Abgesetzt: "Supernatural"-Spin-Off "The Winchesters" sucht eine neue Heimat für Staffel 2

Drake Rodgers und Meg Donnelly in "The Winchesters" © 2022 The CW Network, LLC. All rights reserved.

Quellen: TVLine, Deadline

Ehemalige "Supernatural"-Kollegen Jared Padalecki und Jensen Ackles haben aktuell geteiltes Leid. Beide suchen fieberhaft nach einer neuen Heimat für die von ihnen produzierten Serien, die vom "Supernatural"-Heimatsender The CW nach jeweils einer Staffel kurzerhand abgesetzt wurden. Der Sender, auf dem u. a. das Arrowverse und das "Vampire Diaries"-Serienuniversum zu sehen waren, befindet sich nach dem Aufkauf durch das Nexstar-Medienkonglomerat im Umbruch und hat sich bereits von den meisten Serien des alten Regimes getrennt.

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Während Padalecki nach einer Rettung für "Walker: Independence", das Prequel zu seiner eigenen und bereits verlängerten Hitserie "Walker", sucht, die er lediglich produziert, spielt Ackles im ebenfalls nach einer Season abgesetzten "Supernatural"-Prequel "The Winchesters" eine Gastrolle als Erzähler, tritt aber auch gelegentlich selbst als Dean Winchester im Jenseits vor die Kamera.

Obwohl "Supernatural" mit 15 Staffeln ein enormer und unter Serien mit übernatürlicher Thematik sogar präzedenzloser Erfolg war, erstickten die beiden Spin-Off-Versuche "Supernatural: Bloodlines" und "Wayward Sisters", die gestartet wurden, während die Mutterserie noch lief, im Keim und schafften es nie über einen Backdoor-Piloten hinaus. Erst als die Abenteuer von Sam und Dean endeten, wurde das "Supernatural"-Universum endlich um eine weitere Serie erweitert, die Geschichte von Sams und Deans Eltern John und Mary Winchester. Ackles produzierte das Prequel, jedoch ohne jegliche Beteiligung von Padalecki, worüber sich letzterer öffentlich gewundert hat. Da Ackles jedoch einen Gastauftritt in der zweiten Season von Padaleckis "Walker" absolviert hat und auch Regie führte, scheint es kein böses Blut zwischen den beiden zu geben.

Newcomer Drake Rodgers (The In Between) und Meg Donnelly ("American Housewife") spielen im Prequel John und Mary. John kehrt in der Serie im Jahr 1972 aus dem Vietnamkrieg zurück und trifft auf die 19-jährige Mary, die seit ihrer Kindheit als Dämonenjägerin ausgebildet wurde und nach ihrem vermissten Vater sucht. John selbst sucht nach Antworten, weshalb sein Vater seine Mutter und ihn urplötzlich verlassen hat. Die beiden schließen sich Latika Desai (Nira Khurshid), einer jungen Jägerin im Training, und Carlos Cervantez (Jojo Fleites), einem lockeren, selbstsicheren und optimistischen Dämonenjäger an.

Ohne Dean und Sam hielt sich das Zuschauerinteresse am Prequel jedoch in Grenzen und The CW sah keinen Anlass, der Serie eine zweite Staffel zu spendieren. So leicht gibt ein Winchester jedoch nicht: Über Twitter haben Ackles und die Darsteller der Serie die Fans dazu aufgerufen, mit dem Hashtag #SavetheWinchesters um die Rettung der Serie zu kämpfen.

Produktionsfirma Warner Bros. Television soll bereits aktiv nach einem neuen Abnehmer für Staffel 2 suchen, ob im linearen Fernsehen oder im Stream. Im Prinzip ist es also dieselbe Situation wie bei Padaleckis "Walker: Independence", deren zweite Staffel ebenfalls eine neue Plattform braucht und deren Showrunner zuversichtlich ist, dass die Serie nach ihrer Absetzung weiterleben wird.

Wann und wo "The Winchesters" auch in Deutschland zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Unten könnt Ihr den Trailer zum (möglicherweise kurzlebigen) Prequel sehen:

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  1. Die Serie hatte von Anfang an ein Problem. Und zwar, das man das Ende der Geschichte schon kennt. Die Serie kann sich nicht frei bewegen, sie muss eine stracke Linie behalten um die Logik der Hauptserie nicht zu zerstören. Nichts mit epischen kämpfen zwischen Gott und Teufel, die gab’s damals laut Supernatural noch nicht. Wie will man also so ein SpinOff auf gleiches Niveau bekommen? Langweiliges Storytelling über die Männer der Schriften? Hat glaube schon bei supernatural niemanden interessiert. Man kennt den Endboss schon, man weiss wieso weshalb warum. Die Serie hat keine Grundlage für gutes Storytelling. Es ist wie als würde ich erst das Ende von einem Buch lesen und dann von vorne Anfangen. Uninteressant … Wieso können die Macher nicht einfach eine neue Serie schreiben mit den gleichen Ansatz unter einen anderen Namen. Immer dieser SpinOff Wahn.

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