Die Mumie kehrt wieder zurück – und ist diesmal böser denn je. Bevor Brendan Fraser, Rachel Weisz und die Regisseure von Ready or Not 2028 die familienfreundliche Version des Mullbindenmonsters im Kino wiederauferstehen lassen werden, bringt der Regisseur von Evil Dead Rise eine eigene furchterregende Vision der Mumie in die Kinos und diese ist erstaunlich lang und offenbar richtig hart. Um sich von Universals Blockbusterreihe abzugrenzen trägt der Film daher auch den Namen des Regisseurs in seinem Filmtitel: Lee Cronin’s The Mummy ist ab heute in den deutschen Kinos zu sehen und trägt das rote (Güte)Siegel einer Altersfreigabe ab 18 Jahren. Die FSK ging bei der Beurteilung des Films sogar einen kleinen Schritt weiter und bedachte die Freigabe mit dem inzwischen selten erteilten Zusatz "nicht feiertagsfrei". Das bedeutet, dass der Film an sogenannten "stillen Feiertagen" wie Karfreitag oder Allerheiligen, nicht im Kino gezeigt werden darf.
Faktisch wird es auf die Kinoauswertung von Lee Cronin’s The Mummy, der nach Ostern gestartet ist, keinerlei Auswirkungen haben, außer vielleicht die Neugier der hartgesottenen Splatterfans erst recht befeuern. Mit einer Laufzeit von knapp 135 Minuten ist der Film außergewöhnlich lang. Eine solche Filmlänge muss im Horrorgenre, das traditionell eher für kürzere Laufzeiten bekannt ist, erst verdient sein. Andererseits war Terrifier 2 sogar noch einige Minuten länger und wusste definitiv was mit seiner Laufzeit anzufangen.
In Lee Cronin’s The Mummy spielt Jack Reynor (Midsommar) einen Journalisten, der in Ägypten arbeitet, als seine kleine Tochter spurlos in der Wüste verschwindet. Acht Jahre später taucht Katie plötzlich wieder auf, doch die Freude der Familie währt nicht lange, denn mit Katie ist etwas ganz gewaltig nicht in Ordnung. Laia Costa (Victoria) spielt die Mutter des Mädchens und Evil-Dead-Rise-Star Lily Sullivan übernimmt eine kleine Gastrolle in dem Film. Produziert wurde Lee Cronin’s The Mummy von den Horrorgiganten Jason Blum und James Wan.
Thematisch bewegt sich Lee Cronin’s The Mummy auf demselben Terrain wie Cronins Regiedebüt The Hole in the Ground, was den ekligen Body Horror angeht, ist die Nähe des Films zu Cronins Evil-Dead-Beitrag spürbar. Eine besonders unangenehme Szene soll bei den Testvorführungen für angewiderte Schreckensreaktionen gesorgt haben.
Ob der Kinobesuch von Lee Cronin’s The Mummy sich lohnt, könnt Ihr in unserer frischen Rezension nachlesen oder es selbst beurteilen. Unten findet Ihr den deutschen Filmtrailer:
Quelle: FSK














