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Finaler Trailer zur vierten "Game of Thrones"-Staffel

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Quelle: HBO

So langsam könnte hier dem einen oder anderen Leser ein Überfluss an Trailern, Plakaten und anderen Meldungen zu "Game of Thrones" auffallen, doch so ist es nun mal, wenn es um die Serie mit der aktuell größten Fangemeinde im Internet geht (man muss sich nur den Erfolg der Serie bei Internet-Piraten anschauen!). HBO weiß ganz genau um die Beliebtheit der Serie und verpasst keine Gelegenheit, diese mittels effektiver Marketing-Strategien immer weiter zu steigern. Daher gibt es auch einen vierten (und höchstwahrscheinlich finalen) Trailer zur vierten Staffel, der zunächst exklusiv auf Facebook, im Anschluss an die Weltpremiere der vierten Season in New York vor einigen Stunden, veröffentlicht wurde. Für Millionen von Fans kann der 6. April nicht schnell genug kommen und nach der extrem erfolgreichen und von den Fans ebenso wie von Kritikern sehr gut aufgenommenen dritten Staffel; erwarte ich wieder neue Quotenrekorde für Season 4.

https://youtu.be/5n2qLkobMkk

Fack Ju Göhte 2 kommt im September 2015

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Fack Ju Göhte 2 Starttermin

Quelle: Constantin Filmverleih

Das Kinojahr 2015 ist soeben um einen weiteren sicheren Blockbuster voller geworden – auch wenn nur im deutschen Sprachraum. Wie der Constantin Filmverleih bestätigte, wird Fack Ju Göhte 2 am 10.09.2015 in die deutschen Kinos kommen – weniger als zwei Jahre nach dem Start von Teil 1. Fack Ju Göhte entwickelte sich im Kino zu einem Phänomen, wie man es seit fast einem Jahrzehnt bei deutschen Filmen nicht mehr erlebt hat. Die Komödie, die genau den richtigen Nerv traf und für Schüler aller Altersgruppen bundesweit zu einem Must-See-Event wurde, verbrachte unglaubliche 18 Wochen in der Top 20 der deutschen Kinocharts und erreichte in diesem Zeitraum mehr als 7 Mio Besucher. Das macht Fack Ju Göhte um vierterfolgreichsten deutschen Film seit 1968! Geht man nach Umsatz, so liegt Fack Ju Göhte sogar auf Platz 2 – nur Der Schuh des Manitu ist noch vor ihm. Außerdem sorgte Fack Ju Göhte dafür, dass zum ersten Mal seit 2004 eine einheimische Produktion die Jahres-Charts gewann. Dabei setzte sich der Film sogar gegen Die Eiskönigin – Völlig unverfroren und Der Hobbit – Smaugs Einöde durch.

Dass da eine Fortsetzung nach allen Regeln der Geschäftslogik kommen musste, war klar und wurde auch ziemlich schnell von offizieller Seite bestätigt. Auf der Facebook-Seite des Films ließ man sogar die Fans über die möglichen Inhalte des Films und den Filmtitel (zur Auswahl standen neben Fack Ju Göhte 2 auch Fresse, Hesse und Leck mich, Schiller) abstimmen. Das Sequel wird ein sicherer Erfolg, denn der erste Film hatte eine hervorragende Mundpropaganda. Auch ich habe den Film zweimal im Kino gesehen, was ich bei einem deutschen Film zuvor noch nie gemacht habe. Große Kunst ist Fack Ju Göhte nicht doch dank solider Inszenierung, einem witzigen Drehbuch und vor allem dem großartigen Zusammenspiel des gesamten schauspielerischen Ensembles ist mir der Film hundertmal lieber als jegliche Til/Matthias-Schweiger/Schweighöfer-Produktion. Elyas M’Barek gehört spätestens nach diesem Film zur obersten Liga der deutschen Kinostars und das gönne ich ihm voll und ganz.

Für die Türkisch-für-Anfänger-Fans bedeutet der Erfolg von Fack Ju Göhte aber auch, dass eine Fortsetzung der Serienadaption von 2012 immer unwahrscheinlicher wird, denn trotz deren Erfolg ist Fack Ju Göhte einfach eine ganze Spur erfolgreicher und lukrativer. Schaut man sich die Fortsetzungen zu erfolgreichen deutschen Komödien an – wie Zweiohrküken oder 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug – so fielen sie in der Regel weniger erfolgreich aus als die Vorgänger. Doch auch wenn Fack Ju Göhte 2 Besucher einbüßen wird, wird er trotzdem auf mindestens 5 Mio Kinogänger kommen und auch das schafft heutzutage kaum ein deutscher Film.

Kommt der dritte Wolverine-Film nach X-Men: Apocalypse?

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Hugh Jackman Wolverine

Quelle: James Mangold Twitter

20th Century Fox lässt wirklich keine Zeit verstreichen, um das X-Men-Filmuniversum getreu dem Marvel-Prinzip immer weiter auszubauen. Da Fox natürlich nicht an vielen Charakteren die Rechte hat, sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkter, doch zum Glück ist die Welt der X-Men groß genug für unzählige Geschichten und Überschneidungen. Noch lange vor dem Kinostart von X-Men – Zukunft ist Vergangenheit (dt. Start am 22.05.2014) hat Fox bereits für Mai 2016 X-Men: Apocalypse angekündigt, das nächste Sequel in der X-Men-Reihe. Bryan Singer soll wieder auf dem Regiestuhl sitzen und der Film wird sich wohl mehr auf die neuen Gesichter konzentrieren, die in X-Men: Erste Entscheidung vorgestellt wurden, denn auf die alten, die bei X-Men – Zukunft ist Vergangenheit eine große Rolle spielen. Doch offensichtlich plant Fox noch weiter. Neben einem X-Force-Film, der vom Kick-Ass-2-Regisseur Jeff Wadlow inszeniert werden soll, hat das Studio auch schon feste Pläne für einen dritten Wolverine-Film. Zu Recht, denn der letzte hat international mehr eingespielt, als alle anderen X-Men-Filme vor ihm. Wolverine ist und bleibt der beliebteste unter den X-Men und kann problemlos seine eigenen Filme tragen, sogar wenn (wie im Falle von Wolverine – Weg des Kriegers) kaum andere Mutanten neben ihm in dem Film auftauchen.

Dass Fox an einem dritten Wolverine-Film interessiert war, war schon länger bekannt. Auch der Regisseur von Teil 2, James Mangold, wurde zur Rückkehr verpflichtet. Jetzt wird es jedoch konkreter, denn wie Mangold auf Twitter (unten) mitteilte, wird er nach X-Men: Apocalypse mit den Dreharbeiten zu Wolverine 3 beginnen. Das bedeutet, dass wir den Film wohl irgendwann im Jahre 2017 oder, spätestens, 2018 zu sehen bekommen werden. Die weitaus wichtigere Frage ist, ob Hugh Jackman wieder seine Paraderolle spielen wird. Ohne ihn, kann ich mir Wolverine nicht vorstellen. Es ist aber auch noch nicht bekannt, ob er bei X-Men: Apocalypse überhaupt mit von der Partie sein wird. Kürzlich hat Jackman selbst Zweifel darüber geäußert, ob er die Rolle wieder spielen wird und dass iom bewusst ist, dass die Rolle früher oder später neubesetzt werden wird. Immerhin kommt er nun (einschließlich des Gastauftritts in Erste Entscheidung) auf insgesamt sieben Auftritte als Wolverine.

Das letzte Wort ist hier auf jeden Fall noch nicht gesprochen und wir werden uns wohl drei Jahre oder mehr gedulden müssen, bis Wolverine wieder sein alleiniges Abenteuer im Kino bestreiten wird. Hoffentlich mit Hugh Jackman.

 

"Game of Thrones" – Long Story Short

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Quelle: HBO

Am Sonntag lief auf RTL II die dritte Staffel von "Game of Thrones" zu Ende. Wann genau die vierte Staffel es ins deutsche Free-TV schafft, ist noch unbekannt, doch die US-Ausstrahlung beginnt am 6. April und kurz darauf wird die Serie für die deutschen Fans im Originalton auf Sky Go und Sky Anytime abrufbar sein. Für die etwas vergesslichen Fans hat HBO jetzt  eine humorvolle Zusammenfassung der ersten drei Staffel erstellt. Unter dem Titel "Long Story Short" werden drei Seasons in fünf Minuten wiedergegeben. Natürlich beinhaltet das Video zahlreiche Spoiler darüber, was bisher geschah. Für die bestehenden "Game of Thrones"-Fans ist das Video aber allemal einen Blick wert.

https://youtu.be/L2p9dRl0yYo

Star Wars: Episode VII – Erste offizielle Infos zur Handlung!

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Star Wars Episode VII Plot

Quellen: Walt Disney Pictures, Lucasfilm

Gerüchte über das Casting zum neuen Star-Wars-Film überfluten seit Monaten das Internet in einer Weise, wie man diese vielleicht noch nie erlebt hat (oder höchstens bei The Dark Knight Rises). Es fühlt sich an, als hätte man jeden zweiten namhaften Hollywood-Schauspieler bereits in Verbindung mit Star Wars: Episode VII gebracht. Offiziell ist davon jedoch nichts. Nicht einmal die Rückkehr des Trios Luke (Mark Hamill), Leia (Carrie Fisher) und Han Solo (Harrison Ford) ist bestätigt worden. Extrem selten ist es, dass etwas Konkretes seitens des Studios bzw. des Regisseurs J. J. Abrams, der für seine Geheimniskrämerei in Hollywood bekannt ist, kommt. Daher ist diese kleine Ankündigung von Walt Disney Pictures und Lucasfilm auch so wertvoll, obwohl sie eigentlich nur wenig verrät. Wie von offizieller Seite bestätigt wurde (nachdem es bereits lange im Raum stand), werden die Dreharbeiten zu dem Film kommenden Mai in den Londoner Pinewood Studios beginnen. Der interessante Teil ist aber, was noch darüber hinaus bekanntgegeben wurde: die Handlung des neuen Films wird zeitlich etwa 30 Jahre nach die Rückkehr der Jedi-Ritter spielen und einem Trio von jungen Darstellern folgen, wobei auch einige gut bekannte Gesichter mit dabei sein werden. Das war’s auch. Wie gesagt, viel ist das nicht, jedoch ist es trotzdem die erste offizielle Meldung, die in irgendeiner Art und Weise den Plot von Episode VII betrifft.

Es sieht also so aus, als würde sich J.J. Abrams auf die Original-Trilogie besinnen und wieder ein Trio an Helden in den Vordergrund stellen (jede Wette, dass es eine Frau und zwei Männer sein werden). Viele Fans der Filme gehen davon aus, dass es sich bei dem Trio um die Kinder von Han Solo/Leia und von Luke Skywalker handeln wird. Natürlich ist das aber auch nur eine Vermutung.

Da der Drehstart nun feststeht und bereits übernächsten Monat erfolgt, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten Wochen endlich offizielle Casting-Announcements eintrudeln werden. Darunter könnten sich auch Adam Driver, der angeblich in finalen Verhandlungen für die Rolle des Darth-Vader-ähnlichen Bösewichts steht und die frischgebackene Oscargewinnerin Lupita Nyong’o befinden. Oder auch nicht – wer weiß das schon bei den endlosen Gerüchten?

Star Wars: Episode VII startet voraussichtlich am 17.12.2015 in den deutschen Kinos.

Saphirblau – Teaserplakat und erstes Bild zum deutschen Fantasy-Sequel

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Saphirblau Poster

Quelle: Concorde Filmverleih

Ich muss schon sagen – es überrascht mich, dass Teil zwei von Kerstin Giers Fantasy Trilogie, die aus "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" besteht (und auch als die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie genannt wird), tatsächlich dieses Jahr in die Kinos kommen wird. Nichts dass etwas zwingend gegen den Film sprechen würde (es gibt sowieso zu wenig einheimische Fantasy-Produktionen), doch der erste Film, Rubinot, lief letztes Jahr deutlich unter den Erwartungen. Mit €6,7 Mio budgetiert, hat der erste Film nicht einmal 500,000 Besucher in Deutschland in die Kinos locken können. Der zur gleichen Zeit in den Kinos veröffentlichte deutsche Familienfilm Ostwind erreichte beispielsweise mehr als 800,000 Besucher. Der Regisseur Felix Fuchssteiner behauptete zum Start von Teil 1 eigentlich, dass man über eine Fortsetzung ab einer halben Million Besucher reden könnte, doch die Marke wurde knapp verfehlt. Nichtsdestotrotz entschied sich Concorde für eine Fortführung der Reihe. Saphirblau kommt am 14.08.2014 in die deutschen Kinos und der Verleih hofft sicherlich, dass die Reihe im Heimkino zahlreiche neue Fans gewinnen konnte. Das Sequel wird u. a. von der FFA (mit €350,000), dem FFF Bayern (mit €200,000) und der Medienstiftung NRW (mit €500,000) gefördert. Insgesamt musste das Budget aber diesmal etwas schmaler ausallen, damit der Film überhaupt zustande kommt – "nur" €5,5 Mio standen angeblich zur Verfügung, weshalb auf den Dreh in London diesmal verzichtet wurde und der Streifen komplett in Deutschland entstand.

Den Fans dürfte das egal sein. Diese dürfen sich nach einer Phase des Zweifelns und Bangens darauf freuen, dass die Abenteuer der Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon bald weitergehen. Damit aber auch Smaragdgrün es auf die Leinwände schafft, müsste der zweite Film wahrscheinlich etwas besser abschneiden als der erste.

Saphirblau Poster und Bild
Zu Saphirblau hat Concorde jetzt das erste Teaserplakat (unten) veröffentlicht, ebenso wie das erste Filmbild (oben). Der erste Trailer sollte bestimmt ebenfalls bald folgen. Wie immer, halten wir Euch auf dem Laufenden.

Saphirblau Poster

Inhalt:

"Auch diesmal warten große Herausforderungen auf Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich): Gerade erst hat sie erfahren, dass sie das Zeitreisegen besitzt, das seit Jahrhunderten innerhalb ihrer Familie vererbt wird und die ersten Zeitsprünge hinter sich – aber als ob das nicht genug für den Teenager wäre, muss sich Gwen auch noch mit den Geheimnissen der Loge der Wächter, Mitgliedern der Florentinischen Allianz und vor allem ihrem Gefühlschaos auseinandersetzen, das Zeitreisepartner Gideon (Jannis Niewöhner) bei ihr auslöst. Nur gut, dass ihr dabei ihre beste Freundin Leslie (Jennifer Lotsi), der kleine Wasserspeier Xemerius (Stimme: Rufus Beck), Schulgeist James (Kostja Ullmann) und ihr Großvater in jungen Jahren (Bastian Trost) zur Seite stehen. Denn eins ist für Gwen klar: Bei dieser Mission steht einiges auf dem Spiel und zwar nicht nur ihre Liebe zu Gideon…"

Jurassic World: Ein alter Charakter kehrt zurück

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Jurassic World Super Bowl Spot

Seit Monaten wird über die Rückkehr allseits bekannter Gesichter der alten "Jurassic Park"-Trilogie wie Sam Neill oder Jeff Goldblum spekuliert, die ihre alten Rollen im neuen Dino-Ableger "Jurassic World" wiederaufnehmen könnten. In einem Gespräch mit IGN erteilte der Regisseur Colin Trevorrow dem Wunsch vieler Fans aber nun einen Dämpfer, kündigte gleichzeitig aber die Rückkehr eines bekannten Nebencharakters an:

Ich weiß dass eine Menge Fans die alten Charaktere wiedersehen wollen. Sie sind Kult. Aber ich respektiere diese Schauspieler viel zu sehr als dass ich sie aus sentimentalen Gründen in die Handlung hineinzwängen wollte. […] Der einzige Grund weshalb sie zu der Insel zurückkehren würden, wäre, wenn die Drehbuchautoren einen (fadenscheinigen) Grund dafür erfinden würden. Aber es gibt einen alten Charakter, der auch in dem neuen Film sinnvoll einsetzbar wäre. Es wurde noch nicht veröffentlicht, aber BD Wong wird als Dr. Henry Wu zurückkehren. Er hatte eine viel größere Rolle in der Buchvorlage, er war der Ingenieur bei der Wiedergeburt der Dinosaurier. Er hat zwei Jahrzehnte völlig unterschätzt in Hammonds Schatten verbracht. Wir glauben der Charakter hat noch einige Geschichten zu erzählen.

Jurassic World startet am 15.06.2015 in den USA. Ein deutscher Starttermin ist noch nicht bekannt. Zum Cast zählen neben BD Wong Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Ty Simpkins, Jake Johnson, Nick Robinson, Vincent D’Onofrio und Irrfan Khan.

Der Peanuts-Teaser – Charlie Brown und Snoopy erstmals computeranimiert

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Quelle: 20th Century Fox

Angesichts der weltweiten Popularität der Peanuts ist es eigentlich erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis Charlie Brown, Snoopy und die anderen Kreationen von Charles M. Schulz für das moderne Publikum in einem CG-Animationsfilm auf die Leinwand gebracht wurden. Während beispielsweise Garfield es bereits 2004 auf die Leinwand geschafft hat und zwei Jahre später noch ein Sequel nachreichte (wer sich nicht sicher ist, ob die beiden einen Blick wert sind, denen empfehle ich, sich die Bill-Murray-Szene aus Zombieland anzuschauen), kommt Peanuts erst am 3.12.2015 in die deutschen Kinos. Obwohl es bis dahin noch mehr als 18 Monate sind, hat Fox jetzt schon mit dem Marketing angefangen und diesen kurzen Teaser veröffentlicht.

Peanuts – Der Snoopy und Charlie Brown Film (so der aktuelle deutsche Titel) wird nicht der erste Leinwandauftritt der Peanuts sein. Zwischen 1969 und 1980 kamen vier Zeichentrickfilme mit den Charakteren in die Kinos. Es wird allerdings das erste Mal sein, dass wir Charlie Brown und Co computeranimiert sehen werden (und natürlich auch in 3D). Um an dem Ton der berühmten und beliebten Vorlage möglichst nah zu bleiben, holte sich das Studio für das Drehbuch Craig Schulz und Bryan Schulz – den Sohn und den Enkelsohn des 2000 verstorbenen Charles M. Schulz. Als Regisseur ist Steve Martino an Bord, dessen bisherige Langfilme Horton hört ein Hu und Ice Age 4 – Voll verschoben sind. Wie diese beiden Filme, wird auch Peanuts von der Animationsschmiede Blue Sky für Fox produziert. Blue Sky zeichnete sich in Vergangenheit neben den Ice-Age-Filmen u. a. auch für die Animationserfolge Rio und Robots verantwortlich. Großer kommerzieller Erfolg scheint dem Film zumindest in den USA aufgrund des immensen Bekanntheitsgrads garantiert. Nichtsdestotrotz finde ich es auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig, die CGI-Versionen von Charlie Brown und Snoopy zu sehen, das es Charaktere sind, die man so gut als zweidimensionale Comic-Strip-Zeichnungen kennt.

Ciarán Hinds kommt an Bord von Agent 47

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Ciaran Hinds Agent 47

Quelle: The Hollywood Reporter

Obwohl die Dreharbeiten zu Agent 47, dem Kino-Reboot des Erfolgsspiels "Hitman", bereits auch Hochtouren laufen, scheint der Casting-Prozess noch nicht zu Ende zu sein. Nach der neulichen Bekanntgabe, dass Thomas Kretschmann den Bösewicht Le Clerq spielen würde, den Vorsitzenden eines internationalen Syndikats, dessen Ziel es ist, eine Armee aus unaufhaltsamen Agenten zu erschaffen, hat sich die Produktion einen richtigen schauspielerischen Hochkaräter an Bord geholt. Der irische Schauspieler Ciarán Hinds (Bild oben aus Die Frau in Schwarz) nimmt sich einer nicht näher beschriebenen Rolle im Film an. Bekannt dürfte Hinds, der seit den Achtzigern im Filmgeschäft aktiv ist, vor allem dank seinen Rollen in Steven Spielbergs München und in Tomas Alfredsons Dame, König, As, Spion. In Agent 47 wird er an der Seite von Rupert Friend und Zachary Quinto spielen. Man kann davon ausgehen, dass der Film entweder Ende dieses Jahres oder zu Beginn von 2015 in die Kinos kommen wird. Ob sich jedoch das Massenpublikum nach dem letzten Film für einen weiteren Hitman begeistern lassen wird, sei dahingestellt.

Enemy (2013)

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Enemy, CDN/E 2013 • 90 Min • Regie: Denis Villeneuve • Drehbuch: Javier Gullón • Mit: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon, Isabella Rossellini, Joshua Peace • Kamera: Nicolas Bolduc • Musik: Danny Bensi & Saunder Jurriaans FSK: ab 12 Jahren • Verleih: Capelight Pictures Kinostart: 22.05.2014

enemy01Beide Charaktere in Denis Villeneuves „Enemy“ teilen eine verstörende Besessenheit von Spinnen. Doch nicht nur das: Außerdem teilen sie ein identisches Anlitz. Der Film startet mit einem Bang und schließt mit einem Bang. Dazwischen fließt er wie eine hypnotische Masse, die ihr Publikum an extrem finstere Orte mitreisst. Ich bin mir noch nicht sicher wie gut „Enemy“ wirklich ist – sicher bin ich mir jedoch, dass dies ein wirklich interessanter und ungewöhnlicher Leinwandtrip war. Zum Teil David Lynch, zum Teil DePalma, Polanski oder Hitchcock und abgeschmeckt mit den kryptischen Schreckensvisionen eines Franz Kafka. Die Thematik des Doppelgängers ist bereits vor wenigen Jahren sehr erfolgreich in Darren Aronofskys oscarnominiertem „Black Swan“ aufgegriffen worden. Der Kanadier Villeneuve beschäftigt sich in seinem Film jedoch – anders als sein US-Kollege – nicht ausschließlich mit der reinen Gefahr, die von dem Spiegelbild ausgeht, sondern vielmehr auch mit der Faszination und den verbotenen Möglichkeiten, die sich hier auftun. Was wäre, wenn man ganz einfach die Rolle mit einer völlig unbekannten Person tauschen und in deren Privatleben eintauchen könnte? Deren vielleicht abgründigen Geheimnisse erkunden könnte. Sie letztlich sogar in sich verschlingen könnte …

enemy03Chaos sei bloß Ordnung, die noch nicht entziffert worden ist – mit diesen Worten wirft uns der Regisseur des zuvor veröffentlichten Thrillers „Prisoners“ in sein undurchsichtiges Szenario. Nach einer mysteriösen Einstiegsszene lernen wir den introvertierten Geschichtsprofessor Adam (Jake Gyllenhaal) kennen, der nach der Empfehlung eines Kollegen eine DVD aus der Videothek leiht und auf dieser zufällig einen Statisten entdeckt, der ihm hundertprozentig ähnlich sieht. Adam stellt nach diesem seltsamen Vorfall weitere Nachforschungen an und stößt so auf den lokalen Schauspieler Anthony, den er von nun an verfolgt und ihn schließlich auch telefonisch kontaktiert. Nach anfänglichem Zögern treffen sich die beiden charakterlich nur zu verschiedenen Männer in einem Hotelzimmer. Was hier genau vorgeht verstehen sie selbst nicht, aber beide fühlen sich von dem Leben und der Frau des Gegenübers (Mélanie Laurent, Sarah Gadon) bereits gefährlich angezogen …

enemy02Es ist immer etwas verzwickt über einen Film zu schreiben, den man möglicherweise nicht bis ins Detail verstanden hat. Bei David Lynch besteht dieses Problem nach nahezu jeder neuen, verwirrenden Arbeit. Der Hoffnungsträger Villeneuve ist dem Großmeister allerdings bereits ein aufmerksamer Schüler – hat er doch ebenso gut verstanden dass das, was wir bewusst nicht ergreifen können, in der Regel wesentlich beunruhigender als das klar überschaubare und ausformulierte ist. „Enemy“ ist nun sein eigenes Lehrstück in beklemmender Atmosphäre mit individuellem Style. Während die US-Produktion „Prisoners“ an einem etwas löchrigen Drehbuch und dem überflüssigen Folter-Subplot krankte, gelingt es dem Regisseur nun seine inszenatorischen Stärken voll auszuspielen und, von sich ewig erweiternden Handlungssträngen losgelöst, seine Zuschauer in einer völligen schwarzen Ungewissheit zu ertränken. Wohin diese parallele Reise führt, das ist einem zu Beginn so gar nicht klar und vielleicht fragt man sich das sogar noch wenn der Abspann urplötzlich über die Leinwand flackert. Vielleicht bleibt am Ende eine Angst einfach eine Angst. Vielleicht spiegelt sich in Bildern der Charakter der Protagonisten. Vielleicht muss letztlich das Geheimnis gehütet bleiben, damit die schwarze Kinomagie nicht direkt verpufft.

Es ist übrigens äußerst spannend, den früheren „Donnie Darko“-Star Jake Gyllenhaal nun vermehrt in toughen Rollen (vor „Prisoners“ auch in dem Copthriller „End Of Watch“) zu sehen. Seine Doppelleistung hier ist enorm packend und verleiht der sinistren Architektur eine – wenn auch teils erschreckende – menschliche Seele. Da haben sich ein Schauspieler und ein Regisseur gefunden, auf deren weitere Zusammenarbeiten man gespannt sein darf. Einige werden „Enemy“ als prätentiöses und möglicherweise hohles Schauderstück abtun. Ich behaupte, unter all dem gänzlich unblutigen Horror lauert etwas, das viel gruseliger als sämtliche Poltergeister, Ghule, Zombies oder Kannibalen der Kinolandschaft ist: Die unausgesprochene Angst vor dem Verlust der Identität.


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