US-Einschaltquoten: "Chicago Med" startet besser als "Fire" und "P.D."

Quelle: TVLine

NBC hatte jeden Grund zum Feiern vergangenen Dienstag. "Chicago Med", der zweite Ableger des Procedurals "Chicago Fire" (das wiederum im Universum von "Law & Order" existiert), legte ein tolles Debüt mit knapp über 8,6 Millionen Zuschauern für die erste Folge hin. In der Zielgruppe der 18-49-Jährigen wurden ebenfalls beeindruckende 2,2 Millionen Interessierte erreicht. Neben "Navy CIS" hatte "Chicago Med" damit die beste Zielgruppenquote am Dienstag.

Die neue Serie hatte einen besseren Start als "Chicago Fire" vor drei Jahren und "Chicago P.D." letztes Jahr. "Fire" kam 2012 mit nur 6,6 Millionen Zuschauern für die erste Folge aus den Startlöchern, während "Chicago P.D." im Januar 2014 mit knapp 8,6 Millionen anlief, jedoch "nur" 2 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe.

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Außerdem ist es bemerkenswert, dass beide Vorgängerserien insgesamt nur acht Folgen (von den bislang ausgestrahlten 122 Episoden) mit besseren Zuschauerzahlen hatten. Im Falle von "Chicago P.D." ist es sogar nur eine einzige Folge mit einer höheren Quote und dabei handelte es sich um ein Dreifach-Crossover mit "Law & Order: Special Victims Unit" und "Chicago Fire". Vorausgesetzt es kommt in den nächsten Wochen nicht zu dramatischen Einbrüchen der Zuschauerzahlen, hat "Chicago Med" eine lange und vielversprechende Zukunft vor sich und NBC denkt bestimmt konzentriert nach, welche andere städtische Behörde von Chicago eine eigene Serie demnächst bekommen könnte.

Die im Anschluss gezeigte neue Folge von "Chicago Fire" verlor ein wenig nach Gesamtzuschauern und in der Zielgruppe und erreichte diesmal 8 Millionen, davon 1,9 Millionen zwischen 18 und 49. Es war das erste Mal während der laufenden Staffel, dass die Serie Zuschauer eingebüßt hat. Dennoch sind die Quoten von "Chicago Fire" klasse und liegen 10% über der entsprechenden Folge der dritten Staffel. Kein Wunder, dass NBC die Serie bereits gemeinsam mit "Chicago P.D." verlängert hat. Bis auch "Chicago Med" grünes Licht für Staffel 2 erhält, dürfte es nicht mehr lange dauern.

"Navy CIS" war natürlich wieder einmal die meistgesehen Serie des Abends und schnitt mit 16,6 Millionen Zuschauern auf Vorwochenniveau ab. In der Zielgruppe gab es 2,2 Millionen Fans. "Navy CIS: New Orleans" legte sogar um 5% auf 13 Millionen leicht zu und blieb in der Zielgruppe mit 1,7 Millionen unverändert.

"The Flash" setzte seinen Höhenflug auf The CW fort, auch wenn die Serie ganz leicht Federn lassen musste. Diesmal schalteten 3,5 Millionen Zuschauer ein (5% weniger als in der Vorwoche), davon 1,4 Millionen in der Zielgruppe 18-49 (ein Minus von 7%). "iZombie" reagierte ebenfalls mit einem leichten Rückgang auf 1,2 Millionen und 500,000 in der werberelevanten Zielgruppe.

"Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D." konnte diesmal ein wenig zulegen und mit 3,6 Millionen nach Gesamtzuschauern an "The Flash" vorbeiziehen. In der Zielgruppe musste sich die Marvel-Serie jedoch mit 1,3 Millionen wieder geschlagen geben. Die Sitcom "Fresh off the Boat" verbesserte sich um 3% auf 3,9 Millionen Zuschauer und legte in der Zielgruppe 18-49 ebenfalls zu (auf 1,4 Millionen). "The Muppets" blieb auf Vorwochenniveau. Die neuste Episode sahen knapp 3,9 Millionen Fans, davon 1,2 Millionen in der Zielgruppe. Es bleibt aber dennoch erschreckend, dass die Serie gegenüber ihrem Debüt im September bereits 57% ihrer Zuschauer verloren hat.

"Grandfathered" und "The Grinder" hielten sich bei FOX mit jeweils 3 Millionen und 2,4 Millionen Zuschauern recht stabil. In der Zielgruppe erreichten sie jeweils eine Million und 900,000 Zuschauer zwischen 18 und 49. Die Horror-Comedyserie "Scream Queens" sank hingegen mit 2,4 Millionen Zuschauern wieder auf ein Zuschauertief und verbuchte in der Zielgruppe 900,000 Interessierte. Verglichen mit dem Serienstart hat "Scream Queens" bereits 41% der Zuschauer verloren.

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