Box-Office USA – Stirb langsam 5 gewinnt, aber enttäuscht

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Box-Office USA - 15.-18.02.2013 Zusammenfassung und Analyse

Quelle: Boxofficemojo

Dank dem Presidents Day Feiertag am Montag gelang den nordamerikanischen Kinobetreibern das bislang beste Box-Office-Wochenende dieses noch jungen Jahres. Ganze drei Filmen spielten am regulären Freitag-Sonntag-Wochenende mehr als $20 Mio ein und zumindest drei der vier breiten Neustarts schrieben solide Zahlen. Zwei der neuen Filme konnten unter anderem stark von ihrer milden Altersfreigabe profitieren. Dennoch trugen auch dieses Wochenende wieder sechs Filme in der Top 10 ein R-rating (ab 17 Jahren). Das Gesamteinspiel der Top 12 verbesserte sich gegenüber der Vorwoche um 46,3% auf $126,1 Mio. Gegenüber dem Presidents-Day-Wochenende vom Vorjahr, als Safe House in der zweiten Woche auf Platz 1 aufgestiegen ist, ging es trotzdem um 12% runter.

So hat sich das 20th Century Fox wahrscheinlich nicht vorgestellt. Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben startete zwar auf Platz 1 mit $24,8 Mio von 3553 Kinos am regulären 3-Tages-Wochenende, doch nur knapp setzte er sich dabei gegen den Sieger der Vorwoche, Voll abgezockt, durch. Bereits am Donnerstag, den 14. Februar, gestartet, spielte der neuste Eintrag im Stirb-langsam-Franchise am ersten Tag $8,2 Mio ein und verlor damit gegen Safe Haven, der mit $8,8 Mio am Valentinstag eröffnete. Insgesamt spielte Stirb langsam 5 bis Montag $36,9 Mio ein. Was nach einer guten Zahl aussieht, trügt aber ein bisschen. Die Erwartungen im Vorfeld waren hoch, schließlich wurde Stirb langsam 4.0 im Sommer 2007 zu einem kleinen Überraschungshit und zeigte, wie viel Leben noch in der Actionserie steckt. Der vierte Film wurde mit $134,5 Mio zum erfolgreichsten Teil der Reihe in den US-Kinos und zeichnete sich durch hervorragenedes Mundpropaganda aus. Viele erwarteten, dass der Nachfolger mindestens genauso gut, wenn nicht besser, anlaufen würde. Doch dem war nicht so. In seinen ersten fünf Tagen spielte Stirb langsam 4.0 $48,4 Mio ein und somit fast 25% mehr als der fünfte Film. Ein Grund, warum Stirb langsam 5 eher schleppend aus den Startlöchern kam, ist unter anderem die Überfüllung des Markts an nicht-jugendfreien Actionfilmen in den letzten zwei Monaten. The Last Stand, Shootout – Keine Gnade, Hänsel und Gretel – Hexenjäger, Zero Dark Thirty, Parker und Django Unchained sprachen vor allem erwachsenes männliches Publikum an. Das Überangebot führte zu einer Übersättigung der Kinogänger, sodass letztlich beinahe jeder Film mit einem R-Rating daran litt. Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben ist da keine Ausnahme. Etwa 55% seiner Zuschauer am Wochenende waren männlich und 65% 25 Jahre alt oder älter. Dazu kommt noch ein mittelmäßiges Marketing und womöglich auch relativ miese Kritiken, die den einen oder anderen von einem Kinobesuch abgehalten haben könnten.

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Diejenigen, die sich dennoch ins Kino getraut haben, mochten scheinbar den Film, denn er erhielt von den Zuschauern am Startag im Durchschnitt einen "B+"-CinemaScore (äquivalent einer "2+"). Ich glaube jedoch, dass dies dem Film dennoch nicht dabei helfen wir, sonderlich gut auf lange Sicht zu laufen. Konkurrenz wird er in den kommenden Wochen unter anderem durch Snitch und Dead Man Down bekommen. Außerdem sollte er als viertes Sequel einer Actionreihe etwas frontlasig geraten.  Ein Endergebnis von $100 Mio oder mehr ist auszuschließen. Vielmehr sehe ich den Film im Bereich von $70-80 Mio landen. Damit wird er sogar ohne Berücksichtigung der Inflation zum schwächsten Film der Stirb-langsam-Reihe am US-Box-Office werden. Immerhin wird das Gesamteinspiel des Films höher sein als das Gesamteinspiel der Filme seiner Expendables-Co-Stars Statham (Parker), Arnie (The Last Stand) und Stallone (Shootout) zusammengenommen. Mit guten Ergebnissen aus dem Rest der Welt kann sich Fox zurücklehnen, denn Stirb langsam 5 ist immer noch ein Hit, doch die Performance in Nordamerika lässt eindeutig zu wünschen übrig.

Auf Platz 2 machte es sich der Spitzenfilm der Vorwoche bequem. Voll abgezockt verlor am regulären Wochenende 31,5% seiner Zuschauer von der Vorwoche und spielte $23,7 Mio ein. Von Freitag bis Montag waren es gar $27,5 Mio, sodass er in nur 11 Tagen $74,7 Mio vorzuweisen hatte. Auch Voll abgezockt trägt das nicht-jugendfreie R-Rating, hat aber deutlich weniger Konkurrenz, da der Film vor allem Frauen anzieht und es kaum andere Komödien als Konkurrenz auf dem Markt gibt. Mit dem tollen Hold am Wochenende hat sich Voll abgezockt bereits ein Ergebnis jenseits von $100 Mio gesichert. Damit wird er zur ersten reinen Komödie seit Ted letzten Sommer, der dies gelingen würde. Für den Regisseur Seth Gorden bedeutet dies den dritten großen Komödienhit in Folge nach Mein Schatz, unsere Familie und ich ($120,1 Mio) und Kill the Boss ($117,5 Mio). Damit dürfte er zu den erfolgreichsten Komödienregisseuren gegenwärtig im Geschäft avancieren. Chancen stehen gut, dass Voll abgezockt zu seinem bis dato erfolgreichsten Film werden wird. Auch für seine Stars Jason Bateman und insbesondere Melissa McCarthy ist es ein großartiger Erfolg, der nicht zuletzt McCarthys Ruhm dank ihrer oscarnominierten Performance in Brautalarm zu verdanken ist. Mit nur wenig großer Komödien-Konkurrenz voraus, sieht es ganz danach aus als würde Voll abgezockt nicht nur der erste $100 Mio-Hit von 2013 werden, sondern es noch deutlich darüber hinaus schaffen. Ein Gesamtergebnis von etwa $120-130 Mio ist zu erwarten und legt die Messlatte hoch für die restlichen Komödien von 2013. Insbesondere interessant wird jetzt die Performance von Taffe Mädels, in dem McCarthy an der Seite von Sandra Bullock spielt.

Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht gewann die Box-Office-Schlacht am Valentinstag mit $8,8 Mio, musste sich aber am regulären Wochenende mit Platz 3 begüngen. Dennoch spielte der Film von Lasse Hallström von Freitag bis Sonntag sehr solide $21,4 Mio von 3223 Kinos ein und erreichte damit einen Schnitt von $6640 pro Location. Einschließlich Montag nahm der Film bislang $33,3 Mio ein, was ihn bereits auf Platz 5 der erfolgreichsten Filme von Relativity in Nordamerika katapultiert hat. Lediglich Immortals, Ohne Limit, Act of Valor und Spieglein, Spieglein stehen noch vor ihm. Safe Haven hat erneut eindrucksvoll die Zugkraft von Nicholas-Sparks-Verfilmungen bewiesen. Diese kommen scheinbar auch ohne große Namen wie Amanda Seyfried oder Miley Cyrus gut aus. Bei einem Budget von $28 Mio ist diese Sparks-Verfilmung jetzt schon ein Hit für das Studio. Neben der Popularität von Sparks hat aber auch der Mangel an Konkurrenz seinen Teil getan. Seit Anfang Dezember gab es keine jugendfreie Romanze mehr auf dem Markt und Safe Haven füllte sehr erfolgreich die Lücke. Ganze 71% der Zuschauer des Films waren weiblich und 68% unter 25. Die Stärke der Nicholas Sparks-Marke zeigte sich auch darin, dass der Film sich mühelos gegen den einzigen direkten Konkurrenten, Beautiful Creatures, durchgesetzt hat. Trotz insgesamt sehr negativer Kritiken kam der Streifen bei seinem Publikum gut an, denn dieses belohnte den Film mit einem "B+"-CinemaScore. Es ist also noch nicht ausgeschlossen, dass er Wie ein einziger Tag ($81 Mio) als die bislang erfolgreichste Sparks-Adaption überholen wird, doch davon gehe ich momentan noch nicht aus. Was aber durchaus passieren kann, ist dass Safe Haven entgegen allen Erwartungen mit einem höheren Einspiel enden wird als Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben. Für den Film sind momentan etwa $70-75 Mio drin, aber auch $80 Mio würde mich nicht sonderlich überraschen. Der Markt durstete nach so einem Film und er kam genau im richtigen Moment.

Ebenfalls im richtigen Moment kam Escape from Planet Earth. Als erster Familienfilm von 2013 hatte der Animationsfilm von The Weinstein Company den ganzen Familienmarkt nur für sich am Wochenende und spielte in den ersten drei Tagen $15,9 Mio von 3288 Kinos ein, einschlielich Montag (an dem er Platz 1 der Charts belegte) waren es $21,1 Mio. Am regulären Wochenende belegte der Animationsfilm Rang 4 der Kinocharts. Damit geht der Siegeszug von The Weinstein Company weiter. Das Studio konnte in den letzten beiden Monate enorme Erfolge mit Django Unchained und Silver Linings feiern, sowie im kleinen Rahmen auch mit Quartett. Mit einem kleinen Budget von $40 Mio ausgestattet, ist Escape from Planet Earth ein todsicherer Erfolg. Bei vielen anderen Startterminen wäre der Film ähnlich wie seinerzeit Planet 51 ($42,2 Mio) völlig untergegangen. Da aber bis zum Releae von Die fantastische Welt von Oz in drei Wochen keine Konkurrenz um die Gunst des Familienpublikums ansteht, könnte er insgesamt $55-60 Mio einnehmen, bevor er aus den Kinos verschwindet.

Platz 5 ging an Warm Bodies, der am 3-Tages-Wochenende nur 21,9% verlor und $8,9 Mio einspielte. Einschließlich Montag nahm er am Wochenende fast $10,6 Mio ein und steht nun bei $51,8 Mio. Die Zombie-Romanze konnte letzte Woche auch sehr stark vom Valentingstag profitieren. Warm Bodies ist bereits auf Platz 5 der erfolgreichsten Filme von Summit Entertainment außerhalb des Twilight-Franchises vorgerückt. Bei Produktionskosten von $40 Mio ist er jetzt schon ein toller Erfolg und hat bislang besseres Durchhaltevermögen bewiesen als man erwartet hätte. Insbesondere angesichts direkter Konkurrenz seites Beautiful Creatures und Safen Haven hielt er sich letztes Wochenende außerordentlich gut. Der Film steuert auf ein Endergebnis von ca. $70 Mio zu, genug um zu zeigen, dass Summit auch nach Twilight respektable Hits produzieren kann.

Die gröpßte Enttäuschung am Wochenende war Beautiful Creatures von Warner Bros., der auf #6 mit $7,6 Mio eröffnete. Von 2950 Kinos legte er einen misersablen Schnitt von $2570 pro Kino hin. Einschließlich des Vorstarts am Valentinstag und des Feiertags am Montag spielte Beautiful Creatures in fünf Tagen nur $11,5 Mio ein – und das bei einem Budget von $60 Mio! Was womöglich ein neues Fantasy-Franchise für das Twilight-Publikum starten sollte, wird jetzt wohl einer der größten Flops des ersten Quartals von 2013 sein. Bei Publikum kam er mit einem "B"-CinemaScore solide, aber nicht überragend an. Der Steifen wird bestenfalls etwa $20 Mio an den Kinokassen einnehmen.

Side Effects fiel in der zweiten Woche um vier Plätze auf Rang 7 und baute dabei um 32,6% am 3-Tages-Wochenende ab. Dabei spielte er von Freitag bis Sonntag $6,3 Mio ein ($7,3 Mio bis Montag) und steht nach 11 Tagen bei $19,1 Mio. An die Erfolge von Magic Mike ($113,7 Mio) und Contagion ($75,7 Mio) reicht dieser angeblich letzte Film von Stephen Soderbergh nicht heran, doch angesichts des nicht sehr zuschauerfreundlichen Themas, hätte es für den $30 Mio teuren Film auch deutlich schlimmer ausgehen können. Am Ende seiner Laufzeit wird er wohl knapp die $30 Mio-Genze überschreiten.

Silver Linings bewies erneut außerordentliches Durchhaltevermögen und ging am regulären Wochenende um winzige 2,9% auf $6,2 Mio und Rang 8 der Charts zurück. Am langen Feiertagswochenende spite er tolle $7,4 Mio ein. Der Film erreichte nun insgesamt unglaubliche $99,8 Mio nach 14 Wochen im Verleih und hat mit Sicherheit noch einiges vor sich. Mit der Oscarverleihung kommendes Wochenende sollte er noch mindestens eine sehr gute Woche vor sich haben. Wenn der Film, wie erwartet, den Oscar für Jennifer Lawrence als Beste Hauptdarstellerin abstaubt, dann wird er noch eine Weile in den Charts bleiben. Doch auch wenn nicht, wird das positive Mundpropaganda dafür sorgen, dass er nicht sofort von der Bildfläche verschwindet. Die langsame Expansionsstrategie der Weinsteins hat sich bezahlt gemacht. Silver Linings wird wohl Inglourious Basterds als den dritterfolgreichsten Film der Weinstein Company ablösen und am Ende etwa $125 Mio für sich verbuchen können, es sei denn ihm geling es, den großen Preis bei den Oscars zu gewinnen. In dem Fall sind auch $140 Mio möglich.

Hänsel und Gretel – Hexenjäger rutschte um vier Ränge runter auf #9, gab aber trotz direkter Konkurrenz durch Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben nur um 38,9% am 3-Tages-Wochenende nach. Er nahm $3,5 Mio ein ($4,2 Mio in vier Tagen) und überquerte am Montag, nach 25 Tagen in den Kinos, die $50 Mio-Marke. Insgesamt hat er bis dato $50,4 Mio eingespielt. So hat er als einziger Januar-Start mit einem R-Rating $50 Mio erreicht. Es ist ein beachtlicher Erfolg, den viele dem Film im Vorfeld nicht zugetraut haben. Er wird am Ende irgendwo bei $55-60 Mio landen und weltweit locker $200 Mio knacken. Es gibt sicherlich Franchise-Potenzial hier.

Den 10. Platz belegte Zero Dark Thirty, der 25,2% verlor und am regulären Wohenende etwa $3 Mio einnahm. Nach $3,6 Mio von Donnerstag bis Montag steht er nun bei $88,5 Mio. Obwohl die $100 Mio-Marke nun so nah erscheint, wird er diese meiner Meinung nach dennoch nicht erreichen, da die Aussichten in der Oscarnacht eher schlecht sind. Der Film wird bestenfalls $95 Mio einspielen.

Auch wenn Argo in seiner 19. (!!) Woche die Top 10 wieder verlassen musste, nachdem er mehr als ein Drittel seiner Kinos verloren hatte, legte er mit einem Rückgang von 8,1% erneut einen grandiosen Hold hin. Am 3-Tages-Wochenende spielte er $2,2 Mio ein, bis Montag $2,6 Mio. Insgesamt hat der Film bislang in USA/Kanada $127,3 Mio eingesammelt. Obwohl der Film diese Woche in Nordamerika auf DVD und BluRay herausgebracht wird, glaube ich nicht, dass es seine Performance in den Kinos sonderlich beeinträchtigen wird. Als heißester Kandidat für den Oscar als "Bester Film", wird Argo sich kommendes Wochenende wieder hervorragend halten und nach dem wahrscheinlichen Sieg bei den Oscars sich am Wochenende danach wahrscheinlich sogar steigern. Ein Endergebnis von $135 Mio scheint sicher zu sein und einer oberhalb von $140 Mio zumindest möglich. Das würde einen Multiplikator von mehr als 7 nach seinem Startwochenende bedeuten.

Auch Lincoln behauptete sich mit einem 12,7% Rückgang auf $1,6 Mio sehr gut. Bis Montag hat Steven Spielbergs Historienfilm $176,7 Mio eingespielt – und das noch vor der Oscarverleihung! Der Film wird wohl nicht mehr das Rennen um Besten Film machen, doch auch der scheinbar unausweichliche Sieg in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" sollte im weiteren Verlauf etwas helfen. Lincoln steuert weiterhin auf $185 Mio zum Ende seiner Laufzeit zu – und das bedeutet wiederum einen Multiplikator höher als 8,5!

Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger fiel derweil um 10% am regulären Wochenende, spielte $1,6 Mio ($2,1 Mio in vier Tagen) ein und brachte sein vorläufiges Gesamteinspiel auf $11,4 Mio. Hier erscheinen weiterhin $115 Mio als machbar.

Django Unchained erfuhr durch Stirb langsam 5 direkte Konkurrenz und konnte sich deshalb trotz des Oscar-Hypes nicht so gut halten wie die meisten anderen Bester-Film-Nominees. Am 3-Tages-Wochenende fiel er um 33,7% auf $1,5 Mio. Bis einschließlich Montag konnte der Film $157,4 Mio vorweisen und befindet sich nun $4 Mio hinter True Grit im gleichen Zeitraum. Dafür ist er nun auf Platz 21 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten mit einem R-Rating in den USA aufgestiegen. Kommendes Wochenende sollte er Die Firma überholen und in die Top 20 aufsteigen. Ich sehe den Film bein einem Gesamteinspiel von $162 Mio.

The Weinstein Company hat Quartett am Wochenende 89 zusätzliche Kinos spendiert und brachte somit die Anzahl der Kinos, in denen der Film spielt, auf 333. Daraufhin legte der Film um 39,7% am regulären Wochenende zu und spielte $1,3 Mio ein. Bis Montag hat der Film insgesamt $7,2 Mio eingenommen. Es wird wohl nicht die letzte Expansion des Films bleiben, dem nun ein Endergebnis oberhalb von $12 Mio garantiert ist. Ein kleiner Sleeper-Hit!

Nach einem zehn Wochen andauernden Kampf hat Der Hobbit – Eine unerwartete Reise am Montag endlich die $300 Mio-Marke überschritten und steht nun bei $300,2 Mio. Viel Benzin im Tank hat der Film nicht mehr übrig und sollte mit knapp $303 Mio die Kinos verlassen. Ralph reicht’s läuft außerhalb der Top 10 weiterhin ziemlich solide und erreichte am Wochenende $185 Mio. Michael Hanekes oscarnominierter Liebe hatte mit $700,000 sein bislang bestes Wochenende und steht nun bei etwa $4,1 Mio. Da ihm zumindest in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" ein Triumph so gut wie sicher ist, wird er seinen Lauf mit mindestens $7 Mio beenden. Angesichts des Themas wäre das ein großartiges Ergebnis.

Mit $291,8 Mio bis Montag ist Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 2 auf Platz 50 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten in Nordamerika aufgestiegen.

Der Überraschungshit von Fox, Die Bestimmer, passierte am Wochenende die $75 Mio-Marke und wird wohl $80 Mio nur knapp verfehlen.

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