Rambo 5 Stallone

Sylvester Stallone in John Rambo (2008) © Lionsgate

Quelle: Deadline

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"Sag niemals nie" ist nicht nur der Titel des letzten (inoffiziellen) James-Bond-Films mit Sean Connery, sondern auch ein in Hollywood beliebtes Motto der Schauspieler und Filmemacher.

Vor etwa zweieinhalb Jahren hat Sylvester Stallone angekündigt, dass er mit seiner Rolle als Vietnamveteran John Rambo endgültig fertig sei. Zwar wolle er noch einen fünften Film machen, meinte er damals, doch der Körper sei einfach zu alt. Stattdessen gab es seitdem Gespräche über eine mögliche TV-Serie und sogar ein Reboot des Originalfilms, was bei Fans nicht gerade auf große Begeisterung gestoßen ist.

Jetzt will es Stallone aber doch noch einmal wissen. Wie das Industrie-Portal Deadline berichtet, ist Rambo 5 nicht nur wieder in Planung, sondern soll sogar schon diesen September in London, Bulgarien und auf den Kanarischen Inseln vor die Kameras gehen. Avi Lerner, mit dem Stallone vor einiger Zeit einen Streit hatte, der zu seinem zwischenzeitlichen Ausstieg aus dem Expendables-Franchise führte, produziert das Sequel und wird bei den anstehenden Filmfestspielen in Cannes die internationalen Vertriebsrechte an dem Film verkaufen. So weit waren wir allerdings schon mal vor vier Jahren, als Splendid Film die hiesigen Verleihrechte an Rambo 5 erworben hat, bevor der Film aber dann doch abgesagt wurde.

Wird es diesmal besser ausgehen? Möglich, denn der 71-jährige Stallone wird auch nicht jünger, sodass der Zeitpunkt wirklich jetzt oder nie ist. Als Rocky muss er in der Creed-Spin-Off-Reihe ja immerhin nicht wieder in den Ring steigen, doch als John Rambo erwarten seine Fans weiterhin deftige Action von ihm – insbesondere nach dem ultrabrutalen vierten Film, der das Herz eines jeden Actionfans höher schlagen ließ.

Nachdem Rambo in Teil 5 Missionare in Burma rettete, wird er in Rambo 5 gegen ein mexikanisches Drogenkartell in den Krieg ziehen. In dem Film übernimmt der an PTSD leidende Rambo Gelegenheitsjobs an einer Ranch in Arizona nahe der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko. Die Enkelin seiner langjährigen Freundin und Ranch-Leiterin Maria verschwindet, nachdem sie einen Trip nach Mexiko zu einer Party unternommen hat. Gemeinsam überqueren sie die Grenze und suchen das Mädchen. Aus einer Rettungsmission wird ein Abstieg in die Hölle, als Rambo einen Menschenhändler-Ring aufdeckt. Gemeinsam mit einer Journalistin, deren Halbschwester ebenfalls entführt wurde, versucht er die Mädchen zu retten und einen brutalen Gangsterboss zu Fall zu bringen.

Obwohl zunächst berichtet wurde, dass Stallone selbst am Drehbuch gearbeitet hat, hat Matt Cirulnick ("Absentia") laut der neusten Meldung das Skript verfasst. Möglicherweise hat aber Stallone daran mitgeschrieben, wie bei allen Rambo-Sequels. Wer die Regie des Films übernehmen wird, steht noch nicht fest.

Falls Euch die Plotidee "Rambo vs. Kartell" bekannt vorkommt, dann liegt es möglicherweise daran, dass es die gleiche ist, die bereits seit kurz nach dem vierten Film herumschwirrt. Ob der Film den Originaltitel Rambo: Last Blood tragen wird, wie für den fünften Film ursprünglich angedacht war, ist noch nicht bekannt.