Der Prinz aus Zamunda 2

© Paramount Pictures

Quelle: Variety

In den Achtzigern war er einer der größten Stars Hollywoods, doch inzwischen liegt die Karriere von Eddie Murphy weitgehend auf Eis. Sein letzter Kinofilm Mr. Church lief vor zwei Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit; sein letzter halbwegs erfolgreicher Streifen, Aushilfsgangster, ist schon fast sieben Jahre her. Alle Versuche, das Beverly-Hills-Cop-Franchise mit einem vierten Film wiederzubeleben, sind bislang gescheitert.

Doch nun ist es die Fortsetzung zu einem anderen seiner früheren Megahits, die die Zuschauermassen an Murphys Comedy-Talent erinnern soll. Während der Präsentation bei der CinemaCon letzten Monat hat Paramount Pictures offiziell ein Sequel zu Der Prinz aus Zamunda bestätigt. Im Original trägt es aktuell den Titel Coming 2 America (der erste Film hieß Coming to America).

Erstmals hörte man von einem möglichen Sequel letztes Jahr. Barry Blaustein und David Sheffield, die beiden Autoren des ersten Films, wurden angeheuert, um ein Drehbuch zu Der Prinz aus Zamunda 2 zu schreiben. Im Herbst kam jedoch "Black-ish"-Schöpfer Kenya Barris an Bord, um das Skript umzuschreiben. Barris schrieb zuletzt auch den neuen Shaft-Kinofilm. Als Regisseur der Fortsetzung steht Jonathan Levine fest, der sich im Komödienfach mit Filmen wie Die highligen drei Könige (OT: The Night Before) und Mädelstip (OT: Snatched) mit gemischten Ergebnissen austobte. Es ist schade, dass Originalregisseur John Landis scheinbar keine Filme mehr dreht.

Jetzt steht Der Prinz aus Zamunda 2 ganz offiziell im Programm von Paramount, auch wenn noch nicht klar ist, wann wir das Sequel erwarten dürften. Der Originalfilm feiert dieses Jahr übrigens sein 30. Jubiläum. Darin spielte Murphy Prinz Akeem aus dem fiktiven afrikanischen Land Zamunda (sowie mehrere weitere kleine Rollen), der in die USA reist, um einer arrangierten Ehe zu entkommen. Man kann wohl annehmen, dass er im Sequel inzwischen König Akeem sein wird. Der erste Film gehört zu Murphys größten Kassenerfolgen abseits der Beverly-Hills-Cop-Reihe. Alleine in Deutschland lockte er fast 4 Millionen Zuschauer in die Kinos.