Blade Mahershala Ali

Links: Mahershala Ali in "Marvel’s Luke Cage" (2016) © Netflix
Rechts: Wesey Snipes in Blade (1998) © New Line Cinema

Quelle: Marvel Studos

Diese Meldung ist zwar Teil unserer großen Zusammenfassung von Marvels Phase-Vier-Ankündigung, doch da der Artikel mit Informationen überfrachtet ist und diese so aufregend ist, dass sie nicht nur Marvel-Fans interessieren könnte, verdient sie es, ausgekoppelt zu werden.

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Als die Anwesenden schon dachten, Marvels große Präsentation bei der Comic-Con in San Diego sei zu Ende, zog Kevin Feige sein letztes As aus dem Ärmel. Der zweifache Oscarpreisträger Mahershala Ali betrat die Bühne und wurde als neuer Blade vorgestellt! Das Logo zum Film-Reboot wurde ebenfalls enthüllt:

Blade Mahershala Ali FilmlogoVampirjäger Blade, selbst halb-Mensch-halb-Vampir, ein Daywalker, eroberte als erster Marvel-Held überhaupt mit Erfolg die Kinos. Das ist bereits 21 Jahre her und Wesley Snipes spielte den Charakter in insgesamt drei Filmen. Seit Jahren versucht Snipes der Öffentlichkeit weiszumachen, er stünde in Verhandlungen mit Marvel über seine Rückkehr als Blade, doch Marvel hat offenbar ganz eigene Pläne. Ob Snipes am Reboot irgendwie beteiligt ist wird, ist nicht bekannt.

Mahershala Ali ist in den letzten Jahren gefühlt omnipräsent im Kino und im Fernsehen. Für seine Performances in Moonlight und Green Book gewann er jeweils einen Nebendarsteller-Oscar. Er wird sicherlich toll sein als Blade, doch die Besetzung bringt auch ein MCU-Problem mit sich. Ali verkörperte bereits den Schurlen Cottonmouth in der ersten "Marvel’s Luke Cage"-Staffel. Er wird nicht der erste Schauspieler mit einer Doppelrolle im MCU sein, aber der erste, dessen beide Rollen recht groß sind. Das zeigt wieder einmal, dass es Marvel recht egal ist, das in den Netflix-Serien passierte.

Da Blade nicht Teil der Haupt-Präsentation für die nächsten zwei Jahre war, können wir davon ausgehen, dass der Film nicht vor 2022 kommen wird. Man kann nur hoffen, dass Disney sich dann traut, einen Comicfilm mit einem R-Rating zu produzieren, denn alles andere wäre bei Blade einfach nicht angebracht.