How to Make a Killing: Frankreichs Antwort auf Fargo kommt im Mai zu MagentaTV

Aktuell läuft in den deutschen Kinos die schwarze Komödie How to Make a Killing – Todsicheres Erbe mit Glen Powell als unehelicher Sprössling einer wohlhabenden Familie, der sich seinen Weg in der Erbrangfolge hinaufmordet. Der Film ist inspiriert vom Alec-Guinness-Klassiker Adel verpflichtet. Häufigen Kinogänger:innen ist jedoch vielleicht aufgefallen, dass bereits vor einigen Monaten ein anderer (und besserer!) Film in hiesigen Kinos lief, der ebenfalls How to Make a Killing hieß. Dass zwei oder mehr Filme denselben Originaltitel tragen, kommt natürlich immer wieder vor. In Deutschland erscheinen die Filme dann jedoch häufig mit einem abgeänderten Titel, damit es keine Verwechslung gibt. So wurde aus dem oscarprämierten Drama Crash hierzulande L.A. Crash, damit es keine Verwechslung mit David Cronenbergs kontroversem Erotikthriller gibt. Und aus dem bizarren Mysterythriller Serenity mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway wurde Im Netz der Versuchung, um sich von Joss Whedons Serenity – Flucht in neue Welten abzugrenzen.

Bei How to Make a Killing ist es jedoch ausgerechnet der deutsche Titel des ersten Films, der zur Verwechslungsgefahr beiträgt. Im französischen Original heißt er nämlich Un ours dans le Jura, übersetzt: Ein Bär im Jura. Der titelgebende Bär spielt im Film eine untergeordnete und dennoch entscheidende Rolle, denn er ist der Auslöser der Handlung. Eigentlich leben im französischen Juragebirge keine Bären, als jedoch einer mitten auf einer verschneiten Straße im tiefsten Jura steht und der Förster Michel ihm ausweichen muss, kommt es zu einem folgenreichen Unfall. Plötzlich steht Michel vor zwei Leichen und einer Tasche mit zwei Millionen Euro. Das Geld könnten Michel und seine Ehefrau Cathy gut gebrauchen, doch was macht man mit den Leichen und wem gehört das Geld überhaupt? Zum Glück hat Cathy viele Krimis gelesen und glaubt zu wissen, wie man Leichen beseitigt. Ihre dilettantischen Bemühungen, das Geld zu behalten und die verwirrten Ermittler hinters Licht zu führen, münden im Chaos, bringen aber auch Schwung ins Eheleben von Michel und Cathy. Als dann auch noch die rechtmäßigen Besitzer des Geldes im kleinen Örtchen auftauchen, stapeln sich die Leichen.

Pechschwarzer Humor, bizarre Tode, schrullige Charaktere, eine verschneite Kleinstadt und amateurhafte kriminelle Verwicklungen: Das Vorbild des Films ist nicht schwer zu erkennen. Franck Dubosc schrieb und inszenierte How to Make a Killing als Hommage an die Coen-Brüder und ihren Kultfilm Fargo. Als Michel übernahm er auch die Hauptrolle in dem Film. An seiner Seite sind Laure Calamy ("Call My Agent!") als Cathy und Benoît Poelvoorde (Nichts zu verzollen) als überforderter Gendarm zu sehen. In Frankreich begeisterte der Film 2024 fast eineinhalb Millionen Kinogänger:innen. In Deutschland kam er letzten November in die Kinos. Wer ihn verpasst hat und MagentaTV im Abo hat, kann ihn schon sehr bald nachholen. Am Mittwoch, den 6. Mai wird How to Make a Killing exklusiv beim Streamer erscheinen. Unten könnt Ihr den deutschen Trailer sehen:

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Quelle: MagentaTV

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