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Quelle: Dan Laustsen Instagram

Es ist so weit! Keanu Reeves hat wieder den maßgeschneiderten Anzug angezogen, die Knarre in den Hosenbund gesteckt, vielleicht noch ein paar Bleistifte zur Abwechslung beim Töten mitgenommen und steht als Profikiller und Stehaufmännchen John Wick wieder vor der Kamera. Vor wenigen Tagen haben im New Yorker Chinatown die Dreharbeiten zu John Wick: Kapitel 3 begonnen, der am 23.05.2019 in unsere Kinos kommen soll. Der Film soll den Abschlussteil der John-Wick-Reihe bilden und wenn er mit den ultrastylischen beiden Vorgängern mithalten kann, wird John Wick am Ende zu den besten Action-Trilogien aller Zeiten gehören.

Kameramann Dan Laustsen, der auch für die schicken Bilder des zweiten Films verantwortlich war und kürzlich für Shape of Water für einen Oscar nominiert wurde, hat den Drehbeginn mit einem stylischen Setfoto über Instagram angekündigt, das Johns Silhouette vor dem Hintergrund einer verregneten, nebligen und neonlastigen Straße zeigt. Man merkt’s schon, der Film wird optisch wieder eine Pracht:

Zwei weitere Setbilder zeigen jedoch auch, dass John Wick in dem Film recht mitgenommen aussehen wird:

John Wick 3 Drehstart Setfoto 1 John Wick 3 Drehstart Setfoto 2Es ist sogar schon ein Video vom Dreh dieser Szene aufgetaucht, das Ihr Euch unten anschauen könnt:

 

An John Wick: Kapitel 3 arbeitet das gleiche Team wie am zweiten Film. Derek Kolstad schrieb das Drehbuch und Chad Stahelski führt Regie. Neben Reeves kehren in dem Film auch Laurence Fishburne, Ian McShane, Lance Reddick, Common und sogar Ruby Rose zurück, deren Killerin im zweiten Film eigentlich recht tot aussah. Der neue Haupt-Antagonist wird von Hiroyuki Sanada ("Helix") verkörpert, der einen Yakuza-Anführer spielen soll.

Kürzlich wurden die ersten offiziellen Details zur Handlung enthüllt: (aus dem Englischen)

John Wick (Keanu Reeves) ist aus zwei Gründen auf der Flucht… er wird wegen eines Kopfgelds in Höhe von $14 Millionen gejagt und er hat eine zentrale Regel gebrochen: Mord auf dem Gelände des Continental Hotels. Das Opfer war ein Mitglied des Hohen Tisches, das das Kopfgeld auf John Wick ausgesetzt hat. John hätte längst hingerichtet werden soll, doch der Manager von Continental, Winston (Ian McShane), hat ihm eine einstündige Gnadenfrist gewährt, bevor er "Excommunicado" ist – seine Mitgliedschaft wird gecancelt, er ist von allen Dienstleistungen der Assassinenwelt ausgeschlossen und der Kontakt zu anderen Mitgliedern wird abgeschnitten. John nutzt die Dienstleistungsindustrie so lange er kann, um am Leben zu bleiben, während er kämpfend und tötend seinen Weg aus New York City bahnt.

Im Prinzip könnte der Film also auch John Wick gegen den Rest der Welt heißen. Es würde mich also wundern, wenn er den bereits hohen Bodycount des zweiten Films nicht noch bei Weitem übertreffen würde.