Resident Evil: Erster Teaser zu Zach Creggers Reboot verspricht einen gnadenlosen Kampf ums Überleben

Nur zwei Filme waren nötig, um Zach Cregger als vielversprechendstes Talent im Horrorkino seit Jordan Peeles Durchbruch in dem Genre zu zementieren. Die Ironie, dass beide ihre Karrieren mit Comedy-Sketchen begannen, entging dabei niemandem. Nach dem Überraschungserfolg Barbarian, den Disney ursprünglich direkt im Stream veröffentlichen sollte und erst nach positiven Testvorführungen eine Chance im Kino gab, und dem letztjährigen Riesenhit Weapons – Die Stunde des Verschwindens, der mit Tante Gladys eine neue Horrorikone erschuf und ihrer Darstellerin Amy Madigan einen Oscar einbrachte, standen Cregger in Hollywood alle Türen offen. Doch statt, wie manche vermuten würden, weiter originelle Gruselgeschichten zu erzählen, übernahm Cregger als seinen nächsten Film die Regie der Videospielverfilmung Resident Evil.

Warum würde jemand wie Cregger, dem es offensichtlich nicht an Fantasie für neue Geschichten mangelt, die achte Realverfilmung eines Videospiels inszenieren? Zynische Zungen könnten meinen, dass die 20-Millionen-Dollar-Gage, die Cregger als Regisseur und Autor des Films erhalten hat, die ausschlaggebende Rolle bei seiner Entscheidung gespielt hat. Doch tatsächlich war Cregger als leidenschaftlicher Fan der Spiele Feuer und Flamme für die Neuverfilmung. So unterhaltsam einige der RE-Filme mit Milla Jovovich waren, keiner von ihnen und auch nicht das maue Reboot von 2021 wurden der Intensität und den Horroraspekten der Games gerecht. Das will Cregger jetzt ändern.

Im Gegensatz zu Videospieladaptionen wie Minecraft oder Super Mario Bros. liegt Cregger nichts ferner als Fanservice, und wer auf bekannte Figuren aus den Spielen hofft, wird enttäuscht sein. Stattdessen erzählt Creggers Resident Evil eine Geschichte, die sich parallel zu den Ereignissen von "Resident Evil 2" abspielt. Während sich Claire Redfield und Leon Kennedy durch Horden von Zombies durchkämpfen, gerät in Creggers Film der ahnungslose Kurierfahrer Bryan mitten in den Ausbruch des T-Virus und muss im winterlichen Raccoon City ums Überleben kämpfen. Austin Abrams, der als Junkie in Weapons die Show stahl, spielt die Hauptrolle als jemand ohne militärisches Training oder besondere Fähigkeiten, sondern als ein Durchschnittstyp in einer Ausnahmesituation. Kali Reis ("True Detective: Night Country"), Zach Cherry ("Severance") und Paul Walter Hauser (The Fantastic Four: First Steps) spielen weitere Rollen in dem Film.

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Als bekannt wurde, dass der Film von den Spielen losgelöst sein würde, war die erste Reaktion vieler Fans skeptisch. Doch dann machten Gerüchte über erste Testvorführungen die Runde – und machten neugierig. Diese beschrieben den Film als eine 90-minütige Nonstop-Achterbahnfahrt des Grauens und als "Mad Max: Fury Road des Horrorkinos". Der erste Teaser-Trailer zu dem Film scheint diese Eindrücke zu bestätigen und verspricht einen gnadenlosen, hochintensiven Überlebenskampf für Abrams' Charakter:

Deutscher Teaser

Originalteaser

Im Teaser sind kurze Eindrücke einiger monströser Mutationen zu sehen. Cregger bestätigte nach der Veröffentlichung der Vorschau, dass er seinen Resident Evil nicht als Zombiefilm sieht und klassische Zombies eine untergeordnete Rolle darin spielen würden. Sie sollen nur in drei Szenen des Films vorkommen, von denen zwei bereits im Teaser zu sehen sind. Vielmehr interessierten Cregger die unterschiedlichen grotesken Mutationen, die durch das T-Virus hervorgerufen werden.

Wie alle bisherigen Resident-Evil-Filme ist auch der neue eine deutsche Co-Produktion vom Rechteinhaber Constantin Film. In die deutschen Kinos wird Resident Evil voraussichtlich am 17. September kommen und u. a. auf IMAX-Leinwänden zu sehen sein. In den USA startet er einen Tag später.

Wie findet Ihr Creggers Ansatz für Resident Evil?

Quellen: Sony Pictures, Constantin Film

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