Keine Zeit zu sterben Fotos

Daniel Craig in James Bond 007: Keine Zeit zu sterben © 2019 Eon Productions/Universal Pictures International

Quelle: Entertainment Weekly

ANEZIGE

Daniel Craigs letzter James-Bond-Film naht. Nach etwa viereinhalb Jahren Pause, deren Dauer Craig zum Schauspieler mit der längsten Bond-Dienstzeit gemacht hat, kehrt er am 2. April in Keine Zeit zu sterben aus dem Ruhestand zurück, um seinem alten CIA-Kumpel Felix Leiter (Jeffrey Wright) zu helfen, einen entführten Wissenschaftler (David Dencik aus Dame, König, As, Spion) ausfindig zu machen. Er ist in die Hände des mysteriösen Antagonisten Safin gefallen, gespielt vom Oscarpreisträger Rami Malek (Bohemian Rhapsody). Die Suche führt Bond zunächst nach Kuba.

Bekanntlich hat Craig 2015 nach dem Drehabschluss von Spectre gegenüber dem Time Out-Magazin gesagt, dass er einen weiteren Bond-Film höchstens wegen des Geldes drehen würde. Kürzlich erklärte er jedoch, dass er das Gefühl hatte, seine Figur verdiene einen echten Abschluss, den sie mit Spectre noch nicht bekommen hat. In einem neuen Gespräch mit Entertainment Weekly erklärte er auch, weshalb er nach Spectre Bedenken hinsichtlich eines weiteren Films hatte: (aus dem Englischen)

Ich habe den Film mit einem gebrochenen Bein beendet. Ich musste mir selbst die Frage stellen: War ich körperlich in der Lage, noch einen zu machen, und wollte ich noch einen machen? Denn meine Frau anzurufen und ihr zu sagen "Ich habe mein Bein gebrochen" war nicht angenehm.

Letztlich war es die langjährige Bond-Produzentin Barbara Broccoli, die ihn umgestimmt hat:

Am Ende des letzten Films hatte er das Gefühl, er sei fertig mit dem Charakter. Ich habe zu ihm gesagt: "Ich denke nicht, dass du es bist. Ich denke, es gibt mehr von der Geschichte deines Bonds zu erzählen." Zum Glück hat er letztlich zugestimmt.

Keine Zeit zu sterben beginnt recht idyllisch mit Bond und Madeleine Swann (Léa Seydoux) auf Jamaika, doch wie der erste Teaser-Trailer verraten hat, gibt es Ärger im Paradies und Bond fürchtet, Madeleine könnte ihn verraten haben. Broccoli erklärt dazu:

Er entscheidet sich dafür, mit ihr wegzugehen und zu versuchen, ein normales Leben zu führen. Und natürlich werfen wir das zu Beginn des neuen Films über den Haufen. Er beginnt mit einer romantischen Reise mit Madeleine und dann glaubt er, dass sie ihn hintergangen hat.

Der Bericht bestätigt auch, dass Bond in dem Film wieder gegen die Schurkenorganisation SPECTRE kämpfen wird, deren Anführer Blofeld (Christoph Waltz) zwar im Belmarsh Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, von dort aus jedoch weiterhin mit seinen Untergebenen kommuniziert.

Rami Malek fügte hinzu, dass seine narbengesichtige Figur große Herausforderungen in seinem Leben meistern musste. Phoebe Waller-Bridge ("Fleabag"), die als letzte Autorin das Drehbuch zum Film aufpoliert hat, hat im Besonderen seinen Charakter ausgebaut. Ich hoffe also, dass der neue Schurke mit Javier Bardems Raoul Silva und Mads Mikkelsens Le Chiffre mithalten kann, den besten Bösewichten der Craig-Ära.

Zum Abschluss gibt es noch eine Reihe neuer Fotos aus dem Film:

Keine Zeit zu sterben Fotos 1 Keine Zeit zu sterben Fotos 2 Keine Zeit zu sterben Fotos 3 Keine Zeit zu sterben Fotos 5 Keine Zeit zu sterben Fotos 4 Keine Zeit zu sterben Fotos 6 Keine Zeit zu sterben Fotos 7Kürzlich wurde Oscargewinner Hans Zimmer als neuer Komponist des Films bestätigt. Er ersetzt den zuvor angesetzten Dan Romer. Außerdem wurde die 18-jährige Musik-Sensation Billie Eilish als Sängerin des Titelsongs auserkoren und wird damit zur jüngsten Bond-Sängerin in der Franchise-Geschichte.

Vom Regiewechsel und zahlreichen Drehbuchautoren bis zu Daniel Craigs erneuter Verletzung beim Dreh und dem kurzfristigen Komponistentausch, war die Produktionsgeschichte des Films recht problematisch. Doch das wird schnell vergessen sein, wenn das Endprodukt überzeugt. Hauptsache, Craigs Bond schließt nicht mit einem Tiefpunkt ab wie Pierce Brosnan mit Stirb an einem anderen Tag.