Nightmare on Elm Street Reboot

© New Line Cinema

Quelle: GameSpot

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Eins, zwei, Freddy kommt (wieder) vorbei?

Wie seine Schreckensfigur Freddy Krueger ist auch das Nightmare-on-Elm-Street-Franchise nicht totzukriegen. Trotz der in Genrekreisen weitgehend negativen Reaktionen auf das einfallslose Remake von 2010, in dem Jackie Earle Haley Robert Englunds Paraderolle übernommen hat, wurde 2015 bekannt, dass New Line Cinema an einem weiteren Reboot der Reihe um den Boogeyman, der Albträume heimsucht, arbeitet. Damals wurde David Leslie Johnson-McGoldrick als Drehbuchautor eines neuen Freddy-Films angeheurt. Johnson-McGoldrick hat sich im Horrorgenre einen Namen als Autor von Orphan und Conjuring 2 gemacht und schrieb auch an James Wans aktuellem Blockbuster Aquaman sowie an Conjuring 3 mit.

Dass die Meldung eines weitere, höchstwahrscheinlich Englund-losen Reboots nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen wurde, scheint das Studio nicht davon abzubringen, doch eilig hat es New Line mit dem Reboot auch nicht. Letztes Jahr wurde erneut berichtet, dass trotz der Film trotz Funkstille weiterhin auf dem Programm des Studios steht. Jetzt hat Johnson-McGoldrick selbst im Interview bestätigt, dass der Film weiterhin kommt. Allerdings konzentriere sich das Studio aktuell auf das erfolgreiche Conjuring-Franchise, weshalb Freddy noch warten muss: (aus dem Englischen)

Es kommt immer noch. Jetzt gerade passiert nichts akut. Das Conjuring-Universum ist aktuell die Priorität von New Line. Aber ich denke, dass jeder Freddy wieder sehen möchte, sodass es irgendwann unausweichlich ist.

Auch wenn ich keineswegs grundsätzlich gegen Remakes bin und es gerade im Horrorgenre einige wirklich gelungene Beispiele gibt (siehe Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt, Ajas The Hills Have Eyes oder Cronenbergs Die Fliege), kann ich mir kaum ein Szenario vorstellen, in dem ein neuer Nightmare-Film ohne Robert Englund irgendwie gut ankommen kann. Kaum eine andere Horrorfigur ist so sehr mit ihrem Darsteller verknüpft wie Freddy mit Englund, denn schließlich versteckt er sich nicht hinter einer Hockey- oder Shatner-Maske und hat auch viel mehr Persönlichkeit als die meisten anderen Horrorkiller.