US-Einschaltquoten: "Once Upon a Time" stabil, "Blood & Oil" bricht ein

Quelle: TVbytheNumbers

Der Start der sechsten "The Walking Dead"-Staffel mag weniger Zuschauer angelockt haben als die letzten beiden Staffelpremieren, doch 14,6 Millionen ist trotzdem eine gigantische Zahl an potenziellen Zuschauern, die damit anderen Serien verwehrt blieben. Dass die parallel laufende Konkurrenz im Network-Fernsehen darunter leiden würde, war zu erwarten. Am härtesten traf as ABCs "Dallas"-ähnliche neue Dramaserie "Blood & Oil", die gleich um 26% gegenüber der Vorwoche abgebaut hat und nur noch 3,9 Millionen Zuschauer mit der dritten Episode erreichten konnte. Gegenüber dem Staffelstart vor zwei Wochen verlor "Blood & Oil" mittlerweile fast 40% der Zuschauer und in der werberelevanten Zielgruppe der 18-49-Jährigen schalteten am Sonntag auch nur noch 900,000 Interessierte ein. Bei diesen Zahlen ist es extrem unwahrscheinlich, dass ABC die Serie mehr als eine Staffel lang im Programm behalten wird.

Durch die Überlänge der "The Walking Dead"-Episode wurde auch die nach "Blood & Oil" ausgestrahlte neue Folge der Thrillerserie "Quantico" betroffen, hielt sich aber etwas besser und fiel um 18% auf 5,8 Millionen Zuschauer. In der Zielgruppe waren es 1,6 Millionen. ABC ist so weit mit den Quoten der Serie zufrieden und hat schon sechs weitere Folgen nachbestellt, sodass die erste Staffel mindestens 19 Episoden beinhalten wird.

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"Once Upon a Time" leitete den Abend bei ABC ein. Ohne Zombies als direkte Konkurrenz blieb die dritte Folge der fünften Staffel mit 5,3 Millionen Zuschauern nahezu auf Vorwochenniveau. In der Zielgruppe 18-49 ging es aber leider dennoch hinab auf 1,6 Millionen. Nichtsdestotrotz waren "Once Upon a Time" und "Quantico" die erfolgreichsten Network-Serien des Abends in der Zielgruppe. "Once Upon a Time" bewegt sich weiterhin gefährlich nah am Quotentief der Serie, aber immerhin stürzt sie vorerst nicht weiter ab und bleibt auf dem Durchschnittsniveau der zweiten Hälfte von Staffel 4.

Bei CBS blieb alles mehr oder weniger beim alten – solide Zuschauerzahlen, gepaart mit mittelmäßigen Zielgruppen-Quoten. "Madame Secretary" gab nur um 5% nach und erreichte mit der zweiten Folge der 2. Season 11,2 Millionen Zuschauer sowie 1,5 Millionen in der Zielgruppe. "The Good Wife" baute ebenfalls 5% ab und landete bei 8,8 Millionen Zuschauern. Dafür hat "CSI: Cyber" gleich 14% seiner Zuschauer vom Staffelstart verloren. Mit 6,1 Millionen Zuschauern erreichte die Serie ein neues Rekordtief und es fällt schwer zu glauben, dass wir in einem Jahr immer noch eine "CSI"-Serie im Fernsehen haben werden.

Bei FOX gab es letzten Sonntag im Gegensatz zur Vorwoche keine Unterstützung durch Football im Vorprogramm, sodass die Quoten weiterhin auf ihre üblichen Levels zurückgefallen sind. "Die Simpsons" führte den Abend mit 3,3 Millionen Zuschauern an, "Family Guy" und "Brooklyn Nine-Nine" folgten mit jeweils 2,8 Millionen, "Last Man on Earth" kam auf 2,7 Millionen und "Bob’s Burgers" nur noch auf 2,2 Millionen.

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