October Faction Staffel 2

© 2020 Netflix

Quelle: The Hollywood Reporter

Gestern war ein guter Tag für die Fans einer übernatürlichen Comic-Serienadaption von Netflix und ein schlechter für die Fans von zwei anderen. Während die im Vorfeld schon hoch gehandelte Horror-Fantasyserie "Locke & Key" um eine zweite Staffel verlängert wurde, müssen die Macher von "V Wars" und "October Faction" ihre Sachen packen. Beide Titel basierten auf Comics des Verlags IDW Publishing. Über die Absetzung von "V Wars" haben wir hier bereits berichtet.

Von den drei Serien erschien "October Faction" im Januar mit geringstem Hype. Die Kritiken waren überwiegend negativ, der Werbeaufwand seitens Netflix dürftig (ich habe von der Serie erst erfahren, als sie mir bei Netrlix vorgeschlagen wurde), und im Gegensatz zu "V Wars" hatte sie auch keinen zugkräftigen Darsteller in der Hauptrolle. Ich vermute daher, dass sich der Frust über die Absetzung seitens der Zuschauer in Grenzen halten wird, obwohl es eine weitere Serie ist, die mit einem nicht aufgelösten Ende aufhört.

Die Vorlage zu "October Faction" schrieb Steve Niles, der Autor von "30 Days of Night". Diese hat "Sanctuary"-Schöpfer Damian Kindler in eine Serie verwandelt. Darin spielen Aurora Burghart und Gabriel Darku die 17-jährigen Zwillinge Viv und Geoff Allen, die erfahren, dass ihre augenscheinlich stinklangweiligen Eltern in Wahrheit professionelle Monsterjäger sind, die Vampire, Warlocks und andere übernatürliche Unwesen in Menschenform zur Strecke bringen. Ihre Welt wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als sie die erschreckende Wahrheit über sich selbst herausfinden und mitten in den Krieg der Monster gegen ihre Eltern und die Organisation, für die sie arbeiten, geraten.

"October Faction" und "V Wars" gesellen sich zu "Soundtrack", "Spinning Out", "Daybreak" und "Messiah" als Netflix' One-Season-Wonder aus den letzten Monaten.