Es Kapitel 2 Teaser Poster

© 2017 Warner Bros. Pictures

Quelle: Omega Underground

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis wir endlich herausfinden, wer die erwachsenen Versionen der Kinder aus dem Klub der Verlierer aus Es spielen wird. Wie das in Sachen Drehtermine zuverlässige Online-Portal Omega Underground berichtet, ist der offizielle Drehbeginn von Es: Kapitel 2 (wie der Film angesichts einer Einblendung im Abspann des ersten möglicherweise heißen wird) für den 18. Juni angesetzt. Gedreht wird wieder in den Pinewood Studios in Toronto sowie in der Gemeinde Port Hope nahe Toronto, die schon im ersten Film als Stephen Kings fiktive Stadt Derry, Maine benutzt wurde.

Regisseur Andy Muschietti kündigte bereits letztes Jahr an, er plane, im März mit der Pre-Production zu beginnen, was zum Drehstarttermin im Juni auch gut passen würde. Gary Dauberman schrieb in den letzten Monaten schon fleißig am Drehbuch zum zweiten Teil. Dieser soll am 6.09.2019 in die US-Kinos kommen, also exakt zwei Jahre nach Teil 1.

Die Handlung des zweiten Kapitels, das die restliche Geschichte von Stephen Kings epischem Horrorroman adaptiert, wird 27 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films ansetzen und die "Verlierer" wieder in ihrer Heimatstadt Derry zusammenbringen, um sich ein letztes Mal Pennywise zu stellen, den sie im ersten Film zwar besiegt, jedoch nicht vernichtet haben. Da die Kinderdarsteller aus dem ersten Film für viele das Highlight waren, können wir uns auf ein Widersehen mit ihnen freuen. Obwohl die Haupthandlung des Films in der Gegenwart spielen wird, soll es auch reichlich Flashbacks geben, was die Möglichkeit mit sich bringt, Jaeden Lieberher, Sophia Lillis, Finn Wolfhard und anderen Kids aus de ersten Film wieder auftreten zu lassen. Diese werden es Muschietti auch ermöglichen, einige Szenen umzusetzen, für die er im ersten Film noch kein ausreichendes Budget hatte. Da Es weltweit unglaubliche $700 Mio eingenommen hat – eine unerhörte Summe für einen Horrorfilm – wird Muschietti diesmal wohl mehr Kohle zur Verfügung haben, um seine Vision zu verwirklichen.

Zu dieser gehören auch die metaphysischen/interdimensionalen Aspekte des Monsters, die im ersten Film noch unter den Tisch fallen gelassen wurden. Eine Riesenspinne wird es aber im Finale (zum Glück) dennoch nicht geben.

Ein höheres Budget wird der Film aber auch sicherlich für seinen erwachsenen Cast brauchen, denn ich gehe davon aus, dass dieser nicht von Unbekannten gespielt werden wird. Gerade auf die Besetzung der älteren Beverly, im ersten Film wundervoll von der Newcomerin Sophia Lillis verkörpert, bin ich gespannt. Aber eigentlich kann es nur Amy Adams oder Jessica Chastain sein, oder? Chastain hat ja auch schon dank Mama Erfahrungen mit dem Regisseur und dem Horrorgenre gesammelt.

Wieder dabei wird natürlich auch Bill Skarsgård als Pennywise der Clown sein, der diesmal hoffentlich noch mehr Screentime haben wird als im ersten Film, in dem er fast schon zu einer Randfigur wurde, obwohl er natürlich die Handlung in Gang gesetzt und vorangetrieben hat. Insgesamt werden die Erwartungen an Es: Kapitel 2 natürlich sehr hoch sein, schließlich zählt der erste Film zu den besten Stephen-King-Adaptionen überhaupt.

Das erste Es-Kapitel wird ab dem 22. Februar in Deutschland auf DVD, Blu-ray und im 4K-Format zu kaufen sein, doch gerade Hardcore-fans werden vielleicht ein wenig warten wollen, denn es soll im Laufe des Jahres auch ein Director’s Cut des Films nachgereicht werden.

  • Mart

    "Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis wir endlich herausfinden, wer die erwachsenen Versionen der Kinder aus dem Klub der Verlierer aus Es spielen werden."

    Und es steht geschrieben:
    Wer sinnlos-komplizierte Schachtelsätze baut, wird sich dabei verheddern.

  • Emanuel Niedermayer

    Der erste Teil war super, jetzt kommt der Dünnschiss: Dadurch, dass die Spinne wegbricht und man Flashbacks einbaut, verliert der 2. Teil für mich schon mal ordentlich an Spannung. Ich hätte mir gewünscht, dass sich an das Original gehalten wird, dies scheint aber nicht möglich zu sein, wenn Gary Dauberman das Drehbuch schreibt.

    Ich gehe davon aus, dass diesmal nur mehr Geld gemacht werden will und dass dieser Teil eben nicht mehr an den ersten Teil rankommen wird, wie es ja leider bei vielen Fortsetzungen der Fall ist und dass nur mehr altes wieder neu aufgewärmt wird.

    Betrachtet man den ersten Teil etwas genauer, war der ja auch nicht perfekt: Es gab weder Gruselszenen, sondern es war irgend ein 08/15 Dreh, der dann halt von Filmstarts auf 4,5 Sterne aufgewertet wurde. Ich bin froh, dass ich diesen Film nicht im Kino gesehen habe (schade ums Geld) und ob ich mir den 2. Film ansehen werde, ist auch fraglich.