Pitch Perfect Serie

Adam Devine in Pitch Perfect (2012) © Universal Pictures

Quelle: The Hollywood Reporter

Wenn Ihr Pitch Perfect 3 geschaut und dabei Adam DeVines unausstehlichen Treblemakers-Anführer Bumper vermisst habt (ich tat es jedenfalls nicht), dann dürft Ihr Euch darauf freuen, bald viel mehr von ihm zu sehen. Universal hat angekündigt, ihm ein eigenes Serien-Spin-Off zu spendieren, das exklusiv für NBCUniversals Streaming-Dienst Peacock produziert werden wird.

Elizabeth Banks, die in jedem der drei Pitch-Perfect-Kinofilme eine Nebenrolle gespielt hat und mit dem zweiten (und kommerziell erfolgreichsten) Teil ihr Regiedebüt feierte, wird zusammen mit ihrem Ehemann Max Handelman die Serie produzieren. Auch DeVine ist ausführender Produzent der Serie und wird sicherlich auch kreativen Einfluss auf ihre Gestaltung haben. Megan Amram, die als Autorin an "Parks and Recreation" und "The Good Place" gearbeitet hat, wurde als Autorin und Showrunnerin der Serie verpflichtet, was immerhin etwas Hoffnung macht.

Die Serie wird sieben Jahre nach DeVines letztem Auftritt im Film-Franchise spielen und Bumper nach Deutschland folgen, wo er seine Musikkarriere wiederzubeleben versucht, nachdem einer seiner Songs zu einem großen Hit in Berlin wurde. Ob die Serie auch in Deutschland gedreht werden wird, ist noch unbekannt.

Der erste Pitch-Perfect-Film ist einer dieser modernen, Feelgood-Evergreens, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Auch der zweite Film hat noch reichlich Spaß gemacht, während sich beim dritten bereits deutliche Verschleißerscheinungen zeigten – was jedoch nicht an DeVines Abwesenheit lag. Wenn das Franchise irgendwie fortgeführt werden soll – was angesichts des weltweiten Gesamteinspiels von rund $600 Millionen nicht überraschend ist – dann wäre mir ein weiterer Film oder eine Serie mit den Barden Bellas lieber als Bumpers Abenteuer in Deutschland. Aber vielleicht werden ja einige Darstellerinnen aus den Filmen in der Serie vorbeischauen.

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