Fast & Furious 10 hat ein gigantisches Budget

Daniela Melchior und Vin Diesel am Set von Fast & Furious 10 © 2022 Universal Pictures

Quelle: The Wrap

Letztes Jahr feierte die Fast-&-Furious-Reihe ihr 20. Jubiläum und ich bin mir absolut sicher, dass absolut niemand – nicht das Studio, nicht die Darsteller und nicht die Produzenten – sich 2001 ausmalen konnten, dass aus einem bescheidenen Gefährliche-Brandung-Abklatsch über aufgemotzte Autos und illegale Straßenrennen ein weltweites Blockbuster-Franchise auf dem kommerziellen Niveau von Marvel und Star Wars werden würde? Die neun Hauptfilme und das Spin-Off Hobbs & Shaw spielten bis dato insgesamt $6,6 Milliarden ein und machten Fast & Furious zu Universals größtem Franchise, noch vor Jurassic Park. Fast and Furious Five war der Wendepunkt der Reihe, den bisherigen Erfolgs-Höhepunkt bildete Fast & Furious 7, der mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar eingenommen hat. Aber auch der achte Film beeindruckte mit mehr als $1,2 Milliarden und der neunte trotzte letztes Jahr der Pandemie mit fast $730 Mio Einspiel.

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Doch nicht nur die Einspielergebnisse der Fast-&-Furious-Filme sind massiv angestiegen, sondern auch ihre Produktionsbudgets. Kostete der erste Film noch vergleichsweise mickrige $38 Mio, verschlang Fast & Furious 8 $250 Mio und Fast & Furious 9 weitere $200 Mio – ohne Marketingkosten! Der bereits abgedrehte zehnte und angeblich vorletzte Film der Reihe mit dem Originaltitel Fast X stellt alle bisherigen Budgets der Reihe jedoch in den Schatten. Laut exklusiven Quellen des Online-Portals The Wrap kostet Fast & Furious 10 unfassbare $340 Mio, und das bereits einschließlich der steuerlichen Vergünstigungen, die er an unterschiedlichen Drehorten erhalten hat. Das sind $140 Mio mehr als Teil 9 kostete und mehr als das Gesamtbudget des fünften und des sechsten Films. Außerdem macht es Fast & Furious 10 zum viertteuersten Film aller Zeiten hinter Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten ($369Mio), Avengers: Age of Ultron ($365 Mio) und Avengers: Endgame ($356 Mio). Ja, er hat tatsächlich ein höheres Budget als die gesamte Herr-der-Ringe-Trilogie.

Es gibt mehrere Gründe für diese enorme Kostensteigerung. Einerseits haben sind es deutlich höhere Gagen des inzwischen sehr großen Casts. Neben Vin Diesel kehren auch Charlize Theron, Helen Mirren, Michelle Rodriguez, John Cena, Nathalie Emmanuel, Scott Eastwood, Sung Kang, Ludacris, Tyrese Gibson, Jordana Brewster, Michael Rooker und Cardi B im Sequel zurück. Auch Neuzugänge Brie Larson (Captain Marvel), Alan Ritchson ("Reacher") und Jason Momoa (Aquaman) waren nicht billig. Darüber hinaus haben die Corona-bedingten Sicherheits- und Testmaßnahmen einen Batzen Geld gekostet. Zudem ist auch Fast & Furious 10 von der globalen Inflation nicht verschont geblieben. Zu guter Letzt war es aber auch der abrupte Ausstieg des Regisseurs Justin Lin, der große Kosten verursacht hat. Um den Cast und die Crew zu behalten kostete jeder Tag der erzwungenen Drehpause während der Suche nach Lins Nachfolger Universal eine Million Dollar. Louis Leterrier (Der unglaubliche Hulk) ist letztlich für Lin eingesprungen.

Inzwischen ist der Film im Kasten und Universal hofft sicherlich, dass er die Einnahmen seines Vorgängers übertreffen wird, denn mit diesen wäre er bei aktuellen Kosten im Kino ein Verlustgeschäft. Nächstes Jahr werden wir es wissen. Fast & Furious 10 kommt voraussichtlich am 17.05.2023 in unsere Kinos.

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  1. Seit Stars wie Jason Statham und jetzt Brie Larson verpflichtet wurden gucke auch ich die Reihe. Neben der wuchtigen Action und klasse Stunts sind es die A Liga Stars die mich begeistern. Das kostet nun mal. Ein gehypter Avatar 2 liefert mir das nicht.

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