Fatal Attraction Serie

Lizzy Caplan und Joshua Jackson in "Fatal Attraction" © 2022 Paramount+

Quelle: Entertainment Weekly

Falls Ihr irrtümlicherweise geglaubt habt, dass die Welle von Serienadaptionen erfolgreicher Filme nach einigen Flops langsam abebbt, dann wird Euch Paramount+ demnächst eines Besseren belehren. Der im Verhältnis zur Konkurrenz recht junge Streamer braucht Content-Nachschub und wo findet man eine wahre Schatztruhe an Ideen, wenn nicht im eigenen Katalog des Mutterstudios? Im Februar 2021 hat Paramount+ angekündigt, Serien-Reboots der Kinohits The Italian Job, Love Story, Flashdance, Zeuge einer Verschwörung und Eine verhängnisvolle Affäre (OT: Fatal Attraction) zu produzieren.

Fast zwei Jahre später hält Paramount+ das Versprechen und die "Fatal Attraction"-Serie steht als erstes der angekündigten Reboots in den Startlöchern. Lizzy Caplan ("Masters of Sex") und Joshua Jackson, der in "The Affair" als untreuer Ehemann offenbar so überzeugend war, dass er gleich wieder einen weiteren verkörpern darf, schlüpfen als Alex Forrest und Dan Gallagher in die Rollen von Glenn Close und Michael Douglas aus dem Originalfilm. Die Serie ist auch der Grund, weshalb Caplan leider keine Zeit hatte, für das kommende "Party Down"-Revival zurückzukehren.

Weitere Rollen in der Serie spielen Amanda Peet (Keine halben Sachen) als Dans Ehefrau Beth und Alyssa Jirrels ("The Good Doctor") als ihre gemeinsame Tochter Ellen. Reno Wilson ("Good Girls"), Toby Huss ("Halt and Catch Fire"), Brian Goodman ("Rizzoli & Isles"), Toks Olagundoye ("Castle"), Jessica Harper (Suspiria) und Dee Wallace (Cujo) spielen ebenfalls mit.

Einen Starttermin hat die "Fatal Attraction"-Serie noch nicht, doch Paramount+ hat kürzlich (über Entertainment Weekly) das erste Foto von Caplan und Jackson n ihren Rollen veröffentlicht:

Fatal Attraction Serie BildDie Filmvorlage von Adrian Lyne mit Glenn Close als durchgeknallte Stalkerin, die nach einem One-Night-Stand Michael Douglas' untreuem verheiratetem Mann nachstellt und dabei zu immer fieseren Mitteln greift, wurde bei seiner Veröffentlichung 1987 kontrovers diskutiert, war aber ein gigantischer Kassenhit und ergatterte sechs Oscarnominierungen. Es ist immer noch eine der bekanntesten Rollen von Close und der Film etablierte Lyne als Regisseur spannender, prickelnder Erotikthriller. Eine Serienadaption des Films war bereits 2015 im Gespräch, wurde jedoch auf Eis gelegt. Diesmal hat es unter der Führung der "Dirty John"-Schöpferin Alexandra Cunningham geklappt und sie legte großen Wert darauf, kein eindimensionales Porträt von Caplans Charakter zu zeichnen, sondern die Geschichte mehr aus ihrer Perspektive zu zeigen.