"The Continental": Fotos aus der John-Wick-Prequelserie zeigen Mel Gibson und den restlichen Cast

Mel Gibson in "The Continental: From the World of John Wick" © 2023 Lionsgate Television

Quelle: Peacock

Es begann mit einer sehr simplen, vertrauten Geschichte: Ein legendärer Profikiller im Ruhestand wird überfallen, sein Auto wird gestohlen, sein Hund getötet und er nimmt sein altes Handwerk wieder auf, um sich an den Tätern zu rächen. Das war der erste John Wick, ein kleiner Rache-Actioner mit virtuoser Action-Choreografie und einer Hauptfigur, die Keanu Reeves förmlich auf den Leib geschrieben wurde.

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Drei Kapitel später ist die Reihe viel mehr als das. Aus einem schlichten, schnörkellosen Actionfilm ist eine epische Saga entstanden, die sich von jeglichen Regeln der realen Welt, der Physik und der Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers gelöst und eine nahezu mythische kriminelle Unterwelt voller illustrer, bizarrer Figuren erschaffen hat. Man kann es mögen oder, wie Oliver Stone, nicht, doch es gibt aktuell nichts Vergleichbares.

Wie es scheint, mögen die Massen es auch. Jeder John-Wick-Film war deutlich erfolgreicher als sein Vorgänger an den Kinokassen. Kapitel 4 hat inzwischen mehr als $430 Mio weltweit eingenommen. Nun möchte Lionsgate die Früchte des umfangreichen Worldbuildings ernten, doch wird die Welt von John Wick die Zuschauer auch interessieren, wenn keiner der Originaldarsteller mitspielt? Das wird sich spätestens im September zeigen, wenn die Prequelserie "The Continental: From the World of John Wick" bei Amazon Prime in Deutschland bzw. bei Peacock in den USA zu sehen sein wird. Über drei 90-minütige Folgen wird die Miniserie dem jungen Winston folgen, der in New York der siebziger Jahre seine Chance ergreift, die Kontrolle über das sagenumwobene New Yorker Continental-Hotel zu übernehmen, in dem er einen sicheren Hafen für die kriminelle Unterwelt etabliert.

Weder Reeves noch Winston-Darsteller Ian McShane noch jegliche anderen bekannten Gesichter werden in "The Continental" auftreten. Einen neuen großen Star gibt es dennoch. Oscargewinner Mel Gibson (Braveheart) wird eine Hauptfigur namens Cormac verkörpern, über die noch nichts bekannt ist. Colin Woodell ("The Originals") spielt den jungen Winston. Newcomer Ayomide Adegun übernimmt die Rolle des jungen Charon. Weitere Rollen spielen Mishel Prada ("Vida") als KD und Katie McGrath ("Supergirl") als Richterin der Hohen Kammer.

Der konkrete Veröffentlichungstermin der Miniserie steht noch nicht fest, die drei Folgen sollen jedoch an drei aufeinanderfolgenden Abenden im September erscheinen. Nach dem ersten Teaser wurden jetzt acht offizielle Bilder aus "The Continental" veröffentlicht, die Gibson, Woodell, Prada und weitere Cast-Mitglieder zeigen:

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Chad Stahelski und David Leitch, die beiden Co-Regisseure des ersten John-Wick-Films, sowie Derek Kolstad, der Drehbuchautor der ersten drei Filme, produzieren die Miniserie. Albert Hughes, der zusammen mit seinem Bruder Allen Filme wie From Hell und The Book of Eli inszeniert hat, führte bei der ersten und der dritten Folge Regie. Charlotte Brändström ("Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht") inszenierte die mittlere Episode. Sollte die Miniserie gut ankommen, plant Lionsgate bereits weitere potenzielle Spin-Offs. Nächsten Sommer wird mit Ballerina ein Film-Spin-Off mit Ana de Armas in der Hauptrolle in die Kinos kommen. Reeves, McShane und der leider verstorbene Lance Reddick werden als John Wick, Winston und Charon darin auftreten. Aber auch John Wick 5 soll bereits geplant sein.

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