US-Einschaltquoten: "Family Guy" schwach, "The Good Wife" steigert sich

Quelle: TVByTheNumbers

Wie schon in der Vorwoche lockte die Football-Übertragung bei NBC am Sonntagabend knapp 23 Millionen US-Amerikaner vor die Bildschirme, aber immerhin gab es nicht noch ein World Series Baseballspiel, das am vorherigen Sonntag 17 Millionen weitere Zuschauer in Anspruch nahm, was zu deutlichen Einbußen bei den meisten Serien führte. Ohne die Baseball-Konkurrenz konnten sich zumindest die CBS-Serien erholen. "Madame Secretary" legte um 12% nach Gesamtzuschauern auf 10,6 Millionen zu und um 18% in der begehrten Zielgruppe 18-49 auf 1,3 Millionen. Noch besser rehabilitierte sich "The Good Wife". Nach einem Rekordtief in der Vorwoche steigerte sie sich um 10% nach Gesamtzuschauern auf 8,3 Millionen und in der Zielgruppe der 18-49-Jährigen sogar um 22% auf 1,1 Millionen. "CSI: Cyber" profitierte etwas weniger von der abwesenden Konkurrenz und verbesserte sich lediglich um 4% auf 5,7 Millionen Zuschauer, davon mickrige 800,000 in der Zielgruppe. Es würde mich sehr überraschen, wenn "CSI: Cyber" tatsächlich in die dritte Runde gehen darf. Schließlich wurde die "CSI"-Mutterserie von CBS trotz besserer Quoten abgesetzt.

"Once Upon a Time" konnte sich trotz weniger Konkurrenz als in der Vorwoche nicht merklich verbessern und blieb mit 4,9 Millionen Zuschauern weiterhin unter der 5-Millionen-Marke. Für den Erfolg der Serie spricht allerdings, dass sie 1,6 Millionen Zuschauer in der Zielgruppe der 18 bis 49-Jährigen erreichen konnte – mehr als jede andere Dramaserie am Sonntagabend. "Blood & Oil" blieb im Anschluss mit 3,4 Millionen Zuschauern, davon 800,000 in der werberelevanten Zielgruppe, stabil, aber dennoch unverzeihlich schwach."Quantico" rundete den Serienabend bei ABC mit einer Steigerung um 8% sowohl nach Gesamtzuschauern (auf 4,4 Millionen) als auch in der Zielgruppe (auf 1,3 Millionen) ab. Es sind passable Zahlen, insbesondere angesichts der ansonsten recht schwachen Serien am Sonntagabend, aber "Quantico" ist dennoch nicht der große Erfolg, auf den man nach den ersten beiden Episoden noch hoffen konnte. Für eine zweite Season sollte es vermutlich reichen.

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Nach einer Woche Auszeit (dank der World Series) kehrten die Sonntags-Comedyserien bei FOX mit gemischten Ergebnissen zurück. Das Highlight stellte die neuste Folge von "Bob’s Burgers" dar, die mit 3,1 Millionen Zuschauern, davon 1,4 Millionen in der Zielgruppe, die besten Quoten der Serie seit Januar erzielte. "Die Simpsons" fiel gegenüber der letzten Episode um 48% auf 3,5 Millionen Zuschauer und in der Zielgruppe um 46% auf 1,5 Millionen. Da die vorherige Folge jedoch das alljährliche "Treehouse of Horror"-Special war, war ein solcher Verlust zu erwarten. "Brooklyn Nine-Nine" wurde ebenfalls auf den Boden der Tatsachen geholt, mit 2,7 Millionen Zuschauern (1,2 Millionen in der Zielgruppe) für die sechste Folge von Staffel 3. Ganz übel sah es für die neuste "Family Guy"-Episode aus. Mit 2,6 Millionen Zuschauern (33% weniger als für die vorangegangene Episode) verfehlte Seth MacFarlanes Animationsserie zwar knapp das Rekordtief nach Gesamtzuschauern, erreichte aber den Tiefstand in der Zielgruppe 18-49 mit nur 1,2 Millionen Interessierten. Auch für "The Last Man on Earth" lief es mit 2,6 Millionen Zuschauern und nur einer Million der 18-49-Jährigen eher mittelprächtig.

 

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