Aus fürs Arrowverse: "The Flash" endet mit einer kurzen 9. Staffel

Grant Gustin in "The Flash" © 2022 The CW Network, LLC. All rights reserved

Quelle: Deadline

The CW hat bestätigt, was viele bereits seit Monaten vermutet haben: Superheldenserie "The Flash", die mehrere Jahre lang der größte Quotenhit des Senders war, wird mit der kommenden 9. Staffel enden. Wie auch die letzte "Arrow"-Staffel wird der finale Sprint von "The Flash" deutlich kürzer werden als alle bisherigen Staffeln und lediglich 13 Episoden umfassen. Auch das zeichnete sich bereits im Vorfeld ab. Im Januar hat Hauptdarsteller Grant Gustin den Vertrag über ein weiteres Jahr unterschrieben und begrenzte die Episodenzahl auf maximal 15. Laut Branchenblatt Deadline lag ihm auch das Angebot vor, für mehrere weitere Seasons zu unterschreiben vor, er entschied sich jedoch für eine einjährige Verlängerung. Mit dieser erhielt er auch eine satte Gehaltserhöhung und wird für die finale Season mehr als $200.000 pro Folge verdienen.

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Die 9. "The Flash"-Staffel wird außerdem die erste der Serie sein – abgesehen von der Covid-betroffenen siebten Staffel – die nicht im Herbst, sondern erst in der Midseason Premiere feiern wird. Das bedeutet, dass "The Flash" bei The CW erst 2023 mit den letzten 13 Folgen zurückkehren wird. Deren Ausstrahlung wird voraussichtlich kurz vor dem Kinostart von Warners The-Flash-Kinofilm enden, allerdings soll das Serienende in keinem Zusammenhang mit dem Film stehen, auch wenn dessen Star Ezra Miller im Crossover-Event "Krise der Parallelerden" gastierte.

Neben Gustin werden u. a. auch Danielle Panabaker und Candice Patton in der neunten Staffel zurückkehren. Joe-West-Darsteller Jesse L. Martin muss wegen seiner Verpflichtungen an den NBC-Piloten "The Irrational" bei "The Flash" kürzer treten, wird aber dennoch in bis zu fünf Episoden der Serie auftreten – vielleicht auch mehr, wenn "The Irrational" kein grünes Licht von NBC bekommt.

Mit dem Ende von "The Flash" geht eine ganze Ära für The CW zur Neige. Nachdem "Superman & Lois"-Showrunner klargestellt hat, dass seine Serie nicht Teil des aktuellen Arrowverse sei, bleibt "The Flash" als letzte Serie dieses ambitionierten, zusammenhängenden Universums von DC-Serienadaptionen zurück. Insgesamt sechs Serien zählte das Arrowverse über elf Jahre, von denen "The Flash" quotentechnisch die erfolgreichste war und deshalb auch am längsten gelaufen ist. Im Gegensatz zu "Batwoman" und "DC’s Legends of Tomorrow" wurden die Serienmacher von der Absetzungsentscheidung ausreichend früh informiert, sodass entsprechende Planungen für einen runden Serienabschluss getroffen werden können.

"The Flash" ging im Herbst 2014 als erste Auskopplung aus "Arrow" an den Start und übertraf sogar die Mutterserie nach Zuschauerzahlen. Die Arrowverse-Quoten sanken von Jahr zu Jahr, doch "The Flash" blieb bis zum Schluss ihr Spitzenreiter. Als "Batwoman" und "Legends of Tomorrow" dieses Jahr unvermittelt abgesetzt wurden, war klar, dass die letzte Stunde des Arrowverse sehr bald schlagen würde.

Das Arrowverse, wie wir es kennen, mag zumindest vorerst vorüber sein, doch The CW hat aktuell noch drei weitere DC-Serien im Programm. Neben "Stargirl" und "Superman & Lois" startet 2023 auch die neue Serie "Gotham Knights" über Batmans Adoptivsohn.

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