US-Einschaltquoten: Schwache Zahlen für "CSI: Cyber" und "Once Upon a Time"

Quelle: TVLine

Vergangenen Sonntag tummelten sich drei Serien mehr im Abendprogramm der US-Network-Sender als am Sonntag davor, denn CBS schickte die neuen Staffeln von Dauerbrenner "The Good Wife" und den verhältnismäßig neueren Serien "Madame Secretary" und "CSI: Cyber" ins Rennen um die Gunst der Fernsehzuschauer. Entsprechend der Natur der Serien, aber auch dem Durchschnittspublikum von CBS, sind die Zahlen in der relevanten Zielgruppe der 18-49-Jährigen im Verhältnis zu den Gesamtzahlen eher niedrig ausgefallen (dies ist bei den meisten CBS-Serien zu beobachten). Insgesamt konnten sich die Quoten von "The Good Wife" und "Madame Secretary" sehen lassen, doch "CSI: Cyber" enttäuschte auf ganzer Linie. Die Premiere der zweiten Staffel des Serienablegers erreichte lediglich 6,8 Millionen Zuschauer – 35% weniger als der Serienstart im März. Nur das Finale der ersten Staffel lockte noch weniger Fans vor die Fernseher. Noch schlimmer ist allerdings die mickrige Zahl in der Zielgruppe 18-49. Darin wurde nur eine Million erreicht – der neue Negativrekord der Serie. Auch der Einsatz von Ted Danson, der von der Originalserie zum Ableger wechselte, scheint nicht mehr Interesse geweckt zu haben. "CSI: Cyber" ist, nach dem offiziellen Ende der Mutterschiff-Serie, die einzige noch aktive "CSI"-Serie im Fernsehen, doch wenn es mit den Quoten so weitergeht, ist "CSI" bald endgültig Geschichte.

Die zweite Season von "Madame Secretary" eröffnete mit soliden 11,8 Millionen Zuschauern. Dies lag zwar 20% unter dem Start der ersten Staffel, aber zugleich auch 22% über dem letzten Staffelfinale und insgesamt eigentlich auf dem Niveau der meisten Folgen aus Staffel 1. In der werberelevanten Zielgruppe wurden 1,5 Millionen Zuschauer erreicht. Stabilität zeigte auch der Auftakt der 7. "The Good Wife"-Staffel, der 9,3 Millionen Zuschauer für sich begeistern konnte – 17% weniger als zum Start von Staffel 6, aber auf einem ähnlichen Niveau wie die erste Episode von Staffel 5 oder das Finale von Staffel 6. In der Zielgruppe 18-49 kam die Serie auf 1,2 Millionen Zuschauer. Es gibt also keinen Grund zur Sorge.

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Bei ABC hielt sich die zweite Folge der Thrillerserie "Quantico" herausragend mit blieb mit 7 Millionen Zuschauern fast auf Vorwochenniveau. In der Zielgruppe war "Quantico" mit 1,9 Millionen Zuschauern sogar die erfolgreichste Dramaserie des Abends. Schlechter sah es wiederum für die anderen beiden ABC-Serien am Sonntag aus. Die zweite Folge der 5. "Once Upon a Time"-Staffel baute um 9% auf 5,4 Millionen ab und landete nah am Rekordtief der Serie. "Blood & Oil" hat 18% der Zuschauer von der Serienpremiere verloren und kam nur noch auf 5,2 Millionen. Für eine zweite Staffel besteht hier nicht sonderlich viel Hoffnung, wenn der Trend anhält.

Bei FOX profitierten die Comedyserien am Sonntagabend stark von der Football-Übertragung, die ihnen voranging und nach der viele Zuschauer einfach beim Sender hängen geblieben sind. Mit 6 Millionen Zuschauern verdoppelte "Die Simpsons" nahezu die Zahlen von der Vorwoche und erreichte in der Zielgruppe fantastische 2,6 Millionen Zuschauer. Die neue Folge der dritten "Brooklyn Nine-Nine"-Season kam auf 4,1 Millionen Zuschauer, 30% mehr als in der Woche davor, und 1,9 Millionen in der Zielgruppe. "Family Guy" verbesserte sich um 24% auf 3,6 Millionen und "Last Man on Earth" legte um 5% auf 3,3 Millionen zu.

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