Kung Fu Panda 4

© 2016 DreamWorks Animation

Quelle: Deadline

Die Kung-Fu-Abenteuer des Pandas Po werden weitergehen! Universal hat den 8.03.2024 als US-Startermin für Kung Fu Panda 4 angekündigt. Der Film wird rund acht Jahre nach dem dritten Teil in die Kinos kommen, der noch unter 20th Century Fox produziert wurde, während die ersten beiden Filme im Vertrieb von Paramount erschienen sind. Jack Black wird voraussichtlich als Pos Originalstimme zurückkehren, nachdem er sie letzten Monat der Figur in der Netflix-Animationsserie "Kung Fu Panda: Der Drachenritter" geliehen hat. Bei den früheren "Kung Fu Panda"-Animationsserien ersetzte Mark Wingert Black als Pos englische Stimme. Blacks Rückkehr zur Rolle war wohl ein Zeichen, dass DreamWorks noch weitere Kinopläne für den Charakter hat. Wer Kung Fu Panda 4 inszenieren wird, steht noch nicht fest.

Neben Pixar und Disneys hauseigenem Animationsstudio ist DreamWorks Animation seit mehr als zwei Jahrzehnten die erfolgreichste US-amerikanische Animationsschmiede. Dreizehn Filme des von Steven Spielberg mitgegründeten Studios wurden für den Animations-Oscar nominiert, zwei von ihnen (Shrek und Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen) haben ihn auch gewonnen.

Während Pixar die eigenen Filme von Anfang an über Disney vertrieben hat, bis Disney das Studio komplett aufgekauft hat, wechselte DreamWorks Animation mehrfach die Studios. Bis 2005 veröffentlichte DreamWorks seine Animationsfilme noch selbst, bis 2012 wurden sie dann von Paramount vertrieben, 20th Century Fox hatte den Vertriebsvertrag mit DreamWorks von 2013 bis 2017 und schließlich hat Universal das Studio aufgekaut und veröffentlicht seit 2019 dessen Produktionen, angefangen mit dem dritten Drachenzähmen-leicht-gemacht-Film.

Im Gegensatz zu Pixar, wo Sequels erst deutlich später in der Unternehmensgeschichte zum größeren Thema geworden sind, setzte DreamWorks Animation schon früh auf Franchises. Shrek, Drachenzähmen leicht gemacht und Kung Fu Panda sind die erfolgreichsten Filmreihen des Studios, zu denen sich in jüngster Vergangenheit auch Die Croods, Trolls und The Boss Baby gesellten. Mit Für immer Shrek wurde das Franchise um den grünen Oger bereits 2010 vorerst abgeschlossen und wird lediglich mit dem Spin-Off-Sequel Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch dieses Jahr fortgeführt. Während diese beiden Franchises scheinbar abgeschlossen sind, geht Kung Fu Panda weiter. Die ersten drei Filme spielten weltweit zusammengerechnet mehr als $1,8 Milliarden ein und tatsächlich fand ich jedes Sequel der Reihe besser als seinen jeweiligen Vorgänger. Zwar haben die Kung-Fu-Panda-Filme nie das Niveau von Drachenzähmen leicht gemacht erreicht, dennoch gehören sie für mich zu den besten DreamWorks-Animationsfilmen.

DreamWorks-Animation-CEO Jeffrey Katzenberg erklärte 2010, dass insgesamt sechs Kung-Fu-Panda-Filme geplant seien, unterteilt in zwei Trilogien. Während die erste Trilogie von Po als Schüler handeln würde, soll die zweite Trilogie Po als Kung-Fu-Meister folgen. Ob diese Pläne weiterhin Bestand haben, ist noch unklar, doch mit dem vierten Film rücken wir dem sechs-Filme-Plan näher.