© 2018 ABC Studios

Quelle: Tim Doyle Twitter

Über die Jahre ist mir aufgefallen, dass Qualität bei der Langlebigkeit von Serien im Schnitt mehr zählt als bei Film-Franchises. Mit anderen Worten: gut rezensierte Serien laufen eher länger. Vielleicht liegt es daran, dass TV-Serien eine größere zeitliche Investition sind und die Zuschauer es sich genau überlegen, bevor sie sich auf eine einlassen. Doch auch gute Kritiken sind nicht immer ein Garant für gute Quoten.

Die Comedyserie "The Kids Are Alright", die von einem irisch-katholischem Ehepaar ( Michael Cudlitz und Mary McCormack) und ihren acht Söhnen in Los Angeles im Jahr 1972 handelt, war einer der am positivsten aufgenommenen neuen Serien der TV-Saison 2018/2019. Zum Start gab es auch ansehnliche 6,5 Millionen Zuschauer. Doch die Sitcom konnte die Quote nicht halten und das Staffelfinale, die insgesamt 23. Folge, erzielte nicht einmal die Hälfte der anfänglichen Zuschauerzahl. Das reichte nicht und ABC zog der Serie den Stecker.

Diese traurige Meldung verkündete Autor/Produzent Tim Doyle über Twitter. "The Kids Are Alright" ist von seiner eigenen Kindheit inspiriert und erinnert in dieser Hinsicht an ABCs "Die Goldbergs", lediglich ein Jahrzehnt früher und in einem anderen kulturellen Umfeld angesiedelt. Doch währemd "Die Goldbergs" weiterhin einer der größten Hits des Senders ist und bald in die siebte Runde geht, zündete "The Kids Are Alright" bei den Zuschauern nicht. Unter Doyles Tweet findet Ihr den Trailer zur ersten und einzigen Season.