Reign Last Man Standing Quoten

Quelle: TVLine

Die Konkurrenz mit einem entscheidenden Baseball-Spiel der American League Championship Series brachte die historische Serie "Reign" auf ein neues Tief in der werberelevanten Zielgruppe der 18-49-Jährigen. In dieser verbuchte "Reign" vergangenen Freitag lediglich 200,000 Zuschauer. Insgesamt waren es 900,000 Fans, 10% weniger als in der Vorwoche. Damit ist "Reign" quotentechnisch offiziell die schwächste Serie des Senders The CW, zumindest in der wichtigen Zielgruppe. Eine Verlängerung um eine weitere Season steht auf wackeligen Beinen, aber es ist vorstellbar, dass der Sender "Reign" eine verkürzte finale Staffel (wie beispielsweise bei "Nikita") spendieren wird, um den Fans einen würdigen Abschluss zu geben.

Als Kontrast zu "Reign". ging es für die Tim-Allen-Sitcom "Last Man Standing" deutlich aufwärts. Sie legte um 9% zu (möglicherweise Jay Lenos Gastauftritt zu verdanken) und erreichte 7,2 Millionen Zuschauer. Es war damit die bislang meistgesehen Folge der aktuellen Staffel und die erste mit mehr als 7 Millionen Zuschauern seit der 17. Episode von Staffel 4. Auch "Dr. Ken" legte im Anschluss leicht zu und erreichte mit der neuen Folge 6 Millionen Zuschauer. Kurioserweise bauten beide Comedyserien in der Zielgruppe trotzdem leicht ab und kamen auf jeweils 1,2 Millionen.

Das Auf und Ab setzte sich bei "Hawaii Five-0" fort. Die fünfte Folge von Staffel 6 erreichte 8,6 Millionen Zuschauer und nur eine Million in der Zielgruppe. Immerhin lagen die Zuschauerzahlen noch leicht über dem Staffelstart.  "Blue Bloods" baute mit 10,4 Millionen Zuschauern leicht ab, war aber wieder die meistgesehene Serie des Abends und legte in der Zielgruppe sogar leicht zu, auf 1,2 Millionen.

Nach der überraschenden Erholung in der Vorwoche, ging es für die live ausgestrahlte Comedyserie "Undateable" wieder abwärts auf 2,6 Millionen Zuschauer und damit auf das Niveau der Staffelpremiere. Die neue Sitcom "Truth Be Told" verlor 12% der Zuschauer vom Serienstart in der Vorwoche und erreichte nur noch 2,2 Millionen.