Quelle: Starz

Serien, die in der hektischen Restaurantwelt spielen, blicken bislang auf keine sonderliche Erfolgsgeschichte zurück. "Kitchen Confidential" mit Bradley Cooper als Chefkoch wurde 2005 nach nur vier Folgen eingestellt. AMCs "Feed the Beast" mit David Schwimmer und Jim Sturgess brachte es immerhin auf eine ganze Staffel, aber dann war auch Schluss.

Einen weiteren Versuch startet jetzt US-Kabelsender Starz mit der Serie "Sweetbitter", die am Sonntag in den USA angelaufen ist. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Stephanie Danler, in dem sie ihre eigene Erfahrungen als Kellnerin in einem New Yorker Restaurant verarbeitet hat, startet erst einmal mir einer kurzen, knackigen Staffel, die lediglich sechs halbstündige Episoden umfasst. Das Risiko hält sich für den Sender also in Grenzen, wenn es nicht gut läuft.

In der Serie spielt Ella Purnell (Die Insel der besonderen Kinder) die 22-jährige, etwas naive Tess, die nach New York aufbricht, um das Leben in der Metropole zu entdecken. Obwohl sie eigentlich gar nicht dafür qualifiziert ist, wird sie als Kellnerin in einem angesehenen Restaurant angeheuert. Schnell verfällt Tess dem Rausch der chaotischen, adrenalinreichen Küchenwelt, probiert edle Weine, erforscht Kellerbars und lernt, wem sie vertrauen kann. Auf dem Weg zur Selbstfindung verfällt sie dem hedonistischen Lebensstil aus Partys, Drogen und Sex.

Danler hat ihren eigenen Roman selbst fürs Fernsehen adaptiert, fungiert als Showrunnerin und schrieb zwei der sechs Folgen. Damit sollte zumindest eine Adaption sichergestellt werden, die der Vorlage gerecht wird. Unten findet Ihr den Trailer und das Poster zur Serie:

Sweetbitter Trailer & PosterFür Jungstar Ella Purnell könnte die Serie die Gelegenheit sein, endlich etwas mehr von ihrer schauspielerischen Bandbreite zu zeigen, als ihre bisherigen Rollen es ihr ermöglichten. Leider sind die ersten Rezensionen zu "Sweetbitter" nicht sonderlich begeistert ausgefallen. Vielleicht eignet sich die Restaurantwelt einfach nicht fürs Serienformat.

Wann und wo "Sweetbitter" hierzulande anlaufen wird, steht noch nicht fest.