Guardians of the Galaxy Nebula

Quelle: Yahoo! Movies

Was Guardians of the Galaxy zum bisher besten Film des Marvel-Universums und dem besten Blockbuster dieses Sommers gemacht hat, waren nicht nur sein cleveres, humorvolles Drehbuch und seine bunte Action, sondern auch eine der genialsten Besetzung aller Zeiten, die eine Comicbuchverfilmung versammeln konnte. Der Cast war bis in die Nebenrollen prominent besetzt und die Schauspieler, insbesondere das Superhelden-Quintett, hatten eine unglaubliche Chemie miteinander. Glücklicherweise können wir mit Sicherheit damit rechnen, dass Dave Bautista (Drax der Zerstörer), Chris Pratt (Star Lord), Zoe Saldana (Gamora), Bradley Cooper (Rocket) und Vin Diesel (Groot) auch für Guardians of the Galaxy 2 zurückkehren werden, der am 27.04.2017 in die deutschen Kinos kommen soll. Wer von den illustren Nebencharakteren wieder mit dabei sein wird, ist aber noch unbekannt. Eine bestimmte Figur, die den ersten Teil mit knapper Not überlebt hat, würde Regisseur James Gunn auf jeden Fall gerne zurückbringen – Nebula. Gamoras Adoptivschwester und Tochter von Thanos, die als rechte Hand des Bösewichts Ronan gearbeitet hat, unterlag im finalen Showdown knapp ihrer Schwester in einem Zweikampf. Es war keine besonders komplexe oder ausgereifte Rolle, doch den Part einer coolen Killerin meisterte der "Doctor Who"-Star Karen Gillan (hier mit kahl rasiertem Kopf und in blauer Bemalung kaum wiederzuerkennen) ganz gut. James Gunn war jedenfalls ein ganz großer Fan und hat vermutlich deshalb die Figur weiterleben lassen im Gegensatz zu ihrem Auftraggeber Ronan. In einem Interview kündigte Gunn kürzlich an, dass er Nebula sehr gerne zu einem festen Bestandteil der Reihe machen würde: (aus dem Englischen)

Für mich ist sie eine Art "Boba Fett" von diesem Film. Sie ist diejenige, die man wirklich mag, weil sie cool ist und von der man gerne mehr sehen will. Ich hoffe sehr, dass wir die Gelegenheit bekommen werden, viel mehr von Nebula in den künftigen Guardians-Filmen zu zeigen.

Der Boba-Fett-Vergleich erinnert abermals daran, wie ähnlich vom Ton Guardians of the Galaxy eigentlich Star Wars war – nur deutlich besser als alles, was die Prequels auf die Beine gestellt haben. Was Gillans Figur angeht, hätte ich nichts dagegen wenn sie zurückkehrt, würde mir aber wünschen, dass ihre Beziehung zu Gamora etwas weiter ausgebaut werden würde. Nachdem Gillans charmante aber mies betitelte Sitcom "Selfie" leider schnell abgesetzt wurde, ist es schön, dass sie zumindest im Kino Erfolge feiert.

Desweiteren zerschlug Gunn aber in einem anderen Kommentar auf seiner Facebook-Seite die Hoffnung der Fans, den Superhelden Richard Rider alias Nova in Guardians of the Galaxy 2 zu sehen. Ursprünglich war Nova Teil des Skripts zum ersten Film, wurde aber vor den Dreharbeiten gestrichen. Auch in der Fortsetzung soll er nicht auftauchen, denn Gunn wünscht sich, dass Peter Quill (Chris Pratt) vorerst der einzige "Terraner" (also ein Erdling) im Film bleibt, denn dies sei ein wichtiger Umstand für die Filmfigur.