Quelle: Signature Entertainment

Es gibt nur wenige Legenden und Mythen, die so häufig fürs Kino und Fernsehen adaptiert worden sind, wie die meines Namensvetters König Artus, seiner Ritter der Tafelrunde, und des Zauberers Merlin. Zuletzt versuchte es Guy Ritchie mit dem gescheiterten Franchise-Anlauf King Arthur: Legend of the Sword mit Charlie Hunnam als Arthur, davor spielte Clive Owen die Rolle in Antoine Fuquas King Arthur, der auf jegliche Fantasyelemente zugunsten einer bodenständigen, "historischen" Darstellung verzichtete. Bei Netflix wird die Geschichte nächsten Monat aus der Sicht der Zauberin Nimue in "Cursed – Die Auserwählte" neu erzählt. Die besten Filme über das Thema bleiben für mich John Boormans Excalibur und Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuß.

Wer von dem sagenumwobenen Herrscher und seinem magischen Mentor nicht genug bekommt, kann sich den britischen Independent-Film Arthur & Merlin: Knights of Camelot vormerken, der am 13. Juli in Großbritannien auf DVD und digital erscheinen wird. Einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht. Das Interessanteste an dieser Adaption ist vermutlich die kuriose Besetzung von Richard Brake, u. a. als Psychopath aus Rob Zombies 31 und 3 From Hell bekannt, als Merlin. Den Trailer und das Filmplakat findet Ihr unten:

Arthur and Merlin Trailer & Poster

Arthur & Merlin spielt im Jahr 463 nach Christus und England ist ein geteiltes Land. Der gealterte Arthur (Richard Short) kehrt nach fünf Jahren Abwesenheit, während derer er gegen das Römische Imperium gekämpft und die meisten seiner Ritter verloren hat, zurück. Sein schutzlos zurückgelassener Thron wurde von Arthurs unehelichem Sohn Mordred an sich gerissen, der auch Guinevere (Stella Stocker) zu seiner Frau machen möchte. Geleitet von Merlin und mit Hilfe der verbleibenden Ritter der Tafelrunde muss sich Arthur Mordred stellen, Camelot zurückerobern und das Land retten.

Gähn.

Ich bin marginal neugierig auf Brake als Merlin, aber ansonsten weiß mich der Trailer nicht sonderlich zu begeistern. Es entsteht nicht der Eindruck, als würde der Streifen den zahlreichen Verfilmungen der altbekannten Legende noch irgendetwas hinzufügen.