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Quelle: FOX Deutschland

In Großbritannien erzielte die erste Doktorin in der Kultserie "Doctor Who" bereits Traumquoten. Ab Januar darf auch das deutsche Publikum Jodie Whitaker als Doctor #13 kennenlernen. Der Bezahlsender FOX wird am 31. Januar um 21:00 mit der Ausstrahlung der 11. Staffel (seit dem Revival der Serie 2005) beginnen. Die Episoden werden wahlweise in deutscher und in der Originalfassung zu sehen sein.

Mit nur zehn Folgen ist die 11. Staffel die bislang kürzeste der Serie. Peter Capaldis drei Staffeln als 12. Doctor umfassten noch jeweils zwölf Episoden, alle vorigen Staffeln des Revivals enthielten jeweils dreizehn. Jedoch laufen die Folgen der neuen Staffel auch etwas länger als sonst. Jede Folge ist etwa 50 Minuten lang, die Staffelpremiere sogar 65 Minuten.

Der Geschlechtswandel des Doctors und die kürzere Laufzeit sind nicht die einzigen Veränderungen der neuen Staffel. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Veränderung hinter den Kulissen der Serie. Nach zehn Staffeln hat Steven Moffat, der "Doctor Who" wiederbelebt hat, die Serie als Showrunner verlassen. Sein Nachfolger ist Chris Chibnall, der mit Jodie Whitaker bereits bei seiner Krimiserie "Broadchurch" zusammengearbeitet hat.

In Lauf der Staffel werden u. a. Alan Cumming ("The Good Wife"), Josh Bowman ("Revenge") und Mark Addy ("Game of Thrones") in Gastrollen auftreten. Der Trailer unten verschafft Euch einen kurzen Vorgeschmack auf die neue Season:

  • Lancelot2000Lps

    Ich hasse das der doctor eine frau wurde und warum muss der schwarze begleiter immer sagen ich bin dumm und tollplatschig weil ich krank bin( wahrscheinlich weil er mann ist). Nur männer dürfen helden seien frauen haben prinnzessinen zu seien, aber ich muss zugeben das die 5. folge gut ist aber der rest ist sehr sehr schlecht!!! Und hört auf den heldenepos umändern zu wollen das funktioniert nicht!!!

    • Lyfa Oskold

      Naja ich muss sagen ich fand die Serie Klasse keine Ahnung was dein Problem ist ne Frau ist nicht besser oder schlechter …gut mir fehlt ein wenig die crazyness aber sonst hat sie ihre Rolle gut gemacht und das mit det gang ist auch mal was anderes!!

    • Thomas Tippmann

      Deine Beitrag zu lesen könnte man auch als Vergewaltigung interpretieren. So funktioniert das also nicht.

    • Daniel Krempfer

      Wow, da haben wir ein Paradebeispiel eines Konservativen – alles hat gefälligst so zu bleiben, wie man es kennt – denn das Neue ist bedrohlich und böse.

      Es ist traurig, dass einige Sci-Fi-Fans ähnlich unbeholfen auf gesellschaftlichen Progress reagieren wie viele Computerspiele-Fans. Nein, Leute, es ist keine "Verschwörung der Frauen und Schwulen, Euch ihren Lebensstil aufzuzwängen", sondern es ist einfach nur ein Abbild der gesellschaftlichen Realität, in der – zum Glück – Frauen heute das Gleiche erreichen können wie Männer (auch wenn sie es oft – wie hier sehr schön zu sehen ist – schwerer haben…) und in der Homosexualität kein Tabu mehr ist, dass man tunlichst geheim halten muss, sondern etwas ist, das man offen ausleben darf. Schwer zu schlucken für Konservative, ich weiß – da passt die Verschwörungstheorie natürlich besser in’s Weltbild…

      • Lancelot2000Lps

        Ich frage mich wie kommst du darauf das ich Konservativ bin und warum sollte ich als schwuler was gegen schwule haben? Ich sprach nur vom Heldennepos der in der litaratur klar Mänlichernatur ist.

        • Daniel Krempfer

          Der Heldenepos in der klassischen Literatur basiert auch Verhältnissen von vor fast 1000 (Beowulf, Nibelungen) bis fast 3000 (Homer) Jahren – er basiert auf einer Gesellschaft, in der Männer dominieren und zudem vor allem Männer überhaupt des Schreibens mächtig waren. Das sind die Gründe, warum klassische Helden-Epen männerdominiert sind.

          Was ist nun deine Argumentation? Dass wir zurück dahin wollen? Dass in der heutigen, von Gleichberechtigung geprägten Gesellschaft Helden dennoch weiterhin Männlich zu sein haben, weil… umm.. ja, warum genau? Weil es früher auch schon so war (dann bleibt meine vorherige Meinung: Du bist Erzkonservativ) oder warum genau?

          Und ja, Heldengeschichten formen Gesellschaften, indem sie wünschenswerte Eigenschaften in den Vordergrund stellen und dafür sorgen, dass mancher diesen Helden nacheifern möchte. Und ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der es auch weibliche (und schwarze, schwule oder sonstwie "andere") Helden gibt, denen unsere Jugend nacheifern kann. Daher wehre ich mich so strikt gegen Aussagen, wie dass der Heldenepos gefälligst "männlich" zu bleiben hat… ich will keinen "reinrassig weißen männlichen" Heldenepos, ich will einen Heldenepos der so bunt ist, wie die Gesellschaft, in der wir leben!

          • Corbenian

            Mal die Diskussion etwas beiseite geschoben, finde ich persönlich es immer amüsant, dass vor allem die, die am lautesten und aggresivsten vorgeben, für Gleichberechtigung zu streiten, gleichzeitig die sind, die die Gleichberechtigung abschaffen werden bzw. dazu beitragen.

            Man kann nicht jede Kultur und fanatische Auslegungen von Religionen verteidigen. Das tun aber genau diese Personen. Einerseits für die Unversehrtheit und Gleichberechtigung sein, andererseits aber Strömungen massiv unterstützen, die für Frauen-, Homosexuellen- und Glaubensdiskriminierung sind. Sachliche Kritiker werden dann in den selben Topf geworfen, wie Bomberjacken-Idioten…

            Ansonsten Stimme ich dir zu. Ich begrüße den Wechsel des Geschlechtes des Doktors. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Moffat hat gigantische Fußstapfen hinterlassen. Ich habe das Gefühl, dass Whittaker einfach nur das willkommene Ventil dafür darstellt ;(

        • Twice2

          Oh wieder die Parole: Als Homosexueller werde ich diskriminiert und darf daher niemals als Täter gesehen werden? Fakt ist: Man hält dich für konservativ, weil du dich konservativ äußerst. So einfach die die Welt.

          • Lancelot2000Lps

            Trotzdem Dr. who muss ein mann seien und kein weib!!!

          • Twice2

            Du hast leider Dr. Who so gar nicht verstanden. Schau die besonders die Folgen an, in denen die anderen Timelords und besonders Gallifrey auftauchen.

    • Twice2

      Anfangs hielt ich es für puren Sarkasmus und habe den Beitrag gefeiert. Er zeigt so schön, wie engstirnig Menschen sein können. Gerade der Doctor lebt doch dafür, dass alle Lebenwesen gleich sind. Ganz egal, wie sie sich kleiden, sie aussehen oder welche Fortpflanzungsorgane man hat.

      Männer müssen Helden sein und Frauen Prinzessinnen? Richtig, so war das Bild im Mittelalter. Die Zeit, in der Männer entschieden haben, dass Frauen, die kämpfen können und höheres Wissen haben, mit dem Teufel im Bunde sein müssen und somit als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollten.

      Richtig auch, dass Doctor Who in einer Zukunft spielt, wo niemand mehr sterben muss, weil er klüger oder heldenhafter ist, aber leider zum falschen Geschlecht gehört. Die Sendung lebt doch gerade aus, sich gegen solches Schubladensystem zu stellen. Und das nicht erst, seitdem der Doctor eine Frau ist. Im Grunde war er es schon immer irgendwie. Die Timelords können das Geschlecht wechseln.
      Und nun noch ein bisschen Hausaufgabe. Ich möchte mal gerne wissen, was die Frauen, an der Seite des Doktors gemacht haben? Das waren schon immer Helden. Just Saying. Ich kenne keine Begleiterin, die im Prinzessinnenkleid immer wieder in Not geriet und heldenhaft vom Doctor gerettet werden musste. Im Gegenteil wurde der Doctor schon immer auch durch seine Begleiterinnen gerettet.