The Suicide Squad Start

© Warner Bros. Pictures

Quellen: Warner Bros. Pictures, Deadline

DCs bunt zusammengewürfelte Antiheldentruppe darf nach einer Frischzellenkur zurück in die Kinos. Warner Bros. wird The Suicide Squad am 6.08.2021 in die nordamerikanischen Kinos bringen. Wie man an dem Titel vielleicht schon erkennen kann, handelt es sich dabei nicht um ein direktes Sequel zum ersten Film aus dem Jahr 2016. David Ayers Film war zwar mit $750 Mio Einspiel ein weltweiter Kassenhit, doch Kritiker und viele Kinogänger haben kein gutes Haar daran gelassen. Auch in meinen Augen stellt Suicide Squad den bisherigen Tiefpunkt des DC-Kinouniversums dar und gehört in die gleiche Rohrkrepierer-Schublade wie Batman & Robin oder Catwoman.

Beflügelt durch die große Beliebtheit von Wonder Woman und Aquaman möchte sich Warner also vom alten Ballast lösen, aber auch das beibehalten, was bislang funktioniert hat. Daher wird The Suicide Squad ein sogenanntes Soft-Reboot sein. Das bedeutet, dass die meisten Darsteller des Films neu sein werden und die Ereignisse des Vorgängers vermutlich ignoriert werden. Die wenigen Dinge, die beim ersten Mal gut funktioniert haben, sollen jedoch wieder zu sehen sein. Das bedeutet mit Sicherheit die Rückkehr von Margot Robbie als Harley Quinn, die die Rolle aktuell in Birds of Prey verkörpert. Es könnte aber auch die Rückkehr von Will Smith als Deadshot bedeuten, denn seine Starpower hat sicherlich eine Rolle beim Erfolg des Erstlings gespielt. Ein Wiedersehen mit Jared Letos Joker wird es aller Voraussicht nach nicht geben.

Wie schon im Oktober berichtet, wird James Gunn das Drehbuch zu The Suicide Squad schreiben und steht jetzt auch offiziell in Verhandlungen, die Regie des Films zu übernehmen. Disneys Entscheidung, James Gunn aufgrund seiner alten kontroversen Tweets als Regisseur von Guardians of the Galaxy Vol. 3 zu entlassen, ist in dem Fall ein Segen für Warner Bros., denn einen besseren Regisseur als Gunn könnte man sich für einen Film wie The Suicide Squad kaum vorstellen.

Ursprünglich sollte The-Accountant-Regisseur Gavin O’Connor Suicide Squad 2 inszenieren, der als direktes Sequel geplant war. O’Connors Drehbuch ähnelte jedoch sehr dem Plot von Birds of Prey, der zuerst gedreht wird, also verließ O’Connor das Projekt und Warner orientierte sich um. Ein Suicide-Squad-Film hat sehr viel Potenzial, das beim letzten Versuch ungenutzt blieb, sodass ich auf Gunns Version aufrichtig gespannt bin.