Horrorklassiker Wenn die Gondeln Trauer tragen gerät in die Remake-Maschine

Quelle: The Hollywood Reporter

Herrje. Das (und ein Seufzer) war meine erste Reaktion, als ich gelesen habe, dass die französische Produktionsfirma StudioCanal aktuell eine Neuverfilmung von Nicolas Roegs Gruselklassiker Wenn die Gondeln Trauer tragen (OT: Don’t Look Now) aus dem Jahre 1973 plant und aktuell nach einem geeigneten Studio sucht. Ich bin nicht prinzipiell gegen Remakes – es gibt einige verdammt gute – doch gerade bei einem für seine Zeit so unkonventionellen, vom Mainstream weit entfernten Film wie diesem, habe ich meine Zweifel, was eine Neuadaption betrifft. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja ein Filmemacher wie Nicolas Winding Refn an Bord und das ändert meine Meinung. Oder auch nicht.

Noch hat das Projekt weder einen Autor noch einen Regisseur in Aussicht. Zunächst möchte man ein geeignetes Studio finden und angeblich gibt es jetzt schon reges Interesse. Produziert wird der Film von Andrew Rona und Aley Heineman (Non-Stop, The Gunman).

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Der Originalfilm, den Ihr alle schleunigst nachholen sollt, falls Ihr ihn noch nicht kennt, handelt von einem trauernden Ehepaar (Donald Sutherland und Julie Chrsitie, deren kontroverse Sexszene in dem Film auch Jahrzehnte später für Aufsehen sorgte), das nach dem tragischen Tod der Tochter nach Venedig fährt und dort von düsteren Visionen und Vorahnungen verfolgt wird. Roeg verfilmte damit die Kurzgeschichte von Daphne du Maurier, Autorin der Vorlagen zu Hitchcocks Rebecca und Die Vögel.

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