Quelle: Lionsgate

Bis in die Sechziger waren Western das beliebteste Genre im US-amerikanischen Kino. Danach sank ihre Popularität, verdrängt von modernen Krimis und Actionfilmen. In den letzten zehn Jahren feierte das Genre jedoch eine regelrechte Renaissance in den Kinos, angeführt von den Coen-Brüdern mit True Grit, Alejandro González Iñárritus The Revenant und Quentin Tarantinos Django Unchained und The Hateful 8. Aber auch abseits dieser Prestigefilme gab es mit Brimstone, Slow West, The Salvation, Feinde – Hostiles und dem überraschend gelungenen Die-glorreichen-Sieben-Remake einige wirklich sehenswerte Genrevertreter. Im gigantischen Ensemble des letztgenannten Films spielte Vincent D’Onofrio ("Marvel’s Daredevil") mit, der dieses Jahr seinen eigenen Beitrag zum uramerikanischsten aller Genres leistet.

ANZEIGE

Bei The Kid hat D’Onofrio zum zweiten Mal den Platz im Regiestuhl eingenommen und erzählt die klassische Western-Geschichte des Sheriffs Pat Garrett und Outlaws Billy the Kid aus einer neuen Perspektive. Die Hauptfigur des Films ist der junge Rio (Jake Schur), der im Südwesten der USA versucht, seine Schwester, gespielt von D’Onofrio Tochter Leila George (Mortal Engines – Krieg der Städte), aus den Klauen ihres bösen Onkels Grant Cutler zu befreien.

Für die Besetzung des Films, in dem D’Onofrio selbst eine Nebenrolle spielt, griff er auf zwei seiner Co-Stars aus Die glorreichen Sieben zurück. Ethan Hawke spielt Pat Garrett und Chris Pratt den Bösewicht Grant Cutler. Gerade das macht mich auf den Film neugierig, denn die Rolle des Schurken ist eine deutliche Abkehr von allem, was Pratt bislang gemacht hat. Dane DeHaan (The Place Beyond the Pines) spielt Billy the Kid.

In den USA startet The Kid am 8. März in den Kinos. Einen deutschen Starttermin hat der Film leider nicht. Unten findet Ihr den wirklich vielversprechenden Trailer zu dem Streifen, in dem Chris Pratt mit Vollbart kaum wiederzuerkennen ist.

The Kid Trailer & Poster