Kung Fu Staffel 4

Olivia Liang in "Kung Fu" © 2022 The CW Network, LLC. All rights reserved.

Quelle: Deadline

Der Hausputz beim US-Sender The CW, dessen Mehrheitsanteile letztes Jahr von der Nexstar Media Group aufgekauft wurde, geht weiter. Nachdem das Programm des Senders letztes Jahr schon Federn lassen musste, u. a. mit schockierenden Absetzungen von "DC’s Legends of Tomorrow" und "Batwoman", trennt sich der Sender dieses Jahr von mehreren weiteren Serien. Die finalen Staffeln von "The Flash" und "Riverdale" laufen aktuell, die letzte "Nancy Drew"-Season startet diesen Monat und Prequelserien "Walker: Independence" und "The Winchesters" wurden jeweils nach einer Staffel abgesetzt. Tatsächlich sind "Walker" und "All American" aktuell die einzigen The-CW-Serien, die in der nächsten TV-Saison auf jeden Fall mit neuen Staffeln zurückkehren werden, während das Schicksal von "Superman & Lois" und "All American: Homecoming" noch in der Schwebe ist.

Jetzt schwang The CW bei einer weiteren Serie die Axt und gab das Ende des Martial-Arts-Reboots "Kung Fu" nach drei Staffeln bekannt. Die Neuauflage der Kultserie mit David Carradine startete 2021 bei The CW und war anfangs ein kleiner Überraschungshit für den Sender, wobei die Einschaltquoten ab Staffel 2 schnell gesunken sind. Im Gegensatz zu "Walker: Independence" und "The Winchesters", die aktuell nach einer neuen Heimat für Staffel 2 suchen, ist das Ende von "Kung Fu" jedoch endgültig. Produktionsstudio Warner Bros. Television hat geahnt, dass The CW die Serie nicht fortführen würde und suchte bereits im Vorfeld nach einem interessierten Abnehmer, wurde jedoch nicht fündig. Die Serienmacher haben aber in weiser Voraussicht das Ende der dritten Staffel ohne große Cliffhanger oder lose Handlungsstränge geschrieben, sodass es im Zweifel auch als Serienfinale gut funktionieren würde. So werden die Fans nicht, wie bei "Legends of Tomorrow", frustriert zurückgelassen.

Bevor "Kung Fu" produziert wurde, gab es bereits zwei erfolglose Versuche, die Vorlage zu rebooten – ebenfalls mit weiblicher Hauptfigur, aber mit unterschiedlichem Setting. Alle guten Dinge waren da drei. Olivia Liang ("Legacies") spielte in "Kung Fu" Nicky Shen, eine junge US-Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, die nach einer persönlichen Krise die Uni verlässt und zu einem abgelegenen Kloster nach China reist, wo sie Shaolin-Werte und Martial Arts erlernt. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatstadt San Francisco setzt sie ihre neu erlernten Fähigkeiten dazu ein, gegen Korruption und Kriminalität in ihrer Stadt zu kämpfen. Die Serie schrieb Geschichte als allererste Dramaserie im US-Network-Fernsehen überhaupt mit einem überwiegend asiatischstämmigen Cast. In Deutschland waren bislang die ersten beiden Staffeln m Pay-TV bei Sky zu sehen.

Liang bedankte sich kurz nach der Bekanntgabe der Absetzung über Instagram bei den treuen Fans und ihren Kollegen:

 

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