Quellen: Lionsgate, Collider

In den Neunzigern war er erst ein Comedydarsteller, dann ein gefeierter Oscarpreisträger und schließlich ein erfolgreicher Actionstar. Diese Zeiten sind vorüber. Wer sich heutzutage einen Nicolas-Cage-Film anschaut, weiß in aller Regel, worauf er sich einlässt: meist kostengünstig direkt für den Heimkinomarkt heruntergekurbelte, leicht trashige Filme, in denen Cage entweder lustlos schlafwandelt oder Overacting erster Güte betreibt. Gerade für Letzteres lieben ihn einige und hassen andere. So oder so bleibt Cage eine Marke für sich.

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Neustes Beispiel ist der Film Primal von Nick Powell, der bereits Outcast – Die letzten Tempelritter mit Cage drehte. In Primal verkörpert Cage den legendären Großwildjäger Frank Walsh, einen Sammler exotischer Tiere, der endlich den seltenen weißen Jaguar für einen Zoo einfangen kann und auf große Bezahlung hofft. Doch neben dem Jaguar und anderen Tieren transportiert sein Schiff auf ein ganz anderes Raubtier – den international gesuchten Profikiller Richard Loffler (Kevin Durand). Jäger werden zu Gejagten, wenn Loffler ausbricht und dabei auch den Jaguar und andere wilde Tiere aus ihren Käfigen freilässt. Frank muss nun einerseits den Jaguar wieder einfangen, anderen gefährlichen Tieren trotzen und natürlich gegen den Killer bestehen. Famke Janssen (96 Hours) spielt eine Ärztin, die Lofflers häufige Krampfanfälle überwacht. Michael Imperioli ("Die Sopranos") und LaMonica Garrett (Arrowverse) treten in weiteren Rollen auf.

Also zusammengefasst: Nicolas Cage, ein Killer, ein Schiff und viele wilde Tiere. Das klingt nach Zutaten für ein unterhaltsames Filmabend-Rezept, auch wenn hier sicherlich keine große Kunst zu erwarten ist. In den USA wird Primal am 8. November in ausgewählten Kinos und über Video-on-Demand veröffentlicht werden. Einen deutschen Releasetermin hat der Streifen noch nicht. Den Trailer und das Filmplakat findet Ihr unten:

Primal Nicolas Cage Poster