Annette Bening Michelle Pfeiffer

Links: Annette Bening in Film Stars Don’t Die in Liverpool © 2017 Sony Pictures Classics
Rechts: Michelle Pfeiffer in Mord im Orient-Express © 2017 20th Century Fox

Quelle: Variety

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Nachdem die beiden Schauspielveteraninnen Annette Bening und Michelle Pfeiffer kürzlich ihren Weg ins Marvel Cinematic Universe fanden (Pfeiffer in Ant-Man and the Wasp, Bening in Captain Marvel), werden beide demnächst erstmals Seite an Seite in einem Psychothriller zu sehen sein.

In der Verfilmung von Alice LaPlantes Bestseller "Ich darf nicht vergessen" (OT: "Turn of Mind") wird Bening Dr. Jennifer White spielen, eine ehemalige orthopädische Chirurgin, die von ersten Symptomen der Alzheimer-Erkrankung betroffen ist. Nachdem ihre langjährige Freundin Amanda O’Toole (Pfeiffer) ermordet aufgefunden wird, muss Jennifer ihr lückenhaftes Gedächtnis durchforsten, um aufzudecken, was sie über Amandas Tod weiß. Für die Polizei ist sie eine Verdächtige, doch könnte Jennifer auch manipuliert worden sein?

Inszeniert wird Turn of Mind von Gideon Raff, dem Schöpfer der israelischen Serienvorlage für "Homeland". Er beschreibt den Film folgendermaßen: (aus dem Englischen)

Turn of Mind ist ein hochspannender Thriller. Eine Geschichte einer komplizierten Freundschaft zwischen zwei brillanten, intelligenten, durchsetzungsfähigen Frauen, die durch ihre Liebe füreinander und ihren Neid aufeinander gleichermaßen verbunden sind.

Das Drehbuch zur Verfilmung schrieb der Pulitzer-Preis-Gewinner Doug Wright, der zuvor das Drehbuch zu Quills – Macht der Besessenheit verfasste.

Trotz ihrer langen, erfolgreichen und vielgelobten Karrieren haben weder Bening noch Pfeiffer bislang einen Oscar gewonnen, obwohl sie zusammengerechnet siebenmal nominiert waren (Bening viermal und Pfeiffer dreimal). Vielleicht wird Turn of Mind endlich der Film sein, der einer der beiden die lange verdiente goldene Statue einbringt. Insbesondere Benings Rolle liest sich wie geschaffen dafür.