Sandra Bullock

Sandra Bullock in Die Wahlkämpferin (2015) © Warner Bros. Pictures

Quelle: Deadline

Mit Filmen wie Demolition Man, Speed und Das Netz feierte Oscarpreisträgerin Sandra Bullock Mitte der Neunziger ihren Durchbruch, doch seitdem blieb die Schauspielerin Action- und Thrillerrollen weitgehend fern (ignorieren wir mal die Existenz von Speed 2 für einen Moment). Der letzte waschechte Thriller, in dem sie mitgewirkt hat, war Mord nach Plan (OT: Murder by Numbers) und ist auch schon gute 15 Jahre her. In den Jahren danach wechselten sich bei ihr Komödie (Selbst ist die Braut, Ein Chef zum Verlieben, Taffe Mädels) und Dramen (Blind Side, L.A. Crash, Das Haus am See) miteinander ab, mit Gravity als seltenem Blockbuster-Ausreißer. Demnächst sehen wir die Mimin im Heist-Film-Spin-Off Ocean’s Eight, in dem sie in George Clooneys Filmschwester in dessen Fußstapfen tritt. Auch ihr nächstes Projekt steht nun fest und es ist ein überraschender Tempowechsel für die Schauspielerin. In Cash Truck wird sie Alex spielen, eine US-Amerikanerin, die harte Zeiten durchmacht und bei einem Londoner Geldtransport-Unternehmen anheuert, das kürzlich zum Ziel eines tödlichen Raubüberfalls wurde. Alex wird schnell Teil der eng verbundenen Crew, verfolgt jedoch eine eigene mysteriöse Agenda, die mit einem schockierenden Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat. Der Film wird als ein intensiver, emotionaler Actionthriller beschrieben, der sich mit Themen wie Gier, Rache und das dunkle Herz der menschlichen Natur auseinandersetzt. Josef Wladyka, der mehrere Folgen der Netflix-Serie "Narcos" inszenierte, wird beim Film Regie führen, dessen Drehbuch aus der Feder von Albert Hughes (From Hell) und John Hodges (Trainspotting) stammt.

Originell ist die Idee nicht, denn Cash Truck basiert auf dem französischen Film Le Convoyeur aus dem Jahr 2004, der hierzulande unter dem reißerischen Titel Cash Truck – Der Tod fährt mit veröffentlich wurde und auch beim Fantasy Filmfest lief. Allerdings wird der neue Film nicht als Remake bezeichnet, sondern soll vom Original lediglich inspiriert sein. Gemeint ist damit wohl, dass die Hauptfigur des französischen Films ein Mann (der ebenfalls Alex hieß) war, gespielt von Albert Dupontel. Ansonsten klingt die Plotbeschreibung jedoch identisch. In weiteren Rollen waren damals Jean Dujardin (The Artist) und François Berléand (Transporter) zu sehen.

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