett überarbeitete Schurke Steppenwolf (Ciarán Hinds) laut Snyder deutlich rabiater vorgeht und seine Gegner zerhackt.

Wenn mir jemand Ende 2017 gesagt hätte, dass ich mehr als drei Jahre später immer noch regelmäßig über den so mittelmäßigen Justice League berichten würde, hätte ich ungläubig die Augen verdreht. Doch Zack Snyder’s Justice League gehört nicht ohne Grund zu den meisterwarteten Filmveröffentlichungen des Jahres. Auch ich bin gespannt, was sein vierstündiger Film zu bieten haben wird, um die maue Kinofassung wettzumachen. Wann und wo der Film in Deutschland erscheinen wird, steht noch nicht fest. Eine Release über Sky erscheint wahrscheinlich, Snyder deutete jedoch auch die Möglichkeit eines parallelen Kinostarts an. Auf der großen Leinwand würde ich den Film jedenfalls lieber sehen.

Unten findet Ihr noch drei Plakate zu dem Streifen:

Zack Snyders Justice League Trailer & Poster 1 Zack Snyders Justice League Trailer & Poster 2 Zack Snyders Justice League Trailer & Poster 3