Wiedersehen macht Freude: Trotz vernichtender Kritiken spielte Scary Movie 6 seit dem Kinostart Anfang Juni mehr als 200 Millionen US-Dollar weltweit ein und steht kurz davor, zum kommerziell erfolgreichsten Teil der Reihe seit dem Originalfilm zu werden. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Films war sicherlich die lange Pause seit dem letzten Teil, in der das Publikum tatsächlich anfing, die albernen Parodien zu vermissen. Aber auch die Rückkehr der Wayans-Brüder vor und hinter der Kamera sowie der beiden Originaldarstellerinnen Anna Faris und Regina Hall weckte nostalgische Gefühle.
Der Erfolg des Films führte dazu, dass späte Sequels zu zwei älteren Filmen der Beteiligten wieder im Gespräch sind, auf die in Scary Movie 6 auch angespielt wird. Einer davon ist White Chicks, von dessen Fortsetzung Marlon Wayans schon lange spricht und die tatsächlich Wirklichkeit werden könnte. Aber auch House Bunny 2 mit Anna Faris steht scheinbar im Raum. Als Playboy-Bunny Shelley, die nach einer Intrige einer neidischen Rivalin ihr sorgloses Leben im Playboy Mansion hinter sich lassen muss und eine neue Bestimmung im Leben als Hausmutter einer unbeliebten Studentinnenverbindung findet, spielte Faris in House Bunny ihre bekannteste Filmrolle nach Cindy Campbell aus der Scary-Movie-Reihe und war als Produzentin auch unmittelbar an der Entstehung des Films beteiligt. In weiteren Rollen traten die damals noch weitgehend unbekannten Kat Dennings und Emma Stone auf.
Bereits vor sieben Jahren äußerte Faris erstmals Interesse an einem House-Bunny-Sequel. Vorletztes Jahr verriet sie einige Ideen für die Fortsetzung: So könnte Shelley zu einer schlechten Country-Sängerin oder aber auch zu einer Verhörspezialistin der CIA geworden sein. Doch ist das alles nur Wunschdenken? Scheinbar nicht! Im Gespräch mit Entertainment Tonight erklärte Faris kürzlich, dass es tatsächlich Interesse an House Bunny 2 gebe: (aus dem Englischen)
Ich würde gerne mit euch über House Bunny reden. Es stellt sich heraus, dass es Interesse daran gibt. Ich hätte nie gedacht, dass aus diesem Traum etwas werden würde, und es ist noch zu früh, um etwas Konkretes zu sagen, aber es stellte sich heraus, dass der Film und der Charakter sehr beliebt sind.
Faris verriet auch, wie schwer es war, Studios vom Konzept des ersten Films zu überzeugen. Nach zwei Dutzend Anläufen hatte sie bei Adam Sandlers Produktionsfirma Happy Madison schließlich Glück:
Wir haben den Film 24 Mal überall in Los Angeles vorgeschlagen und beim 24. Mal war es Happy Madison, Adam Sandlers Firma. Und er meinte: "In Ordnung." Wir mussten es ihm nicht einmal erklären.
Er sah mich im Wartezimmer und sagte: "Was machst du hier?" Und ich meinte: "Ich bin hier, um dir meinen Film vorzuschlagen." Und er meinte: "Wovon handelt er?" Und ich sagte: "Ein Playboy-Bunny wird aus dem Playboy Mansion hinausgeworfen." Und er meinte: "Okay, in Ordnung. Das ist ziemlich witzig."
Wir gingen. Und dann haben wir es verkauft. Das war unsere letzte Chance. Es gab niemanden mehr. Es war unglaublich. Und dann stand ich sechs bis acht Wochen später am Set in L.A. mit einer Crew von 200 Menschen.
Hättet Ihr Interesse an House Bunny 2?
Quelle: Entertainment Tonight













