Irene Cara tot

Irene Cara in Fame – Der Weg zum Ruhm (1980) © MGM

Quelle: Irene Cara Twitter

Irene Cara, der Oscar-, Golden-Globe- und Grammy-prämierte Musikstar der Achtziger, ist unerwartet am Freitag bei sich zu Hause in Largo, Florida im Alter von 63 gestorben. Das teilte ihre Pressesprecherin mit. Die Todesursache ist aktuell noch unbekannt.

Caras Schauspielkarriere begann in den frühen Siebzigern auf New Yorker Theaterbühnen, sowohl auf Broadway als auch abseits. Schon früh zeigte sie eine besondere Vorliebe für Musicals. Nach kleineren Fernsehrollen erhielt sie 1975 gleich in ihrem Filmdebüt Aaron Loves Angela, einer modernen Adaption von Shakespeares "Romeo und Julia" eine tragende Rolle. Ein Jahr später spielte sie die Titelrolle im Musikdrama Sparkle – Der Weg zum Star, der zwar kein großer Hit war, aber später Kultstatus erlangte und 2012 neu verfilmt wurde.

Nach einer Rolle in der extrem erfolgreichen Miniserie "Roots – Die nächsten Generationen" (OT: "Roots – The Next Generations") 1979 kam Caras großer Durchbruch als Schauspielerin und Sängerin 1980 mit Alan Parkers Fame – Der Weg zum Ruhm. Cara erhielt für den Film, eine Golden-Globe-Nominierung als "Beste Hauptdarstellerin" und der Film selbst wurde zudem für sechs Oscars nominiert. Der von Cara gesungene Titelsong "Fame" gewann auch den Oscar, der allerdings an die Songwriter ging. Dennoch legte der große Charterfolg von Caras Debüt als professionelle Sängerin den Grundstein für ihre erfolgreiche Musikkarriere. Vier Jahre war auch ihr selbst dann das Oscarglück hold mit dem Titeltrack zum Tanzfilm Flashdance. Für "Flashdance … What a Feeling" gewann Cara außerdem zwei Grammys, einen Golden Globe und erreichte die Spitze der Single-Charts in den USA und vielen weiteren Ländern. Cara hat ihren größten Hit 2001 mit DJ BoBo neu aufgenommen.

Zu Caras weiteren Filmrollen in den Achtzigern gehörten Auftritte in City Heat – Der Bulle und der Schnüffler neben Clint Eastwood und Burt Reynolds, In der Hitze von New York (OT: Certain Fury) neben Tatum O’Neal und dem Fernsehfilm Sister, Sister. Seit den späten Achtzigern beschränkte sich Caras Schauspielarbeit nahezu ausschließlich auf Sprechrollen.