Nightmare on Elm Street Reboot Regie

Robert Englund am Set von "Nightmare III – Freddy Krueger lebt" (1987) © New Line Cinema

Quelle: We Got This Covered

Erst vor wenigen Tagen haben wir das bereits seit einigen Jahren still und leise entwickelte Reboot des Horrorklassikers A Nightmare on Elm Street angesprochen. Zuletzt versicherte Drehbuchautor David Leslie Johnson-McGoldrick (Orphan, Conjuring 2), dass der Film weiterhin in Arbeit sei, jedoch ohne konkretere Updates.

Es könnte sich aber jetzt langsam was tun an der Front. Das Online-Portal We Got This Covered berichtet in Berufung auf interne Quellen, dass der französische Filmemacher Alexandre Aja auf der Studioliste potenzieller Wunschkandidaten für die Regie des Films steht. Weltweite Anerkennung unter Horrorfans erhielt Aja 2003 mit seinem ultrabrutalen, hochspannenden High Tension. Seitdem machte er sich vor allem einen Namen als Regisseur diverser erfolgreicher Horror-Remakes. Er inszenierte The Hills Have Eyes, dessen Vorlage, ebenso wie Nightmare, von Wes Craven stammte. Außerdem drehte er Mirrors mit Kiefer Sutherland und das höchst unterhaltsame Remake Piranha 3D. In den letzten Jahren hat er sich von der Remake-Schiene entfernt. Sein neuster Film, der Alligatoren-Horror Crawl, ist dieses Wochenende mit positiven Kritiken in US-Kinos angelaufen.

Wie ich sicherlich schon mehrfach erwähnt habe, bin ich kein großer Befürworter eines Nightmare-on-Elm-Street-Reboots. Der letzte Versuch von 2010 hat mich in dieser Hinsicht auch nicht gerade umgestimmt. Doch es ist mir auch klar, dass in dem Franchise zu großes kommerzielles Potenzial steckt, als dass New Line es einfach ruhen lässt. Und wenn schon ein Reboot kommen muss, dann ist Aja sicherlich eine gute Wahl für die Regie. Bislang habe ich noch keinen schlechten Film von ihm gesehen und mit The Hills Have Eyes hat er auch gezeigt, wie man ein Remake gut anpacken kann.

An dieser Stelle muss jedoch eins ausdrücklich betonen: Es handelt sich hierbei lediglich um ein Gerücht und keine Meldung eines sehr zuverlässigen Branchenblatts wie Variety, The Hollywood Reporter oder Deadline. Gerade bei We Got This Covered ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass sie recht viele solcher "Knüller" berichten und sich dabei auf ominöse "nahestehende" Quellen berufen, ohne jedoch dass sich vieles davon offiziell bestätigt hat. Daher sollte man die Meldung mit einer gesunden Portion Skepsis (und vielleicht einem Hauch Wunschdenken) lesen.