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Neuer Trailer zu X-Men – Zukunft ist Vergangenheit verspricht ein düsteres Spektakel

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Quelle: 20th Century Fox

Wie jedes Jahr wird auch dieser Sommer voll mit Big-Budget-Blockbustern aus Hollywood sein, darunter neue Kapitel in den Transformers-, Planet-der-Affen– und The-Expendables-Franchises. Auf zwei Blockbuster freue ich mich aber ganz besonders und wie das Schicksal es so will, starten beide nur eine Woche voneinander entfernt im Mai, sodass meine Wartezeit ab jetzt zum Glück nicht mehr allzu lange ausfallen sollte. Einer der Filme ist Godzilla, über den wir bereits in aller Ausführlichkeit berichtet haben. Wer den letzten Trailer zum Film gesehen hat und auch nur ein bisschen was für Blockbuster übrig hat, wird voller Vorfreude auf dieses epische Ereignis sein. Bei Godzilla kam meine Begeisterung allerdings erst mit der überraschend gelungenen Marketing-Kampagne. Der andere Film hingegen war seit seiner Ankündigung ganz oben auf meiner Must-See-Liste von 2014 und seitdem hat sich da nichts geändert. Dabei handelt es sich um X-Men – Zukunft ist Vergangenheit (OT: X-Men: Days of Future Past) den fünften Teil der X-Men-Reihe (wenn man von den beiden Wolverine-Spin-Offs absieht). Allein die Tatsache, dass Bryan Singer als Regisseur zum Franchise zurückkehrt und die Reihe die tollen Casts der alten Trilogie und des "Prequels" X-Men – Erste Entscheidung in sich vereint, gab schon genug Gründe zur Freude. Dann wurde auch noch bekannt, dass in dem neuen Film endlich die von den Fans bereits seit dem ersten X-Men-Film sehnlichst erwarteten Sentinels auftreten werden, intelligente Riesenroboter, die darauf programmiert sind, Mutanten zu vernichten. Das zusätzliche Casting von Peter "Tyrion Lannister" Dinklage war dann nur noch das i-Tüpfelchen.

Dann kam der erste Trailer und er hat verdammt nochmal nicht enttäuscht. Ohne zu viel zu verraten, versprach die erste Vorschau ein episches Ereignis, das in Proportionen alle bisherigen X-Men-Filme toppen sollte. Und dann noch das Erlebnis, Ian McKellen, Patrick Stewart, Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Halle Berry, Ellen Page und Jennifer Lawrence alle in einem Trailer zu sehen…

Jetzt kommt der zweite Trailer, der wir für Euch in deutscher und englischer Sprache haben, und auch dieser enttäuscht keineswegs. Mehr Action, mehr Charaktere und mehr Drama verspricht der epische zweite Trailer zum Film. Das Stichwort lautet diesmal (wie bei den meisten Comicfilmen heutzutage) "düster".

Deutscher Trailer

Originaltrailer

Vergesst Captain America 3, Guardians of the Galaxy oder The Amazing Spider-Man 2. X-Men – Zukunft ist Vergangenheit ist das größte Ereignis für die Comic-Fans dieses Jahr. Am 22.05.2014 startet der Film in den deutschen Kinos.

Charakterdarsteller James Rebhorn stirbt im Alter von 65

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James Reborn tot

Quelle: The Hollywood Reporter

Jeder kennt sie – bekannte Gesichter von Schauspielern, deren Namen man nicht zuordnen kann und bei denen man trotzdem das Gefühl hat, sie in zahlreichen Filmen gesehen zu haben. Es sind diese talentierten Charakterdarsteller, deren kurze Auftritte häufig unauffällig und dennoch merklich zur Qualität eines Films oder einer Serie beitragen. Einer solcher Schauspieler war James Rebhorn, der in mehr als 100 Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mitgespielt hat. Im Alter von 65 ist er in Los Angeles am Freitag von uns gegangen. Rebhorn starb an den Folgen der Erkrankung mit einem bösartigen Melanom – einer Form von Hautkrebs. Die Krankheit wurde bei ihm bereits 1992 diagnostiziert.

Rebhorn spielte meist autoritative Personen, beispielsweise als Staatsanwalt im "Seinfeld"-Finale oder als Verteidigungsminister in Independence Day. Desweiteren trat er in Der Duft der Frauen, Der talentierte Mr. Ripley, Meine Braut, ihr Vater und ich und Real Steel auf. Den Serienfans dürfte er vor allem aber durch seine Rolle in der Hitserie "Homeland" bekannt sein. Darin spielte er den Vater von Claire Danes' Charakter, Frank Mathison.

Rebhorn war vielleicht kein großer Star der ersten Liga, doch seine Präsenz wird in Filmen und Serien sicherlich vermisst werden.

Das Gangster-Biopic Black Mass versammelt eine hochkarätige Besetzung!

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Black Mass Whitey Bulger

Johnny Depp als John Dillinger in Public Enemies © 2009 Universal Pictures

Quellen: Variety, Deadline

Da kommt was potenziell Tolles auf uns zu! Warner Bros. bereitet unter dem Titel Black Mass ein Biopic über den berüchtigten Bostoner Gangster James "Whitey" Bulger vor, der als Inspiration für Jack Nicholsons Gangsterboss Frank Costello in Departed – Unter Feinden diente. Den Part von Bulger, der in den richtigen Händen Oscar-Material sein kann, übernimmt niemand geringerer als Johnny Depp. Erfahrungen mit der Darstellung von berühmten Gangstern hat Depp ja – er hat bereits in Michael Manns Public Enemies John Dillinger gespielt (Bild oben).

Whitey Bulger begann seine kriminelle Karriere in den Straßen von Boston und verbrachte den Großteil seiner jungen Jahre hinter Gittern. Später stieg er rapide in der kriminellen Unterwelt von Boston auf, indem er als FBI-Informant Informationen zu italienischer Mafia in Boston lieferte. Dadurch schaltete er die Konkurrenz geschickt aus und stieg selbst zum Boss der irischen Mafia in Boston auf. Erst in den Neunzigern flog auf, dass ein FBI-Agent Bestechungsgelder von Bulger genommen hatte. Bulger tauchte Mitte der Neunziger unter und wurde erst 2011 bei Santa Monica in Kalifornien geschnappt. Aktuell sitzt er in einem Gefängnis in Arizona eine lebenslange Haftstrafe ab.

Die Regie führt bei Black Mass Scott Cooper, dessen Crime-Drama Auge um Auge im April in den deutschen Kinos anläuft. Noch erfolgreicher war allerdings Coopers Debütfilm Crazy Heart, der Jeff Bridges einen Oscar einbrachte. Wie schon bei Public Enemies wird Johnny Depp auch in Black Mass von einer interessanten Besetzung umgeben sein. Einen von Whiteys Brüdern wird Guy Pearce (Memento, Iron Man 3) spielen, ein Darsteller, der meiner Meinung nach in Hollywood über alle Maßen unterschätzt ist und dessen Karriere mich schon seit L. A. Confidential interessiert. Außerdem werden im Film Joel Edgerton (Der große Gatsby) und Tom Hardy (The Dark Knight Rises) mitspielen, die beide bereits als Brüder in Warrior zu sehen waren. Der neuste Star an Bord ist Dakota Johnson, die zuvor noch als Anastasia Steele in Fifty Shades of Grey zu sehen sein wird. Sie wird in Black Mass eine von Whitey Bulgers Geliebten spielen.

Interessanter Regisseur? Check. Spannende Geschichte mit viel Potenzial? Check. Grandiose Besetzung? Check. Black Mass ist jetzt schon einer der interessantesten Filme von 2015, wobei ich hoffe, dass er besser gerät als Michael Manns doch etwas blasser Public Enemies.

Übrigens ist Black Mass nicht das einzige Projekt über Whitey Bulger, das sich momentan im Entwicklungsstadium befindet. Ben Affleck und Matt Damon, beide Bostoner Jungs, wollen ebenfalls einen Film über den Gangster produzieren, mit Affleck als Regisseur und Damon in der Rolle von Bulger. Black Mass wird es aber ziemlich sicher zuerst ins Kino schaffen – die Dreharbeiten beginnen bereits im Mai.

Murdered: Soul Suspect – Unsere Vorschau

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Der lange Arm des Gesetzes

„Wir haben uns überlegt, was wäre, wenn John McClane in „Stirb langsam“ einfach gestorben wäre – er hätte doch niemals aufgegeben und die Bösen trotzdem zur Strecke gebracht“, erklärt uns Eric Studer, Produzent des Softwarestudios Airtight Games, anlässlich einer ersten Proberunde mit dem kommenden Multiplattformtitel „Murdered: Soul Suspect“. Eine interessante Idee und nicht der einzige Filmbezug, der in das aufwändig produzierte Mystery-Spiel der Amerikaner eingeflossen ist.

Aber der Reihe nach: In „Murdered: Soul Suspect“ geht es um  Ronan O’Connor. Ein harter Cop in Salem, Massachusetts, der schon in den ersten zehn Minuten Spielzeit das Zeitliche segnet. Kaum hat man in der kurzen Intro-Sequenz den Charakter kennen gelernt und erfahren, das ein Serienkiller in der Stadt sein Unwesen treibt, schon fliegt Ronan in extremer Zeitlupe aus dem Fenster eines Wohnhauses. Ein Ausdruck der Überraschung zeigt sich in seinem Gesicht,  theatralisch wirbeln Glasscherben um ihn herum in der Luft. Einen schmerzhaften Aufprall später, steht er neben seinem zerschmetterten Körper.

Du kannst nicht in Frieden ruhen

Filmfutter Redakteuer Ulrich auf Spurensuche
Filmfutter-Redakteur Ulrich macht sich auf Spurensuche

Der durchscheinende Körper, niemand kann ihn sehen oder hören – klarer Fall: Er ist ein Geist. Aber da ist noch Hoffnung, denn es scheint noch ein Funken Leben in dem Körper zu sein. Das Spiel macht jetzt Hoffnung, man soll sich mit seinem Körper wieder vereinen rät uns der Bildschirmtext. Mit gefühlvollen Bewegungen des Controllers richten wir also den Astralkörper aus. Aber kurz bevor wir Geist und Körper exakt übereinstimmen konnten, taucht unser Mörder auf. Die Kapuze ins Gesicht gezogen, richtet er unsere eigene Dienstwaffe auf uns und entleert ein ganzes Magazin. Das war es dann wohl. Wir sind in der Geisterwelt gestrandet und müssen tatenlos mit ansehen, wie der Killer unentdeckt entkommt.

Die für die Welt der Videospiele recht frische Idee seinen eigenen Mörder aus dem Schattenreich zur Strecke zu bringen, weiß auf den ersten Blick zu gefallen. Zwar ist die Kommunikation mit der Welt der Lebenden nicht mehr möglich, dafür stehen uns aber eine ganze Reihe Geisterkräfte zur Verfügung. Wir können in den Körper eines Menschen oder Tieres eindringen und seine Gedanken lesen, sehen was dieser sieht und Gespräche beeinflussen, um an gewünschte Informationen zu kommen. Nützliche Fähigkeiten, die wir gleich im ersten Auftrag einsetzen müssen. Denn wir können nicht in Frieden ruhen, bevor wir nicht die letzte Aufgabe in unserem Leben erfüllt haben: Unseren Mörder zur Strecke bringen und die Hintergründe der Tat aufzudecken.

Detektivische Kleinarbeit

Mittlerweile sind die Kollegen von der Polizei am Tatort angekommen und wir gesellen uns mitten in das Geschehen. Hier gilt es den Bereich gründlich zu untersuchen, um eine vorgegebene Anzahl an Hinweisen zu finden. Wir untersuchen unseren Leichnam, auf dem Beton liegende Patronenhülsen, lauschen den Gedanken der Ermittler und lenken die Befragungen der Zeugen in die richtige Richtung. Nachdem wir eine Mindestanzahl an Hinweisen gefunden haben, können wir eine Schlussfolgerung ziehen und der Weg zum nächsten Handlungsort steht uns frei. Auch wenn nicht alle Hinweise gefunden werden müssen, um den Spielverlauf voranzutreiben, lohnt sich der zusätzliche Aufwand. Jede Information kann im späteren Verlauf der Geschichte gebraucht werden. Beispielsweise, um die zahlreichen Nebenaufgaben zu meistern.

Das ist kein Action-Spiel

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Die Produzenten haben deutlich gemacht, dass die Action nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wert wird klar auf Puzzles, logisches Denken und Ausprobieren gelegt. So ganz ohne Gefahren geht es dann aber doch nicht: Denn da wären noch die „Dämonen“. Wesen die den Gang ins Jenseits verpasst haben – Das passiert, wenn man es nicht schafft, seine letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen. Ein Schicksal das uns auch blühen könnte. – und nun anderen Geistern auflauern und deren Seelen aufsaugen. Ein erster mutiger Angriff auf die Monster führt, mangels Bewaffnung, direkt zum „Game Over“ –Bildschirm. Aber die automatische Spielstandspeicherung ist gnädig und wir können einen zweiten Versuch starten, ohne zu viel Zeit zu verlieren. Also jetzt mit System und Taktik: In der Geisterwelt finden wir überall „Dusk“ (Dämmerung) genannte, weißlich leuchtende Schlieren. In diesen können wir uns per Tastendruck verstecken und von einem zum anderen Schleier springen. Hier sind wir vor den Augen der Dämonen unsichtbar und diese verlieren nach einigen Augenblicken die Lust an der Suche. Um die Biester dann auszuschalten, pirschen wir uns hinterrücks an und erledigen die Gefahr. Ein kurzer Quick-Time-Event, das Drücken einer bestimmten Tastenkombination zum richtigen Zeitpunkt, und der Weg ist endlich frei. Eine weitere Kraft ist uns bei diesen Aufgaben ungemein behilflich: Wir können durch Wände hindurch sehen. Der Laufweg und die Blickrichtung der Dämonen sind dann deutlich als orange Umrisse zu erkennen. Das erleichtert das Anschleichen ungemein.

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Die Geister die ich rief

Damit das Indiziensuchen nicht allzu dröge ausfällt, dürfen wir uns mit der erstaunlich belebten Geisterwelt auseinandersetzen. Überall finden wir ruhelos umherirrende Seelen, die uns auch bereitwillig ihre Geschichten anvertrauen. Die sind häufig schwarzhumorig (Ein Gauner wurde von seinen Kumpanen hereingelegt, ein Selbstmörder wollte eigentlich doch nicht sterben, ihm ist aber der Toaster ins Badewasser gefallen) und meist emotional (Eine junge Frau irrt durch die Gegend und sucht ihre Leiche). Wir können in Nebenaufgaben nun unseren Mitgeistern helfen, ihre Ruhe zu finden. Dazu gilt es Sammelaufgaben zu erledigen oder mit unserem kriminalistischen Spürsinn die Fälle zu lösen. All dies ist optional, lediglich die eigene Mördersuche muss gemeistert werden, um das Spiel zu beenden. Aber die Geschichten aus der Geisterwelt sind zu interessant, um sie einfach zu übergehen.

Zahlreiche Filmvorbilder

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Das Team der amerikanischen Airtight Games, das bislang mit „Dark Void“, „Quantum Conundrum“ und zwei iOS-Spielen eher nur moderate Erfolge vorweisen kann, scheint filmaffin. Als Vorbilder werden nicht nur Bruce Willis, sondern auch der Patrick Swayze Tränendrücker „Ghost – Nachricht von Sam“ oder die Kriminalfilme des Film noir genannt. Das erkennt man auch deutlich an der gewählten Optik des Spiels: Ronan erinnert mit Hut, Weste und Zigarette an Humphrey Bogart in John Hustons „Die Spur des Falken“, obschon das Spiel offensichtlich in der Gegenwart spielt.  Dazu die dunklen, nebligen, Straßen der Stadt und die sich mit der wirklichen Welt überlagernden Schichten des Jenseits – die Atmosphäre des Unheimlichen ist gelungen eingefangen.

Auch der Charakter des Ronan scheint deutlich mehr Tiefe zu bekommen, als der durchschnittliche Held in Videospielen. Eine Einführung erzählt uns in kurzen Szenen sein Leben: Von der harten Kindheit als Sohn krimineller Eltern, den ersten Straftaten wie Autodiebstahl und Schlägereien, sein Treffen mit seiner ersten Liebe Julia, die ihn auf den rechten Weg zurück bringt. Weiter geht es mit seinem Eintritt in den Polizeidienst und dem tragischen Tod seiner geliebten Frau, ein Ereignis das ihn zu einem verbitterten Cop macht. Dabei wird jede Lebensphase durch das Entstehen einer Tätowierung auf seiner Haut dargestellt. Das hat von der Effizienz und Eindringlichkeit schon die Qualität eines Zack Snyders, der ohne Worte in Filmen wie „Sucker Punch“ oder „Watchmen“ schon im Vorspann eine ganze Geschichte erzählt hat.

Fazit:

Ungewöhnliches Action-Adventure mit schicker Optik und frischen Ideen.

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Murdered: Soul Suspect erscheint voraussichtlich am 6.Juni 2014 für PC, Playstation 3, Playstation 4, Xbox360 und Xbox One.

The Fantastic Four 2 kommt im Juli 2017

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The Fantastic Four 2 Starttermin

Quelle: 20th Century Fox

Wisst Ihr noch, als die Studios früher abgewartet haben, ob ein Film Erfolg hat, bevor sie dem dazugehörigen Sequel grünes Licht gegeben haben, geschweige den bereits einen Starttermin festgelegt haben? Ja, die Zeiten haben sich geändert. Der Kampf um die begehrten Starttermine zwischen den Studios wird immer härter und so fühlen sich manche Studios gezwungen, bereits mehrere Jahre im Voraus Termine zu blocken – siehe Disneys und DreamWorks' bis 2018 verplanten Terminkalender oder Disney/Marvels mysteriöse Projekte für 2016 und 2017. Das möchte 20th Century Fox natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat jetzt auch eine Reihe von Starterminen für 2017 und 2018 verteilt. Neben dem bereits angekündigten Starttermin für Wolverine 3, hat das Studio jetzt schon ein Startdatum für The Fantastic Four 2 festgelegt. Ganz genau – für das Sequel zum Reboot, das erst im Sommer 2015 in die Kinos kommt (dt. Kinostart: 18.06.2015). The Fantastic Four 2 erreicht die US-Kinos am 14.07.2017. Das sind auf den Tag genau 12 Jahre nachdem der erste Fantastic Four in die deutschen Kinos kam. Offensichtlich hält Fox große Stücke auf das neue Fantastic-Four-Franchise, in dem Miles Teller, Michael B. Jordan, Kate Mara und Jamie Bell das Superhelden-Quartett darstellen werden.

Doch das ist noch nicht alles: für den 13.07.2018 – und damit weiter im Voraus als bei jedem Marvel-Film von Disney – hat Fox ebenfalls einen Marvel-Film terminiert. Allerdings wurde noch nicht verraten, um welchen es sich handelt. Es könnte Jeff Wadlows X-Force sein, der sich bereits bei Fox in Arbeit befindet, doch ich denke, dass der Film noch früher kommen wird. Es könnte aber auch – und das ist reine Vermutung meinerseits – ein großes Crossover zwischen Fantastic Four und X-Men sein. Schließlich möchte auch Fox ein Avengers-ähnliches Universum aus Comiccharakteren aufbauen und die größten Comics, zu denen sie die Rechte besitzen, sind X-Men und Fantastic Four. Hier wäre auf jeden Fall viel Potenzial drin, vorausgesetzt The Fantastic Four und dessen Sequel kommen bei den Zuschauern gut an.

Zudem gab es noch eine sehr frohe Meldung – Matthew Vaughns Adaption von Mark Millars Actioncomic The Secret Service (mit Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson) kommt früher als geplant in die Kinos, und zwar schon dieses Jahr. Der Starttermin wurde vom 6.03.2015 auf den 24.10.2014 in den USA verschoben! Wenn ich an die letzte Adaption eines Comics von Millar durch Matthew Vaughn denke (Kick Ass), so macht mir The Secret Service große Hoffnungen!

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013)

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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2014) Filmkritik

Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann, S 2013 • 114 Min • Regie: Felix Herngren • Mit: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg, Mia Skäringer, Alan Ford • FSK: ab 12 Jahren • Kinostart: 20.03.2014Deutsche Website

„Solche Fälle lösen sich meist sehr schnell in Wohlgefallen auf.“, kommentiert ein Polizeibeamter den titelgebenden Vorfall. Da irrt der Inspektor bedauerlicherweise – am bedauerlichsten für das Publikum, das Felix Herngrens Verfilmung des schwedischen Bestsellers im Kino ansehen muss.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013) Filmbild 1Noch weit verknöcherter als Hauptcharakter Allan Karlsson (Robert Gustafsson), der zur Feier seines 100. Geburtstags in Pantoffeln und Schlafanzug aus dem Pflegeheim ausbüxt, ist der Altherrenhumor, dem Regisseur und Drehbuchautor Herngren frönt. Das Niveau der Witze, die einen befremdet über das Verständnis der Urheber von Komik grübeln lassen, setzt tief an und fällt ins Unterirdische. Alte Menschen machen die Ulks und sind zugleich deren Zielscheibe. Senioren sind doch ein wandelnder Witz, oder? Sie sitzen gelangweilt im Heim rum, wo sie von feisten Schwestern genervt werden. Sie kraxeln mühselig aus einem fast ebenerdigen Raum, um im Bademantel zur nächstbesten Haltestelle zu wandern. Sie brauchen länger, um klare Ansagen zu erfassen und befolgen sie, wenn sie endlich kapiert haben, so penibel, dass es auch wieder falsch ist. Irre komisch. Wenn jetzt noch einer miesepetrig guckt: es gibt noch eine Biker-Gang, ein uraltes Kondom und einen Elefanten. Das ganze Drumherum löst sich entgegen polizeilicher Prognose keineswegs „sehr schnell“ auf und auch nicht „in Wohlgefallen“. Den empfinden bestenfalls Allan und sein vom Bahndienst pensionierter Kumpan Julius (Iwar Wiklander), wenn sie die Welt rabiat von Schädlingen reinigen.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013) Filmbild 2Dies sind aus erzählerischer Perspektive alle, die der kleinbürgerlichen Selbstgenügsamkeit und dem skrupellosen Opportunismus der ergrauten Helden in die Quere kommen. Das erste diverser Todesopfer ist ein knuffiger Fuchs, den Allan für den Tod seines geliebten Katers Molotow verantwortlich sieht. Der Fuchs hat sich mit dem Falschen angelegt! Allan ist niemand, der einen Haustiernamen zufällig auswählt, er hegt eine Passion für Explosiva, die er reichlich daheim hat. Im Gegensatz zu den übrigen Altersheiminsassen, die mit ihren Prothesen nicht mal die zum Geburtstag bestellte Marzipantorte kauen können, hat der greise Sprengstoffexperte noch Biss, jawoll! Er jagt den Räuber in die Luft, samt Hühnerstall. Kollateralschaden ist nichts, das dem von Kind auf emotional verkümmerten Protagonisten Kopfzerbrechen bereitet. „Nur eines weiß man ganz sicher.“, zitiert er seine früh verstorbene Mutter, „Das es ist, wie es ist und kommt, wie es kommt.“ In diesem phlegmatischen Fatalismus liegt der Vorbildcharakter des beschränkten Titelhelden, findet Herngren, der meint: „Allan Karlsson tut das, was viele von uns westlichen Menschen tun sollten.“

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013) Filmbild 3Aus Zerstörungslust in den Krieg ziehen und General Franco (Koldo Losado) das Leben retten? Mit Josef Stalin (Algirdas Romualdas) im Wodkarausch tanzen, obwohl Männer laut des verstaubten Filmduktus niemals tanzen sollten? Für die Präsidenten Harry S. Truman (Kerry Shale), Nixon und Reagan (Keith Chanter) und obendrein die Sowjets als Doppelspion arbeiten? Atombomben-Erfinder Robert Oppenheimer (Philip Rosch) unter die Arme greifen? Ja, genau, wie es der stets auf den eigenen Vorteil bedachte Allan tut. Und „sich nicht um die Zukunft sorgen, seinem Bauchgefühl vertrauen und sich keine Sorgen über die Probleme von gestern machen.“ GULAG-Gefangener, Genosse, Faschist und Tattergreis mit geklautem Geldkoffer: das alles sind austauschbare Stationen einer fiktiven Biografie, die in Buchform wenige Monate nach Erscheinen die Spiegel-Bestenliste anführte. Wetten, Autor Jonas Jonasson wiederholt mit seinem jüngsten Werk den Erfolg seines Debütromans? Der Titel „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ verspricht es jedenfalls.

Fazit

Für das Kinopublikum gibt es bis zur nächsten Bestsellerverfilmung noch ein romantisches Happy End zwischen einem ewigen Studenten (David Wiberg) und der Elefantenbesitzerin Gunilla (Mia Skäringer). Allan darf nur zuschauen und anfangen, aus dem Off nochmal seine Lebenstirade zu erzählen. Auf der Leinwand rollt da gnädigerweise der Abspann.

Trailer

Box-Office Welt – Need for Speed rast zur Pole Position

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Need for Speed 2

Quellen: Screendaily, Rentrak

Während Need for Speed in den USA einen bestenfalls mittelmäßigen Start an den Kinokassen hinlegte, gab die Videospielverfilmung international richtig Gas und sicherte sich prompt Platz 1 der internationalen Charts letztes Wochenende. Von den 40 Ländern, in denen der Film außerhalb von USA und Kanada gestartet wurde, sammelte er $45,6 Mio ein, wobei ein Großteil davon aus China stammte, wo der Streifen  mit $21,1 Mio ein besseres Startwochenende hatte als in den USA. Ein Gesamteinspiel oberhalb von $50 Mio ist dem Film in China damit garantiert. Auch in Russland belegte er die Spitze mit sehr starken $5,5 Mio, während er in Großbritannien die Pole Position mit $3,3 Mio eroberte. Auch in Malaysia startete der Film sehr stark mit $1,9 Mio (gleichauf mit Hits wie Wolverine – Weg des Kriegers und World War Z). Nicht überall lief es aber so gut. In Australien ($1,4 Mio), Brasilien ($1,3 Mio) und Italien ($1,1 Mio) reichte es jeweils nur für Platz 3. In den kommenden Wochen und Monaten startet der Film noch in Deutschland, Frankreich, Spanien, Japan und Südkorea. Ein Gesamteinspiel von mindestens $150 Mio sollte dem Streifen sicher sein, was ihn international zu einer der erfolgreichsten Videospielverfilmungen aller Zeiten machen wird. Lediglich zwei Resident-Evil-Sequels und Prince of Persia: Der Sand der Zeit haben außerhalb von Nordamerika noch mehr eingenommen. Die Last-Minute 3D-Konvertierung hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ganz knapp dahinter landete der Sieger der Vorwoche, 300: Rise of an Empire. Das Sequel spülte weitere $41,6 Mio in die internationalen Kinokassen und steht jetzt bei $159,6 Mio nach zwei Wochen. Das sind bereits 65% des internationalen Gesamteinspiels des ersten Films, und das noch bevor 300: Rise of an Empire Japan und China erreicht hat. Der stärkste Markt für den Film ist Russland, wo der Streifen mit $14,6 Mio nach zwei Wochen das Original bereits hinter sich gelassen hat. In Brasilien behauptete sich der Film in der zweiten Woche mit $3,1 Mio an der Spitze und hat insgesamt $11,1 Mio eingenommen. Er hat den ersten Film damit fast eingeholt. In Mexiko hat 300: Rise of an Empire Teil 1 mit $10,5 Mio ebenfalls schon überholt. Auch in Frankreich sieht es sehr gut aus – dort liegt der Film mit $10,1 Mio nach zwei Wochen etwa 13% vor dem Original im selben Zeitraum. Ein weiterer starker Markt ist Südkorea. Allerdings hinkt der Film dort mit $10,6 Mio dem Vorgänger hinterher. Deutlich schlechter läuft es für den Film in Großbritannien ($8,9 Mio), Spanien ($6,5 Mio) und Australien ($5,4 Mio). Sollte der Film aber in China einen Start erhalten, gehe ich weiterhin von einem internationalen Gesamteinspiel oberhalb von $250 Mio aus. Das macht 300: Rise of an Empire zum ersten wirklich großen internationalen Blockbuster von 2014.

Den dritten Platz an den internationalen Kinocharts belegte Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman, der $16,6 Mio von 63 Märkten einspielte und $86,9 Mio erreichte. Fast ein Viertel davon ($20,5 Mio) stammt aus Großbritannien, gefolgt von $9,8 Mio aus Frankreich. Insgesamt lässt aber das Box-Office des Films zu wünschen übrig nach den üblichen Standards von DreamWorks Animation. Sogar Turbo schaffte letztes Jahr international mehr als $200 Mio. Das wird Mr. Peabody & Sherman wohl verwehrt bleiben. Sogar mit Malaysia, Japan, Neuseeland und Australien in petto, wird der Film kaum mehr als $150-170 Mio international einnehmen.

Der Liam-Neeson-Thriller Non-Stop spielte weitere $12,5 Mio ein und steht international jetzt bei $59 Mio. Non-Stop hat das internationale Gesamteinspiel von Unknown Identity ($67,1 Mio) bereits nahezu erreicht und wird in den kommenden Wochen auch die $100-Mio-Marke knacken. Liam Neeson ist also auch außerhalb von USA/Kanada schon ein Kassenmagnet in Actionrollen. Der erfolgreichste Neustart für den Film war letztes Wochenende in Deutschland. Hier spielte der Film $4 Mio (inkl. Previews) zum Start ein. Ganz stark läuft der Film in Südkorea mit $13,2 Mio nach drei Wochen. Großbritannien hat im selben Zeitraum $11,5 Mio beigesteuert. Mit Starts in Spanien, Japan, Schweden, Italien und vielleicht China im Rücken, wird Non-Stop mindestens $120 Mio international einspielen und weltweit die $200-Mio-Marke knacken.

Die phänomenale Performance von Die Eiskönigin – Völlig unverfroren setzte sich am Wochenende mit $10,4 Mio fort, die das internationale Geaamteinspiel des Films auf $630,2 Mio hievten. Der Animationshit erreichte Japan, seinen letzten Mrakt, und startete dort mit grandiosen 9,7 Mio auf Platz 1. Das Startwochenende ist vergleichbar mit den von Die Monster Uni letztes Jahr. Insgesamt kam Die Monster Uni auf $90 Mio in Japan. Sollte Die Eiskönigin das wiederholen können, winken dem Film international mehr als $710 Mio! Weltweit hat der Film bereits  $1,026 Mrd erreicht und befindet sich auf Rang 15 der erfolgreichsten Filme alle Zeiten. Es bestehen nun keine Zweifel darüber, dass er die $1,063 Mrd von Toy Story 3 überholen und zum weltweit erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten werden wird. Momentan gehe ich sogar von mehr als $1,1 Mrd aus. Die Frage ist jetzt nur, ob er die $715,9 Mio von Ice Age 4 – Voll verschoben toppen kann, die der Film außerhalb von Nordamerika eingespielt hat. Das würde ihn nämlich zum international (also jenseits von USA/Kanada) erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten erheben.

Monuments Men – Ungewöhnliche Helden nahm am Wochenende dank erfolgreichen Starts in Frankreich ($4,1 Mio) und Australien ($2,3 Mio)  international $8,3 Mio ein und steht jetzt bei $54,4 Mio. Starts in Japan und China stehen noch aus, sodass der Streifen insgesamt wahrscheinlich etwa $80-90 Mio einspielen wird – deutlich unter seinem Potenzial.

Wes Andersons Grand Budapest Hotel läuft nicht nur in den USA, sondern auch international unglaublich gut verglichen zu den bisherigen Werken des Regisseurs. Der Berlinale-Eröffnungsfilm spielte letztes Wochenende $7,1 Mio außerhalb von Nordamerika ein und steht jetzt bei $20,4 Mio. Davon stammen $6,9 Mio aus Großbritannien und $2,7 Mio aus Deutschland.

Der Oscargewinner 12 Years a Slave hatte wieder ein solides Wochenende an den Kinokassen und nahm $6,5 Mo von 66 Märkten ein. Damit brachte der Film sein internationales Einspiel auf $115,9 Mio. Ich rechne mittlerweile mit mindestens $130 Mio, was angesichts der Thematik ein hervorragendes Ergebnis ist.

RoboCop spielte weitere $5,3 Mio und brachte sein vorläufiges internationales Einspiel auf $178,1 Mi0. In China nahm der Film weitere $3,9 Mio am Wochenende ein und steht jetzt dort bei $49,7 Mio. Mit Japan in petto, hat RoboCop noch eine kleine Chance auf $200 Mio außerhalb von Nordamerika, was das schwache Einspiel in den USA wieder wettmachen würde.

The Lego Movie sammelte zusätzliche $4,7 Mio ein und erreichte international $141,5 Mio. Mehr als ein Drittel davon stammt aus Großbritannien, wo der Streifen $50,2 Mio erreicht hat und auf ein Gesamtergebnis von mehr als $60 Mio zusteuert.

Dritter Wolverine-Film mit Hugh Jackman für März 2017 bestätigt!

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Wolverine 3

Quelle: Deadline, 20th Century Fox

Erst vor einigen Tagen haben wir berichtet, dass laut Regisseur James Mangold die Dreharbeiten zum dritten Solo-Abenteuer von Wolverine direkt nach X-Men: Apocalypse beginnen sollen. 20th Century Fox hat das jetzt bestätigt, indem der Film ein offizielles Startdatum in den USA erhielt. Bevor die zahlreichen Wolverine-Fans aber aus dem Häuschen sind, seid gewarnt – die Wartezeit ist lang. Wolverine 3 kommt voraussichtlich erst am 3.03.2017 in die US-Kinos. Nachdem die ersten beiden Wolverine-Filme also im Sommer gestartet wurden, probiert es Fox mit einem Frühjahrs-Starttermin aus – schließlich legten gerade an diesem ersten März-Wochenende bereits mehrere Comicbuchadaptionen ein erfolgreiches Startwochenende hin – man denke nur an 300 oder Watchmen. Durch einen Start außerhalb der üblichen Blockbuster-Saison wird Wolverine 3 die Konkurrenz der zahllosen Sommer-Blockbuster vermeiden.

Die noch aufregendere Neuigkeit kommt aber vom Online-Portal Deadline. Laut deren Industriequellen hat Hugh Jackman sich offiziell für Wolverine 3 verpflichtet. Das war zuvor nicht sicher, denn Jackman selbst zweifelte seine Rückkehr an und gab an, nur bei einer wirkLIch guten Geschichte wieder in die Rolle schlüpfen zu wollen. Je nachdem ob Jackman als Wolverine in X-Men: Apocalypse auftreten wird, wird der dritte Wolverine-Film sein achter bzw. neunter Leinwand-Auftritt als unsterblicher Mutant mit Aggressionsbewältigungsproblemen sein.

Während James Mangold, der Regisseur von Wolverine – Weg des Kriegers, wieder auf dem Regiestuhl sitzen wird, hat Fox einen neuen Autor für Wolverine 3 angeheuert – David James Kelly. Eine überraschende Wahl, den Kelly hat abgesehen von seinem Kurzfilm Straw Man noch keinen Film geschrieben. Allerdings war er an Fox' Neufassung eines Daredevil-Films beteiligt, welche schließlich verworfen wurde (sodass die Rechte an dem CHarakter zurück an Marvel gingen).

Doch wer schon verzweifelt, dass es gute drei Jahre dauern wird bis Wolverine 3 – Jackman spielt als Wolverine auch eine prominente Rolle in diesjährigem X-Men – ZukUnft ist Vergangenheit (dt. Kinostart: 22.05.). Außerdem kann ich mir kaum vorsTellen, dass er in keinster Art und Wiese in X-Men: Apocalypse, der im Mai 2016 in die Kinos kommt, auftauchen wird. Schließlich gab es bis jetzt noch keinen einzigen X-Men-Film ohne Wolverine, sei es auch nur ein kurzer Auftritt (wie in X-Men: Erste Entscheidung).

Neues Banner zeigt die Dimensionen von Godzilla

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Godzilla Banner

Quelle: Warner Bros. Pictures

Nach zwei neuen Plakaten zu Godzilla, veröffentlicht Warer Bros. jetzt auch ein Banner zum Film, das die Proportionen der neuen Variante von Tohos klassischem Riesenmonster gut ins Bild setzt.

Godzilla Banner

Also wie groß soll diese Inkarnation von Godzilla sein?! Auf dem Banner ist auch das berühmte Transamerica-Pyramid-Hochhaus von San Francisco abgebildet und dieses misst 260 m. Godzilla sceint in etwa doppelt so groß zu sein. Haben wir es als mit einem Monster von über einem halben Kilometer in Höhe zu tun? Dagegen dehen Guillermo del Toros Kaijus aus Pacific Rim ja schon fast harmlos aus. Oder ist es nur eine optische Illusion? Spätestens am 15.05.2014 werden wir es erfahren. Dann bringt Godzilla nämlich Chaos und Verwüstung auch in die deutschen Kinos – natürlich in 3D.

Sofia Coppola bringt Die kleine Meerjungfrau auf die Leinwand

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Sofia Coppola Die Kleine Meerjungfrau

Quelle: Deadline

Das könnte vielleicht die ungewöhnlichste Meldung der Woche aus der Filmwelt sein. Sofia Coppola ist in Verhandlungen für die Regie einer Realfilm-Adaption von Hans Christian Andersens erstmals 1837 publiziertem Märchen "Die kleine Meerjungfrau". Die für die meisten Kinogänger bekannteste Adaption des Stoffs dürfte Disneys gleichnamiger erfolgreicher Animationsfilm von 1989 sein, dem auch eine Zeichentrickserie folgte. Dieser änderte allerdings Andersens deutlich tragischeres und pessimistischeres Märchen zugunsten von Disneys fröhlichem Optimismus  ab.

Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade der Wunsch zu den düsteren Ursprüngen zurückzukehren, Universal dazu bewegt hat, eine Regisseurin von Independent-Stoffen wie Coppola für den Film anzuwerben. Nichtsdestotrotz wundert es mich, dass gerade der Macherin von kleinen Filmen wie Somewhere, Lost in Translation und The Bling Ring die Regie von einem Big-Budget-Projekt wie diesem anvertraut wird. Vielleicht ist es auch Coppolas mehrfach unter Beweis gestellter, sehr sicherer und sensibler Umgang mit jungen weiblichen Charakteren, der Universal davon überzeugt hat, ihr ein Budget geben zu wollen, das wahrscheinlich höher sein wird als das von all ihren bisherigen Filmen zusammengerechnet. Ich kann nicht behaupten, dass ich ein großer Fan von Coppola bin, abseits von ihrem kleinen Juwel Lost in Translation, doch sie als Regisseurin macht mich definitiv neugierig auf das Projekt, das ich ansonsten sofort in die gleiche Schublade wie Tum Burtons Alice im Wunderland oder Sam Ramis Die fantastische Welt von Oz gesteckt hätte. Das könnte wirklich etwas Besonders werden. Oder aber auch ein totales Desaster. In jedem Fall macht es den Film unvorhersehbarer.

Sehr wichtig wird natürlich auch die Besetzung der Titelrolle sein. Julianne Moore, die die Starfotografin Annie Leibovitz eins als Arielle abgebildet hat (unten) ist für die Rolle eindeutig zu alt. Wie wär’s denn mit Everyone’s Darling Jennifer Lawrence? Oder wird Coppola vielleicht auf ihren Lieblingsstar Kirsten Dunst zurückgreifen? Vielleicht geht die Rolle aber auch an Emma Watson, die in Coppolas The Bling Ring glänzen durfte. Immerhin sollte Watson ursprünglich Cinderella spielen in der gleichnamigen Verfilmung von Kenneth Branagh. Das hat nicht geklappt, aber vielleicht kommt sie ja doch dazu, einen klassischen Märchencharakter zu spielen. Bald wissen wir mehr…

Sofia Coppola Die Kleine Meerjungfrau

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