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FILME-WM 2014 – Der 3. Spieltag: Jetzt abstimmen!

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Der zweite Spieltag ist vorbei und es gibt die ersten Entscheidungen! Einige Klassiker sind schon jetzt raus, besonders überraschend traf es "Die Verurteilten", der in den IMDb-Charts auf Platz 1 steht! – Filmfutter-Fans sehen das wohl etwas anders. Auch raus: "Die zwölf Geschworenen" und die Mafia-Epen "Scarface" und "Goodfellas, die am letzten Spieltag in einem nun bedeutungslosen Duell aufeinander treffen. In sechs der acht Gruppen ist dagegen noch alles drin, in diesen Gruppen haben alle Filme noch theoretisch die Chance auf das Weiterkommen. Wenn ihr euren Favoriten im Achtelfinale sehen wollt, solltet ihr bis einschließlich 27.06 (Freitag) eure Stimme hier lassen!

Alle Ergebnisse und Tabellen im Detail nach dem 2. Spieltag findet ihr hier.

Wegen nachgewiesener Manipulation wurde einige Stimmen gestrichen und es ergaben sich neue Tabellenstände. Mehr Infos

Kurztabelle & Abstimmung:

filmfutter-wm-tabelle

Die Abstimmung ist beendet. Bald geht es weiter mit der Abstimmung für das Achtelfinale!

Stage Fright (2014)

Stage Fright (2014) Filmkritik

Stage Fright, CA 2014 • 89 Min • Regie: Jerome Sable • Drehbuch: Jerome Sable • Mit: Minnie Driver, Meat Loaf, Allie MacDonald, Douglas Smith Kamera: Bruce Chun Musik: Eli Batalion, Jerome Sable • FSK: n. n. b. • Starttermin: n. n. b. Website

Horrorfans werden bei dem Titel „Stage Fright“ hellhörig mit den Ohren wackeln, denn dieser sollte ihnen bekannt vorkommen. Nein, bei dem in diesem Jahr veröffentlichten Horrorfilm „Stage Fright“ handelt es sich nicht um ein Remake des gleichnamigen italienischen Slasherfilms aus den achtziger Jahren (in Deutschland als „Aquarius – Theater des Todes“ bekannt), sondern um eine ganz neue Produktion. Zugegeben, das Setting ist dasselbe und auch hier handelt es sich um einen Slasherfilm. Doch so einfach ist es hier nicht, denn mit „Stage Fright“ bietet uns Regisseur und Drehbuchautor Jerome Sable das erste Slashermusical als Filmversion.

Nachdem Camillas (Allie MacDonald) Mutter nach einer Aufführung auf brutalste Weise ermordet wurde, leidet sie unter Albträumen. Als 10 Jahre später in dem Theatercamp, in welchem sie arbeitet, das Theaterstück, in dem ihrer Mutter die Hauptrolle spielte, neu aufgeführt werden soll, wittert sie ihre Chance, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu steigen und ihr Talent auf der Bühne unter Beweis zu stellen. Doch kurz vor der Premiere ereignet sich der erste Todesfall und alle Beteiligten sind verängstigt. Sollte das Stück wirklich wieder aufgeführt werden?

Stage Fright (2014) Filmbild 1Mit „Stage Fright“ bietet uns Regisseur Jerome Sable das erste Slashermusical der Filmgeschichte und tritt damit in die Reihe anderer Horrormusicals wie „Repo! The Genetic Opera“ von Darren Lynn Bousman, die zuvor die Leinwände besangen. Das bedeutet, dass der Film öfters durch Gesangseinlagen unterbrochen wird, in welchen mehr oder weniger die Handlung fortgeführt wird. Dies passiert vor allem in der ersten Hälfte des Films sehr häufig, und man füllt sich oft und zunehmend in einer neuen Version von „High School Musical“. Hier gibt es auch das erste Problem, denn der Film braucht unglaublich lange um überhaupt den Slasheranteil wirklich aufzugreifen. Man könnte zwischendrin an vielen Stellen fast vergessen, dass man sich in einem Horrorfilm befindet. Denn außer dem zugegebenermaßen fiesen Einstiegskill, braucht der Film sehr, sehr lange um zum nächsten Opfer zu gelangen. Dabei hat der Film keine besondere Geschichte zu erzählen, sondern klappert humorvoll eine klassische Slasherhandlung ab.

In den letzten 20 Minuten kommt dann schließlich auch der Slasherfan auf seine Kosten und es wird zunehmend blutig. War der Einstiegskill noch wirklich böse, variieren die Tötungen am Ende in ihrer Intensität und können leider nicht mehr mit dem gelungenen Einstieg mithalten. Auch die Verdichtung der vielen Tötungen direkt am Ende wirkt aufgesetzt und man hat das Gefühl, dass man am Ende das, was man hätte in weiten Strecken auf den Film verteilen sollen, schnell und kompakt nachholen wollte.

Schauspielerisch ist der Film gelungen, auch die Gesangseinlagen können sich sehen und hören lassen. Die Masse an verschiedenen Liedern ist allerdings sehr begrenzt und wirkliche Ohrwürmer gibt es nicht. Dem Film zugute kommt, dass er sich an vielen Stellen selbst nicht ernst nimmt, und oft sehr humorvoll inszeniert ist. So kommt der Killer ganz besonders durchgeknallt und bizarr rüber und bleibt einem nach der Sichtung des Films durchaus im Gedächtnis.

Schaut man sich im Nachhinein noch einmal den Trailer an, so ist „Stage Fright“ alles in allem eher eine Enttäuschung. Der Slasheranteil ist einfach zu gering und der Bodycount größtenteils wenig spektakulär. Als Musical ist der Film aber recht gelungen und technisch bewegt sich „Stage Fright“ auch durchweg auf recht hohem Niveau.

Fazit

Alles in allem, kann man „Stage Fright“ Fans von ungewöhnlichen Musicalfilmen durchaus ans Herz legen. Horrorfans sollten sich im Klaren sein, dass es sich hier allerdings durchweg eher um einen Muscialfilm mit Slasherelementen, als um einen Slasherfilm mit Musicalelementen handelt.

Trailer

Contracted (2013)

Contracted (2013) Filmkritik

Contracted, USA 2013 • 78 Min • Regie: Eric England • Drehbuch: Eric England • Mit: Najarra Townsend, Caroline Williams, Alice Macdonald, Katie Stegeman, Matt Mercer • Kamera: Mike Testin Musik: Kevin Riepl FSK: n. n. b. • Starttermin: n. n. b. Website

Dass Horrorfilme nicht immer von bösartigen Killern oder unheimlichen Geister-Mädchen handeln müssen, bewiesen bereits viele Regisseure in den letzten Jahren. Dennoch reduzierten sich einige Subgenres auf dem aktuellen Massenmarkt sehr stark. Während momentan weiterhin Serienkiller und Zombies auf dem Heimkinomarkt ihr Unwesen treiben, kommt still und heimlich eine kleine innovative Perle daher, die wohl niemand auf seinem Zettel hatte. Mit „Contracted“ liefert Regisseur Eric England („Madison County“) einen Horrorbeitrag der besonderen Art.

Als Samantha (Najarra Townsend) auf einer Party ihrer Freundin Alice (Alice Macdonald) einen Mann kennenlernt und mit im kurzerhand eine flotte Nummer in seinem Auto schiebt, weiß sie noch nicht, welches Unheil sie damit herbeirufen wird. Denn am nächsten Morgen beginnt ihr buchstäblicher Verfall, da ihr Körper nach und nach zu verrotten beginnt…

Contracted (2013) Filmbild 1Mit dieser kurzen Handlungsbeschreibung hat man eigentlich schon den größten Teil erläutert. Daneben gibt es noch einen Handlungsstrang, der sich mit der lesbischen Beziehung zwischen Samantha und einer Nebenfigur beschäftigt. Hier sticht vor allem Caroline Williams („Seed 2“, „Hatchet III“) als besorgte leicht homophobe Mutter besonders hervor. Doch auch die anderen Darsteller wissen zu überzeugen. Besonders gegen Ende zeigt Hauptdarstellerin Najarra Townsend („2012: Supernova“) eine große Bandbreite an schauspielerischer Fähigkeit.Was den Film aber in erster Linie ausmacht, ist neben dem durchaus interessant inszenierten Verfall der Hauptfigur, der Bildungsanspruch, den man Horrorfilmen in den seltensten Fällen tatsächlich zusprechen kann. Immer wieder spielt der Film mit kleinen Tricks auf das Thema Sex und übertragebare Krankheiten an und formuliert dies an einigen Stellen sogar deutlich. Somit schafft Eric England nicht nur ein spannendes Horrordrama, sondern bietet auch der jüngeren Generationen eine durchaus solide Wertevermittlung.

Dennoch ist „Contracted“ immer noch ein klassischer Horrorfilm und entwickelt sich im Laufe der Handlung zunehmend nach einem klassischen Muster. So gibt es einige fiese eklige Szenen, die aber nie ausufernd werden. Gegen Ende steigt zudem auch der Bodycount, wobei dies etwas aus dem relativ ruhigen Rahmen fällt, den der Film zu Beginn vermittelt. Dennoch, wer einen besonders blutigen Film à la „Die Fliege“ erwartet, wird enttäuscht. „Contracted“ versucht bei allen Body-Horror-Auswüchsen ein gesundes Maß an Realität zu behalten und genau dieses macht den Film an vielen Stellen so erschreckend.

Auch technisch wurde der Film einwandfrei inszeniert und vor allem die Filmmusik von Kevin Riepl („Cabin Fever: Patient Zero“, „Silent Night“) kann sich hören lassen.

Lieferte Regisseur Eric England noch vor einigen Jahren mit „Madison County“ einen klassischen, nach festem Schema ablaufenden Backwood-Horrorfilm, so bietet er nun mit „Contracted“ innovatives Horrorkino, wie es heute selten noch gemacht wird.

Fazit

„Contracted” ist fieser Body-Horror mit Bildungsanspruch. Nach diesem Film wird niemand mehr das oft so ungeliebte Kondom in Frage stellen. Absolute Empfehlung!

Trailer

Here Comes the Devil (2014)

Here Comes the Devil (2012) Filmkritik

Ahí va el diablo, MX/USA 2012 • 97 Min • Regie: Adrián García Bogliano • Drehbuch: Adrián García Boglian • Mit: Francisco Barreiro, Laura Caro, Alan Martinez, Michele Garcia, David Arturo Cabezud • Kamera: Ernesto Herrera • Musik: Julio Pillado • FSK: ab 18 Jahren • Vertrieb: Neue Pierrot Le Fou (Al!ve AG) • Heimkinostart: 3o.05.2014 Offizielle Facebook-Seite

Als Filmkritiker hat man manchmal Filme auf dem Tisch liegen, von denen man, trotz guter Übersicht über den aktuellen Kino- und Heimkinomarkt, zuvor noch überhaupt nichts gehört hat. So geht man an solche Filme besonders unbefangen heran und gerne lässt man in solchen Situationen auch vorher den Trailer weg, um diese Unbefangenheit bis zur Titeleinblendung zu behalten. Bei „Here Comes the Devil“ trat dieser Fall ein, und vor allem die stimmige BluRay-Aufmachung bestärkte das Interesse, diesen „unbekannten“ Film zu schauen. Leider erlebt man gerade bei solchen Situationen auch manchmal die bösesten Überraschungen.

Felix (Francisco Barreiro) und Sol (Laura Caro) sind verheiratet und haben zwei Kinder, einen Jungen und ein älteres Mädchen. Auf einem Familientrip in Tijuana verschwinden die Kinder während eines Erkundungstrips durch die Berge auf einmal spurlos. Einige Stunden später tauchen sie zur Freude der besorgten Eltern wieder auf. Doch sie haben sich merkwürdig verändert und schon kurze Zeit später beginnen die unheimlichen Zwischenfälle…

Zuerst soll sich den positiven Punkten des Filmes gewidmet werden, denn diese sind durchaus schnell aufzuzählen. Technisch handelt es sich hier um eine durchaus hochwertige Produktion. Das Bild ist klar und größtenteils gut ausgeleuchtet. Die Kamera ist ruhig und fängt das Geschehen übersichtlich ein. Auch der Ton ist sauber. Besonders gewalttechnisch bietet der Film an der einen oder anderen Stelle durchaus handgemachte Härten, welche die FSK18-Freigabe eindeutig rechtfertigen.

Here Comes the Devil (2012) Filmbild 1An dieser Stelle lässt sich bereits sehr gut zu den negativen Aspekten umschwenken. Ein weiterer Punkt, der die Altersfreigabe durchaus ebenfalls rechtfertigen könnte, sind die unmotiviert eingestreuten Sexszenen, die überhaupt nicht zum Film, der Handlung oder dem Horrorfilmgefühl passen wollen. So steigt der Film gleich zu Beginn mit einer lesbischen Sexszene ein und fährt fasst direkt danach mit einer weiteren Sexszene in einem Auto fort. Diese Szenen stören die Spannung und die Glaubwürdigkeit des Films auf eine Art und Weise, die es dem Zuschauer unmöglich macht, den Film in irgendeiner Form als bedrohlich oder „real“ wahrzunehmen.

Zusätzlich sind die Schauspieler größtenteils eine absolute Zumutung. Vor allem Hauptdarstellerin Laura Caro, die bisher nicht mehr als Kurzfilme und Serienauftritte hinter sich hatte, nimmt man die besorgte Mutter in keiner Situation ab. Auch die Kinder schauspielern praktisch nicht, sondern starren durchweg ausdruckslos durch die Gegend, ohne dabei irgendeine Bedrohung auszustrahlen.

Generell stellt sich der Film nach den recht furiosen ersten Minuten als sehr langweilig und langatmig heraus und schafft es in keiner Szene irgendwelche Spannung aufzubauen. Das größte Problem bei dem Film ist seine erzwungene Einzigartigkeit. Horrorfans werden sich an den aufdringlichen unerotischen Sexszenen stören, Gewaltfans an der Langatmigkeit und Fans von spannenden Terrorgeschichten an beidem. Somit ist es wirklich schwer, irgendeine Zielgruppe für diesen Film zu finden. „Filmemachen ohne Regeln“ prangert als Zitat eines Kritikerkollegen auf dem Medienträger, doch „Here Comes the Devil“ zeigt leider deutlich, dass Regeln auch manchmal echt gut sein können.

Fazit

„Here Comes the Devil“ bietet einen unappetitlichen Mix aus Sex, Gewalt und Alltags-Horror ohne Spannung und Relevanz. Ein Film, den eigentlich niemand braucht.


Information zur Veröffentlichung

Zusätzlich zum Hauptfilm bieten die DVD und BluRay noch ein sehr ausführliches Making Of sowie einige Werbetrailer. Der Film liegt in einer hervorragenden Qualität vor und bietet neben einer guten deutschen Synchronisation auch die originale spanische Tonspur. Seit dem 30.05.2014 ist der Film ungeschnitten im Handel erhältlich.

Here Comes the Devil (2012) BluRay Cover• Making Of
• Trailer
• Trailershow

 

 

 

 

BluRay-Cover © Al!ve AG


Trailer

Box-Office Welt – Godzilla erobert dank China-Start die Spitze zurück

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Box-Office Welt - 13.-15.06.2014 Zusammenfassung und Analyse

Quellen: Screendaily, Rentrak

Letztes Wochenende kam es zu einem so knappen Dreikampf um die internationale Spitze, wie schon lange nicht gesehen. Weniger als $1 Mio trennte die Top-3-Filme voneinander. Doch natürlich konnte es nur einen Sieger geben. Obwohl man schon dachte, dass die Zeiten von Godzilla als König der internationalen Einspielzahlen schnell vorbei gewesen sind, schaffte die Riesenechse letztes Wochenende ein bemerkenswertes Comeback und kletterte mit $38 Mio an die Spitze zurück. Zu verdanken hat der Film dies seinem unglaublichen $37-Mio-Start in China – das beste Startwochenende aller Zeiten für Warner Bros. in dem Land. Nichts sollte Godzilla im Wege stehen, als fünfter Film von 2014 in China die $100-Mio-Marke zu knacken. Die restlichen Märkte waren für Godzilla am Wochenende zu vernachlässigen. Zwar startete der Film im Mai sehr stark, brannte aber fast überall (wie auch in den USA) sehr schnell aus und verschwand von der Bildfläche. Vor dem Start in China haben Großbritannien ($28,4 Mio) und Mexiko ($16,4 Mio) am meisten beigetragen. Dafür enttäuschte der Film in Brasilien ($8 Mio) und Spanien ($3,4 Mio). Insgesamt spielte Godzilla international bis dato $248,7 Mio ein und hat nur noch Japan sowie die restliche Laufzeit in China vor sich. Das sollte dafür sorgen, dass der Streifen außerhalb von USA/Kanada $330-340 Mio einnehmen wird. Angesichts des immens starken Starts ist es schon beinahe enttäuschend, auch wenn der Film weltweit mehr als $500 Mio einspielen wird.

Ganz knapp hinter Godzilla platzierte sich am Wochenende ein anderer Warner-Bros.-Film: Edge of Tomorrow, der in den USA trotz überragender Kritiken kein Feuer an den Kinokassen entfachen konnte, bleibt außerhalb von Nordamerika weiterhin stark. An seinem dritten internationalen Wochenende spielte der Sci-Fi-Streifen mit Tom Cruise weitere $37,3 Mio ein, sodass er jetzt bei $181 Mio steht. Davon stammen starke $14,1 Mio von IMAX-Kinos. Oblivion hat letztes Jahr etwa $197 Mio außerhalb von USA und Kanada eingenommen, wobei der Film im Gegensatz zu Edge of Tomorrow keinen 3D-Aufschlag hatte. Edge of Tomorrow wird schon dieses Wochenende an Oblivion ebenso wie an Elysium ($193,1 Mio) vorbeiziehen und die $200-Mio-Marke spielend knacken.

Aus China stammten mit $9,2 Mio die besten Zahlen am Wochenende und führten zu einem Gesamteinspiel von $50,6 Mio nach zwei Wochen. Der Film hat in China jetzt schon mehr als das Doppelte von Elysium oder Oblivion eingenommen. Auch in Südkorea blieb der Film stark und verteidigte mit $5,7 Mio den Spitzenplatz der Charts. Mit $25 Mio ist er dort auf Rang 7 der erfolgreichsten Filme von 2014 vorgerückt und hat gute Chancen auf Platz 3. In Russland ging es für den Film lediglich um 19% auf $5,2 Mio hinab. Das Gesamteinspiel des Films dort liegt bei $15,6 Mio. Weniger gut sieht es an den WM-gebeutelten europäischen Kinokassen aus. So steht der Streifen in Frankreich bei lediglich $5,2 Mio und in Deutschland reichte es nach drei Wochen nicht für mehr als $4,2 Mio. Bislang hat Edge of Tomorrow in keinem anderen Land außer China und Südkorea die $10-Mio-Marke überschritten. Dem Film liegt nur noch die Performance in Japan bevor, wo der Streifen gut abschneiden sollte. Ich erwarte international mindestens $250 Mio, wobei auch mehr möglich ist.

Nahezu identische Zahlen schrieb mit $37,2 Mio am Wochenende Disneys Maleficent, der $37,2 Mio von 53 Ländern in die internationalen Kassen spülte und sein Einspiel auf $272,9 Mio brachte. Damit hat der Film nach nur drei Wochen das internationale Gesamteinspiel von Die fantastische Welt von Oz locker hinter sich gelassen und steuert auf ein internationales Gesamtergebnis von etwa $400 Mio zu, da dem Film noch die sehr lukrativen Märkte Japan und China bevorstehen. Weltweit hat Maleficent am Wochenende die $400-Mio-Marke überschritten und wird letztendlich oberhalb von $600 Mio landen. Lässt man die Animationsfilme außer Acht, wird Maleficent mit Abstand zum größten Hit von Angelina Jolies Karriere. Dabei ist der Erfolg durchaus auch ihrer Zugkraft zu verdanken und der Tatsache, dass ihr die Rolle perfekt auf dem Leib sitzt.

Nach drei Wochen erreichte Maleficent in Großbritannien bereis $22,9 Mio und platzierte sich auf Rang 10 der erfolgreichsten Film des Jahres. Noch besser sieht es in Russland aus. Dort erreichte der Film nach drei Wochen mehr als $30 Mio und befindet sich bereits auf Rang 3 der erfolgreichsten Filme von 2014. Der umsatzstärkste Markt bleibt aber mit $36,4 Mio Mexiko, wo Maleficent seit drei Wochen Platz 1 der Charts belegt. Der Film arbeitete sich bereits auf Platz 1 der Jahres-Charts vor. Filme wie Die Eiskönigin – Völlig unverfroren, Fast & Furious 6 und The Dark Knight Rises hat er bereits überholt. Hier ist noch einiges zu holen und es würde mich nicht wundern, wenn Maleficent in Mexiko sogar mehr als $45 Mio erreicht. Das haben vor ihm nur sechs andere Filme geschafft. Erreicht er gar $50 Mio, dann rückt er auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten auf. Sehr gut läuft der Film trotz des WM-Fiebers auch in Brasilien und erreichte dort $19,1 Mio nach drei Wochen.

Drachenzähmen leicht gemacht 2 begann seine internationale Laufzeit mit einem Startergebnis von $24,4 von 26 Ländern. Die ersten Zahlen sind bis jetzt sehr gut und versprechen eine deutliche Steigerung gegenüber dem internationalen Einspiel des Originals ($277,3 Mio). In Russland startete der Streifen mit $12,4 Mio auf Platz 1 und verbuchte nicht nur eine 70%-ige Steigerung gegenüber dem Start von Teil 1, sondern auch das fünftbeste Startwochenende aller Zeiten für einen Animationsfilm. In Malaysia gelang ihm mit $2,2 Mio gar der beste Animationsstart aller Zeiten. In Australien lag der Film allerdings mit $4,4 Mio (einschließlich Previews) etwa 18% hinter dem ersten Film im gleichen Zeitraum. Drachenzähmen leicht gemacht 2 wird im Laufe des Sommers seine verbleibenden Märkte erreichen und darf auf ein Gesamteinspiel von mehr als $400 Mio außerhalb von USA und Kanada hoffen.

X-Men – Zukunft ist Vergangenheit fällt ziemlich schnell und spielte letztes Wochenende nur noch $18,4 Mio von 75 Märkten ein. Damit erreichte der Film international $457,9 Mio. Immerhin hat der Film jetzt schon außerhalb von Nordamerika fast genau so viel eingespielt, wie der zuvor erfolgreichste X-Men-Film weltweit (also einschließlich USA und Kanada). Weltweit hat Zukunft ist Vergangenheit mehr als $660 Mio erreicht und steuert auf ein Gesamtergebnis von deutlich mehr als $700 Mio zu. Zu verdanken hat das Sequel den enormen internationalen Einstieg der fantastischen Performance in China. Nach vier Wochen spielte die Comicverfilmung dort $114,4 Mio ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Hollywood-Importen alles Zeiten in China. Auch die $41,7 Mio aus Großbritannien können sich sehen lassen, ebenso wie die $32,8 Mio aus Südkorea. Dagegen sehen die Zahlen in Deutschland mit $13,1 Mio eher blass aus. Dieses Wochenende startet der Film in Venezuela, wo ihm mindestens $5 Mio winken. Mit viel Mühe könnte der Film international noch eine halbe Milliarde erreichen, auch wenn das immer unwahrscheinlicher erscheint. Nichtsdestotrotz kann man das Ergebnis als sehr zufriedenstellend werten,  insbesondere verglichen mit den anderen X-Men-Streifen. Die Reihe besaß international eigentlich nie die Popularität von Spider-Man oder Batman.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist nicht nur in den USA ein großer Hit, sondern schlägt sich auch international ganz gut. Der Film startete am Wochenende in 21 neuen Märkten und fuhr weitere $16,2 Mio ein. Damit brachte er sein vorläufiges internationales Einspiel auf $39 Mio. Mit $1,8 Mio belegte der Streifen die #1 in Deutschland. In Brasilien blieb der Film mit tollen $4,1 Mio in der zweiten Woche an der Spitze und steht jetzt schon bei $11,9 Mio. Es würde mich nicht wundern. Dort hat der Film jetzt schon Blockbuster wie Godzilla, Gravity und Elysium überholt. Auch in Mexiko ($7,9 Mio) und Australien ($7,6 Mio) läuft es gut. Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien und die Niederlande liegen dem Film noch bevor, sowie viele kleine Märkte. Damit sollte eigentlich ein internationales Einspiel von mehr als $100 Mio sicher sein – für ein Teenager-Drama ein unglaubliches Ergebnis!

22 Jump Street nahm am Wochenende $6,6 Mio von 14 Ländern ein und steht jetzt bei $20,5 Mio. Davon stammen $16,5 Mio aus Großbritannien, wo der Film seinen Vorgänger bereits überholt hat. In den Niederlanden liegt das Comedy-Sequel mit $1,5 Mio nach zwei Wochen bereits etwa 67% vor Teil 1 im selben Zeitraum. Der erste Film hat 2012 international knapp $63 Mio eingespielt, avancierte aber spätestens im Heimkino zu einer sehr beliebten Komödie. Daher sind beim Sequel große Steigerungen zu erwarten. Mindestens $130 Mio sollte das Sequel international erreichen, vielleicht sogar $150 Mio.

Eine weitere Erfolgskomödie, Bad Neighbors, nähert sich der $100-Mio-Marke. Am Wochenende kamen weitere $1,9 Mio hinzu, sodass der Film international $88,8 Mio bis jetzt eingenommen hat. Brasilien, Italien, Frankreich, Mexiko, Argentinien, Venezuela und Belgien werden dafür sorgen, dass er mindestens $110-120 Mio international einnimmt. Großbritannien bleibt der erfolgreichste Markt des Films mit $26,8 Mio.

Das Erfolgsmärchen von Die Eiskönigin in Japan geht weiter. Auch in der 14. Woche belegte der Animationsfilm von Disney dort Platz 1 der Charts (neuer Rekord im Land!). Mit $3,8 Mio brachte der Streifen sein Einspiel dort auf $226,1 Mio. Damit belegt der Film Platz 2 unter den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten in Japan, nur noch hinter Chihiros Reise ins Zauberland. Doch auch diesen wird Die Eiskönigin in den kommenden Wochen überholen. Ein Endergebnis von mehr als $250 Mio erscheint recht wahrscheinlich. Noch nie konnte ein Film so viel in irgendeinem Land außerhalb der USA einspielen! International liegt Die Eiskönigin jetzt bei $852 Mio und hat damit weltweit $1,25 Mrd erreicht.

Noah erreichte mit Japan sein letztes Land und startete dort mit $3,3 Mio auf Platz 2. Insgesamt spielte das Bibel-Epos am Wochenende $4 Mio außerhalb von USA und Kanada ein und brachte sein internationales Einspiel auf beachtliche $251 Mio.

Die Schadenfreundinnen spielte zusätzliche $1,5 Mio ein und steht jetzt bei $97,9 Mio. Dieses Wochenende startet die Komödie mit Cameron Diaz in Italien und Frankreich. Insgesamt sollten $110 Mio drin sein.

Rio 2 – Dschungelfieber hat seinen Vorgänger endgültig überholt und kann mittlerweile $345,2 Mio außerhalb von Nordamerika vorweisen. Anfang Juli kommt der Film auch in Australien an und sollte die Kinos mit insgesamt etwa $360 Mio verlassen. Weltweit wird er damit sogar ganz knapp vor Teil 1 landen.

Ein Update gab es zum internationalen Einspiel des Oscargewinners 12 Years a Slave. Das Sklaverei-Dama hat bis dato $131,1 Mio erreicht und dabei Hits wie Wir sind die Millers, Captain Phillips und American Hustle hinter sich gelassen.

Animal (2014)

Animal (2014) Filmkritik

Animal, USA 2014 • 86 Min • Regie: Brett Simmons • Drehbuch: Catherine Trillo, Thommy Hutson • Mit: Jeremy Sumpter, Joey Lauren Adams, Elizabeth Gillies, Keke Pamer, Eve • Kamera: Scott Winig Musik: tomandandy FSK: n. n. b. • Kinostart: n. n. b. Website

Drew Barrymore produziert einen Horrorfilm? Tatsächlich, denn schaut man in die Credits des kürzlich erschienenen Monsterhorrorfilms „Animal“ fällt einem dieser Name besonders ins Auge. Doch macht sich dieses auch am Film bemerkbar? Eher weniger. Denn mit „Animal“ liefert Regisseur Brett Simmons („Husk“) einen schnörkellosen Backwoods-Horrorfilm in klassischer „Feast“-Tradition.

Eine Gruppe junger Erwachsener macht sich auf in ein abgelegenes Waldgebiet, um Kindheitserinnerungen aufzufrischen. Doch als sie sich in ein abgesperrtes Gebiet begeben, machen sie Bekanntschaft mit einem tierähnlichen Monster, das sich im Wald auf Beutejagd befindet.

Animal 2014 Filmbild 1„Animal“ ist klassischer Monsterhorror aus der Klischeekiste. Man nehme eine Gruppe mehr oder minder intelligenter junger Erwachsener, kombiniere sie mit einem unübersichtlichen Waldsetting und lasse sie dort auf ein Monster treffen, das sie kurz darauf in eine Waldhütte jagt, in welcher sie sich dann den Großteil des Films verschanzen. Doch trotz aller Klischees werden alle Horrorfans bestätigen, dass sowas doch immer gerne gesehen wird – wenn es gut inszeniert ist. Dies ist bei „Animal“ der Fall. Denn obwohl Handlung und Setting eher einem Low-Budget Film zuzuordnen wären, ist die Optik besonders hochwertig geraten. Die Ausleuchtung ist sehr schön, an vielen Stellen unheimlich und der Schnitt ist schnell aber übersichtlich. Vor allem das Monster weiß zu überzeugen. Ist es zu Beginn des Films an vielen Stellen nur zur erahnen bzw. kurz zu sehen, wird es zum Ende hin sogar in längeren Halbtotalen gezeigt. Hier muss man besonders positiv die hervorragende Maske erwähnen, denn man mag es kaum glauben, das Monster besteht nicht aus CGI, sondern stellt sich zur Abwechslung mal wieder als klassischer „Schauspieler im Anzug“ dar.

Die Handlung hält sich nicht lang mit Vorgeplänkel auf, sondern steigt direkt mit einer Verfolgungsjagd ein. So sieht man das Monster nach der darauffolgenden ca. zehnminütigen Einführungen relativ früh.

Neben dieser wundervoll old-schooligen Herangehensweise bietet der Film viele durchaus zündende Schreckmomente. Auch hier bleibt der Film klassisch und erschreckt den Zuschauer oftmals durch das plötzliche unerwartete Erscheinen des Monsters.

Animal 2014 Filmbild 2Leider hat das Creature Feature auch einige Punkte, die ihm durchaus negativ angerechnet werden können. So sind die Schauspieler an vielen Stellen recht emotionslos und der Gewaltpegel, wenn man ihn mit anderen aktuellen Vertretern des Genres vergleicht, sehr schwach. Außer einigen wenigen zerfressenen Leichen und Off-Kills bekommt der Horrorfan in dieser Richtung wenig geboten. Diese wenigen Kritikpunkte macht allerdings die Sounduntermalung an vielen Stellen wieder wett. So sind vor allem die Monstergeräusche in einigen Passagen sehr überzeugend sowie bedrohlich und auch die musikalische Begleitung von Kultkomponist tomandandy („The Hills Have Eyes“) kann sich hören lassen.

So bleibt am Ende ein flotter Monsterhorrorfilm mit einer überzeugenden Klangkulisse und hochwertiger Technik, den man Horrorfans durchaus ans Herz legen kann.

Fazit

„Animal“ ist spannender Monsterhorror mit einer überzeugenden Soundkulisse und flotter Inszenierung. Wer Abstriche in Punkten wie Darstellerleistung und Gewaltgrad machen kann, wird hier mit einem hochwertig inszenierten Horrorschocker der alten Schule unterhalten. Klare Empfehlung für Monsterfans!

Trailer

Die große Filmfutter FILM-WM 2014 – Stimmt ab!

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Während der Ball bei der Fußball-WM in Brasilien rollt, haben wir uns gedacht: Machen wir doch eine Film-WM und spielen den besten Film auf der Welt aus! Dazu haben wir basierend auf den Ranglisten von OFDb und IMDb die 32 (vermeintlich) besten Filme aller Zeiten zusammengestellt.

Die Regeln: Alle 32 Filme wurden per Losverfahren in Vierergruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe finden nun sechs Duelle statt, in denen alle vier Filme jeweils gegeneinander antreten. Ihr könnt nun in jedem dieser Spiele eure Stimme für euren Favoriten abgeben. Der Gewinner der Partie, also der Film, der mehr Stimmen erhalten hat, erhält drei Punkte, bei einem Unentschieden einen Punkt. Wenn zwei Filme am Ende der Gruppenphase punktgleich sind, entscheidet das Verhältnis aus Stimmen und Gegenstimmen. Die beiden besten Filme pro Gruppe qualifizieren sich fürs Achtelfinale.

Erste Stimmabgabenphase: 14. – 18. Juni 2014 (Gruppenphase 1. Spieltag)

Die Gruppen:

Gruppe A
Pulp Fiction
Einer flog übers Kuckucksnest
Das Schweigen der Lämmer
American Beauty

Gruppe B
Der Pate
Der Herr der Ringe – Die zwei Türme
Sieben
Es war einmal in Amerika

Gruppe C
Die Verurteilten
Das Imperium schlägt zurück
Kill Bill: Vol. 1
Die zwölf Geschworenen

Gruppe D
Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs
Der Pate 2
Forrest Gump
American History X

Gruppe E
Fight Club
Psycho
Matrix
Terminator 2

Gruppe F
Zwei Glorreiche Halunken
Léon – Der Profi
Alien
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Gruppe G
The Dark Knight
Zurück in die Zukunft
Krieg der Sterne
Stirb Langsam

Gruppe H
Goodfellas
Spiel mir das Lied vom Tod
Der Herr der Ringe – Die Gefährten
Scarface

Ab jetzt könnt ihr füre eure Favoriten abstimmen. Viel Spaß!

Die Abstimmungsphase für den 1. Spieltag ist beendet. HIER könnt ihr die Ergebnisse und Tabellen nachlesen.

House of Cards – Staffel 2 Review

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Frank Underwood, wie haben wir dich vermisst. Auch in der zweiten Staffel gibt Kevin Spacey den machthungrigen und eiskalt berechnenden Politiker, der über Leichen geht um seine Ziele zu erreichen. Die Geschichte geht dort weiter wo sie aufgehört hat, denn für die Underwoods gibt es nur ein Ziel: Noch mehr Macht.

“Das kann doch nicht wahr sein!”
Dies ist der Satz, den ich mit der ersten Staffel dieser Serie am ehesten in Verbindung bringe. Mit welchem Kalkül die Charaktere ihre brutalen Pläne umsetzen, dass kann keinen Zuschauer kalt lassen. Das Drehbuch ist dabei großteils sehr intelligent, die Dialoge gut geschrieben und die Schauspieler sehr gut ausgewählt. Das komplette Szenario wirkt in der ersten Staffel wie aus einem Guss und kommt sehr realistisch daher. Natürlich, es gibt auch einzelne Folgen die sich dem Realismus beugen und Platz für die typische Hollywood-Dramaturgie machen. Die erste Staffel bleibt dabei jedoch trotzdem homogen und übertreibt es damit nicht.

“Das kann doch nicht wahr sein!”
Auch die zweite Staffel kann mit diesem Satz zusammengefasst werden. Leider aus den falschen Gründen, denn der vorgetäuschte Realismus der ersten Staffel ist dahin und dies ist der größte Vorwurf, den man dieser Serie machen kann. Die filmische Qualität bleibt dabei auf einem sehr hohem Niveau. Schnitt und Ton sind wie gehabt über jeden Zweifel erhaben und gehen weit über die Qualität einer durchschnittlichen Serie hinaus. Kevin Spacey macht immer noch in jeder einzelnen Szene Spaß und auch die anderen Schauspieler können da sehr gut mithalten. Nur Michael Gill als Präsident fällt ein bisschen ab. Wenn er und Frank alleine in einer Szene zu sehen sind, drängt sich die Frage auf, wie zum Teufel dieser Mensch es geschafft haben soll, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Zugegeben, das Drehbuch ist Michael Gill in seiner Rolle auch nicht besonders hilfreich. Zu schwach, zu sehr wie ein Kind verhält sich der mächtigste Mann der Welt, im Gegensatz zu Mr. Underwood.

house-of-cards-season2-still“House of Cards” bleibt auch in der zweiten Staffel sehr spannend, nur spielt sie in einer anderen Liga. Es handelt sich hierbei nicht mehr um eine Serie, die ziemlich direkt und unverschönt die politische Wahrheit erzählt. Vielleicht war sie es ja auch nie, sie hat sich aber häufig so angefühlt und es war sehr erfrischend. Es werden neue Elemente eingeführt, die nicht ganz zum Thema des Politiktheaters passen wollen. Diese können die hohe Qualität nicht halten und erinnern eher an mittelmäßige Thriller-Serien als an das Besondere, welches die erste Staffel von “House of Cards” darstellt. So besitzt manche Szene die Spannungskurve einer “24”-Folge und entspricht dabei nicht dem hohen Standard, den wir von vielen vorangegangenen Episoden gewohnt sind. Es passieren zu viele Ereignisse, die unrealistisch wirken und teilweise an den Haaren herbeigezogen sind. Charaktere verhalten sich plötzlich so, dass der Zuschauer merkt: Hier wird im Hintergrund bereits an einer dritten Staffel gearbeitet.

Dadurch verliert die Serie leider einen großen Teil Ihrer Einzigartigkeit. Kann sich der Zuschauer mit diesem Gedanken anfreunden, bekommt er eine sehr spannende Geschichte erzählt die handwerklich einwandfrei umgesetzt wurde. Es ist einfach ein Genuss, Frank Underwood beim Umsetzen seiner Pläne zu beobachten und dabei als Zuschauer hilflos mitzufiebern. Mal hoffen wir, dass er endlich erwischt wird, mal befinden wir uns urplötzlich auf seiner Seite. Immer wieder gibt es kurze Momente, in denen Kevin Spacey trotz zweiter Staffel überrascht und uns zum Lachen oder auch Nachdenken bringt. Eine ganz große Leistung.

Trotzdem bleibt die große Sorge, wie es mit “House of Cards” weitergehen wird. Manchmal ist es besser, etwas Geniales einfach für sich stehen zu lassen. Es nicht zu melken bis die Grundidee völlig verwässert wird, bis jede einzelne Geschichte hundertmal erzählt wurde und sich beim Zuschauer schleichend die übliche Routine breitmacht. Deswegen bleibt mein größter Wunsch für die dritte Staffel: Das Ende von Frank Underwood, solange ich ihn noch so faszinierend finde.

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von Michail Grammatikakis

Japan-Filmfest Hamburg 2014 – Das Fazit

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Der letzte Film des 15. Japan-Filmfest Hamburg 2014 lief vor fast einer Woche. Höchste Zeit also für ein Fazit. Und was soll ich sagen: Schön war’s. Es gab einige Überraschungen, aber auch einige Enttäuschungen. Was sich aber immer mehr zeigt, ist die zunehmende Professionalität des Festivals. Noch vor ein paar Jahren saß man zum Teil mit einer Handvoll Leuten in einem kleinen Raum mit einer kleinen Leinwand und hat sich kleine Schmuckstücke in nicht sonderlich guter Qualität angeguckt. Doch aus den ganzen kleinen Sachen werden immer größere. Und dennoch bleibt das Festival nah am Publikum.

Technische Pannen standen vor ein paar Jahren noch auf der Tagesordnung, dieses Jahr hat man kaum etwas davon mitbekommen. Doch ein organisatorisches Problem besteht nach wie vor: die zum Teil große Zeitverschiebung der Filmstarts nach hinten. Einzig im Studio-Kino klappte das Zeitmanagement nahezu perfekt, da genug Zeit für den Wechsel des Publikums und den Werbevorspann eingeplant wurde. Das ist insbesondere dann aufgefallen, wenn man kurz hintereinander in verschiedene Kinos musste. Kami sei danke hab ich alle geplanten Filme komplett zu sehen bekommen, einigen Kollegen ging es allerdings anders. Daran könnte man sicherlich noch was ändern.

Ein weiterer Punkt, der im Gegensatz zu anderen Jahren aufgefallen ist, ist der Wegfall von Wiederholungen. Sprich: Auf dem Filmfest gibt es immer mehr Filme zu sehen, sodass Wiederholungen aus zeitlichen Gründen gar nicht mehr möglich wären. Es sei denn, man würde das Japan-Filmfest verlängern. Wenn der Besucheransturm anhält, wäre das sicherlich auch eine Option, die es sich lohnt umzusetzen.

Programmtechnisch ist neben dem Wegfall von Wiederholungen auch aufgefallen, dass die Vielfalt der Filme zugenommen hat. 2014 wurden viele Filme gezeigt, die von ihrer Umsetzung, ihrem Inhalt und ihrer Aussage völlig unterschiedliche Ansätze verfolgten. Dadurch bekam man einen weitwinkligeren Blick auf den japanischen Film. Schwerpunkt 2014 lag dabei vor allem auf Noh-Filmen, also ernsthafteren Werken mit Dramencharakter. In der Kategorie Anime gab es mit Der Mohnblumenberg und The Garden of Words nur zwei Filme zu sehen. Das hat mich etwas gewundert, da Anime sonst immer ein Erfolgsgarant für volle Kinosäle waren, wie auch die Vorstellung des Ghibli-Films zeigte. Da bin ich gespannt, ob es nächstes Jahr wieder mehr davon zu sehen gibt.

Zum Abschluss möchte ich noch mal alle von mir gesehenen Filme in einer Rangliste darstellen. Jeder Filmtitel ist einem Link zum Bericht, in dem die jeweilige Kritik zu finden ist, versehen. Bei gleicher Anzahl von Sternen habe ich eine Reihenfolge nach subjektiven Empfinden festgelegt. Im Großen und Ganzen waren die Filme überdurchschnittlich gut. Bei 12 gesehenen von insgesamt etwa 80 Filmen kein schlechter Schnitt. Hier nun die Rangliste:

12. Shining Besides Funny Moon 冴え冴えなほ滑稽な月 (0,5/5)

Die größte Enttäuschung in diesem Jahr mit einem undurchschaubaren Plot, schlechter technischer Umsetzung und einer nicht enden wollenden Kriminalgeschichte in Tokyos SM-Untergrundwelt.

11. Tokyo/Lovers 恋人たち (1/5)

Verwirrende, teilweise sehr langatmige Szenen wechseln sich mit anderen wirren Szenen ohne erkennbaren Zusammenhang ab. Ein Werk, das vor allem nach den subjektiven Gefühlen des Regisseurs ausgerichtet ist und daher einer viel zu umfangreichen Analyse bedarf, um es im Ansatz verstehen zu können.

10. Tokyo Shutter Girl 東京シャッタガール (1,5/5)

Ein sehr spezielles Thema, das nur einem sehr speziellen Publikum gefallen wird. Der Dreiteiler wird erst im letzten Teil einem breiteren Publikum zugänglich. Ein bisschen weniger Kunst und ein bisschen mehr Unterhaltung hätte diesem Film gutgetan.

9. Dead Banging メタルカ (3/5)

Witzige Zombiekomödie, die vor allem von ihrem halb toten Nebendarsteller und dem tollen Soundtrack lebt. Leider lässt die Begeisterung für die frische Story schnell nach, da der Zuschauer zu sehr mit moralischen Erbauungen genervt wird.

8. Nana to Kaoru 2 ナナとカオル第二章 (3,5/5)

Der Film richtet sich thematisch vor allem an ein jüngeres, aber erwachsenes Publikum. Der Witz lebt vor allem von der verrückten Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren, der zwar durch die SM-Praktiken verbindet, aber nur auf einseitiger Befriedigung basiert. Das nervt leider hin und wieder.

7. Der Mohnblumenberg コクリコ坂から (3,5/5)

Das zweite Werk von Gorô Miyazaki schafft es noch nicht an die großen Ghibli-Klassiker heran. Er tappt sich aber näher an die Arbeiten seines Vaters heran. Hätte es das Hin und Her in der Handlung nicht gegeben, wäre es sicherlich noch näher dran gewesen.

6. Judge ジャッジ (4/5)

Trotz seiner Kürze schafft der Film eine düstere, angespannte Stimmung, die vor allem an Klassiker wie The Cube und Saw erinnert. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute mit einem unvorhersehbaren Finale und einer angenehmen Länge.

5. Ken & Mary: The Asian Truck Express ケンとメリー雨上がりの夜空に (4/5)

Unterhaltsames Roadmovie, das sich perfekt als Eröffnungsfilm geeignet hat. Ein bisschen mehr Pep in der Mitte des Films hätte dem Ganzen den letzten Schliff gegeben.

4. Gothic Lolita Battle Bear ヌイグルマーZ (4/5)

Quietschbunte, total abgedrehte Komödie, wie man sie sich aus Japan vorstellt. Ein kreatives Glanzstück, das Laune macht, vom Regisseur von Robo Geisha. Bei so einem Stoff wird eine deutsche DVD-Veröffentlichung sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.

3. Slum-Polis (4/5)

Großartige Abschlussarbeit eines Uni-Absolventen aus Osaka: kritischer Hintergrund, vielseitige Charaktere und Sets, die durch ihre Lage in Fukushima, eine ganz spezielle Stimmung schaffen. Einzig das Ende ist durch seine Vorhersehbarkeit zu sehr in die Länge gezogen.

2. Greatful Dead グレイトフルデッド (4,5/5)

Eine meiner größten Überraschungen auf dem Filmfest. Die Komödie wechselt sich gekonnt mit Psychothriller-Elementen ab, ohne an Spaß einzubüßen. Die Frage, ob man lachen oder erschrecken soll, macht den Reiz des Films aus. Ein nahezu perfekter Unterhaltungsfilm.

1. Miss Zombie (5/5)

Sehr tiefgründige, in Schwarz-Weiß-Bildern verpackte subtile Kritik, die erschreckt und aufrüttelt. Ein Kunstwerk, das gekonnt mit dem Medium Film in bewegte Bilder umgesetzt wurde. Wenig Worte, ruhige Bilder und gezielt eingesetzte Musik in einer rundum stimmigen Handlung machen Miss Zombie zu meinem absoluten Filmhighlight des Festivals. Hoffentlich schafft es der Film in den deutschen Handel.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Man sieht sich hoffentlich auf dem 16. Japan-Filmfest Hamburg im nächsten Jahr mit viel neuem Filmfutter aus Nihon. Ich freu mich jetzt schon!

22 Jump Street (2014)

22 Jump Street internationaler Trailer

22 Jump Street, USA 2014 • 111 Min • Regie: Phil Lord, Christoper Miller • Mit: Jonah Hill, Channing Tatum, Ice Cube, Peter Stormare, Wyatt Russell, Amber Stevens • FSK: ab 12 Jahren • Kinostart: 31.07.2014 • Deutsche Website

Handlung

Schmidt und Jenko sind zurück! Nach dem großen Ermittlungserfolg an der High School, vermasseln die beiden ihren nächsten Einsatz, bei dem sie den berüchtigten Drogendealer Ghost (Peter Stormare) dingfest machen sollten. Schlussfolgerung ihrer Vorgesetzten: ihre Talente sollen genau so eingesetzt werden, wie bei ihrem ersten Undercover-Einsatz. Wie in der Schlussszene des Vorgängers angekündigt, schickt Captain Dickson (Ice Cube) dynamische Duo diesmal an die Uni, wo sie mehr oder weniger den gleichen Auftrag zu erledigen haben, wie im ersten Teil. Eine neuartige Droge ist im Umlauf und es gilt, die Dealer und die Quelle auf dem Campus zu finden. Das hat ja schon letztes Mal so gut geklappt, wie schwer kann es diesmal werden? Doch die College-Kids sind um einiges schlauer, als die High-School-Schüler, mit denen sie es im ersten Film zu tun hatten. Zu allem Übel leidet unter dem wilden College-Leben die Partnerschaft der beiden. Während Schmidt (Jonah Hill) sich von Jenko (Channing Tatum) immer mehr vernachlässigt fühlt, findet jener am College als Football-Spieler womöglich seine wahre Bestimmung und mit dem coolen Sportler Zook (Wyatt Russell) einen passenderen Seelenverwandten als Schmidt. Können sich die beiden wieder zusammenraufen, um den Fall zu lösen und auch am College zu Helden werden?

Kritik

Wie schaffen Phil Lord und Christopher Miller das eigentlich, stets die Erwartungen zu übertreffen und nach außen hin zum Scheitern verurteilten Projekten so zu bewältigen, dass die Zuschauer stets eine positive Überraschung erwartet? Ihr Filmdebüt, Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, war bereits eine clevere Fast-Food-Konsumkritik der „Super Size Me“-Gesellschaft im Animationsgewand. Doch der Film hat trotzdem nicht darauf vorbereitet, dass die beiden sich als regelrechte Komödien-Genies entpuppen, die stets entlang des feinen Grats zwischen Selbstparodie und aufrichtig interessanten Charakteren und Geschichten wandeln. Als 21 Jump Street, die Kinoadaption der Spätachtziger-Serie mit Johnny Depp, angekündigt wurde und mit Channing Tatum und Jonah Hill in den Hauptrollen besetzt wurden, bestand die Reaktion aus gezuckten Schultern und mildem Belächeln der Idee. Das konnte doch nur eine peinliche Angelegenheit werden, oder? Falsch vermutet, denn der Film war nicht nur die beste Komödie von 2012, sondern auch eine der besten Filmadaptionen einer Serie überhaupt. Anstelle eines ernsthaften Thrillers, war 21 Jump Street der Film, der sich über das eigentlich bescheuerte Konzept der Serie (und damit auch der Filmadaption) lustig machte. Außerdem entdeckte der Film Channing Tatums gut verstecktes komödiantisches Talent.

22 Jump Street (2014) Filmbild 2Doch 21 Jump Street war für Lord und Miller lediglich eine Fingerübung. Es ist dieses Jahr, in dem sich die beiden als die führenden Filmemacher des Comedy-Genres etablieren werden. Zunächst gelang ihnen das Meisterstück, aus der hoffnungslos bescheuerten Idee eines LEGO-Films, einen wundervoll einfallsreichen, intelligenten und urkomischen Animationshit zu produzieren. Nur wenige Monate später legen die beiden mit einer weiteren Rarität nach – einer gelungenen Comedy-Fortsetzung. Sequels zu Komödien haben bei Filmfans nicht gerade einen tollen Stand. Zu groß ist die Versuchung, nach einer erfolgreichen Komödie das Schema des Vorgängers mit minimalen Abänderungen nachzumachen (siehe Hangover 2). Aus diesem Fehler macht 22 Jump Street eine Tugend und verbringt gute zehn Minuten damit, dem Zuschauer recht deutlich klarzumachen, wie einfallslos und unkreativ Fortsetzungen sind. Wenn man dem Film eine Sache vorwerfen kann, dann dass er m Gegensatz zum ersten Film manchmal den Bogen in puncto Meta-Humor ein wenig überspannt. Die bei der visuellen Gag-Flut von The LEGO Movie lassen Lord und Miller auch bei 22 Jump Street keine Gelegenheit für einen Gag aus. Doch auch die Wiederholungen der Gags werden so bewusst eingesetzt, dass sie irgendwann wieder lustig werden, wie beispielsweise die ständigen Kommentare, dass Jonah Hill und Channing Tatum für College-Studenten einfach zu alt aussehen. Man lacht vielleicht bei der dritten Wiederholung nicht mehr, aber bei der zehnten schon wieder. Die Macher greifen schon von Anfang an scheinbar dreist ein weiteres Sequel vor, nur um später sich selbst ganz bewusst in dieser Hinsicht ins Knie zu schießen (wie ihnen das gelingt, gehört zu den lustigsten Momenten des gesamten Films).

Hat 21 Jump Street sich noch über die Klischees von Actionkomödien und Buddy-Cop-Filmen lustig gemacht, macht sich 22 Jump Street unter anderem über den ersten Film lustig und über sich selbst lustig. 22 Jump Street wiederholt sehr viele Gags und Ideen von seinem Vorgänger, doch er tut es sehr bewusst und stets mit einem Augenzwinkern über die vermeintliche Einfallslosigkeit von Sequels. Neben Alterswitzen, gibt es wieder einen Drogentrip und eine verrückte Verfolgungsjagd. Doch es sind gerade die leichten Abänderungen, die die Zuschauer, aber auch die Protagonisten des Films, daran erinnern, dass nicht alles, was gleich aussieht, auch gleich ist. Außerdem kommt dem Film sehr zugute, dass im Gegensatz zu vielen Komödien, einige der besten Gags (und Twists) im Trailer nicht vorgegriffen werden (ein solcher Twist brachte mich – und Channing Tatums Charakter – minutenlang zum Lachen).

22 Jump Street (2014) Filmbild 122 Jump Street startet so energiegeladen und mit einer so hohen Gag-Frequenz (die ersten 15 Minuten haben mehr Lacher zu bieten als die letzten fünf Adam-Sandler-Filme zusammengerechnet), dass es schon fast selbstverständlich ist, dass der Film in der Mitte ein deutlich langsameres Tempo annimmt, es gegen Ende erst wieder ankurbelt und während des schlicht genialen Abspanns einen weiteren Höhepunkt erreicht (es empfiehlt sich sehr, bis nach dem Abspann im Kino zu bleiben). Daher ist der Film etwas unebener ausgefallen als der durchgehend lustige erste Film, doch zugleich übertreffen die lustigsten Szenen des Sequels auch die lustigsten Momente des Vorgängers. In den ruhigeren Momenten arbeitet der Film stattdessen mit der erneut grandiosen Chemie seiner beiden Hauptdarsteller Hill und Tatum, die im Film die stärkste latent homoerotische Spannung haben seit Val Kilmer und Tom Cruise in Top Gun. Während im ersten Film die klassischen Loser/cooler Typ-Rollen zwischen Tatum und Hill vertauscht waren, wird das Muster bei der Fortsetzung in die gewohnten Bahnen umgekehrt. Jenko ist bei den coolen Partys im Film dabei und Schmidt gesellt sich zu den Kunst-interessierten Außenseitern (zu denen zufälligerweise auch die äußerst attraktive Maya gehört, die sofort an Schmidt Gefallen findet).War im ersten Film Channing Tatums Performance noch das Herzstück des Films, neigt sich die Waage mehr in die Richtung von Hill, wobei auch Tatum sein Image und seine Karriere hier gerne auf die Schippe nimmt. Beide sind jedoch schnell vergessen, jedes Mal wenn Ice Cube die Bühne betritt. Seine Rolle als stereotyper knallharter Polizeichef wurde ausgeweitet und das ist auch gut so, denn mit einem einzigen Blick kann er jede Szene an sich reißen.

Am Ende ist man als Zuschauer hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach einer weiteren Fortsetzung und dem Gedanken, dass es vielleicht gut ist, dann aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Schließlich können Lord und Miller das Kunststück nicht zum dritten Mal vollbringen…oder?

Fazit

Witzig, einfallsreich und vor allen Dingen intelligent – 22 Jump Street lässt die Angst vor einer mittelmäßigen Fortsetzung nach wenigen Minuten verfliegen. Mit The LEGO Movie und diesem Film sind die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller nun verantwortlich für die zwei besten Komödien des Jahres. Sollen die beiden demnächst sogar Sudoku – Der Film oder Kinoadaption von Eine himmlische Familie inszenieren – ich bin bei allem dabei!

Trailer

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