Strange Angel Ende

© CBS All Access

Quelle: Deadline

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Manchmal ist die Wahrheit verrückter als Fiktion. Das führte die Serie "Strange Angel" kürzlich wieder einmal eindrucksvoll vor. Sie erzählte die Geschichte von Jack Parsons, einem Chemiker und Koryphäe auf dem Gebiet der Raketenantriebsforschung in Los Angeles der dreißiger Jahre. Zugleich glaubte Parsons auch an Magie, verfasste dazu zahlreiche Schriften und war ein Lehrling des berüchtigten Okkultisten Aleister Crowley. Er nahm an okkulten Zeremonien und Sexritualen Teil.

Produziert wurde "Strange Angel" von der Streaming-Plattform CBS All Access. Jack Reynor (Midsommar) spielte in der Serie Parsons, Rupert Friend ("Homeland") übernahm den Part von Crowley und Bella Heathcote (Dark Shadows) spielte Parsons' Ehefrau Susan. Ihren Titel getreu ,war die Serie eine wirklich ungewöhnliche Mischung aus wissenschaftlicher Forschung, Okkultismus und Erotik. Faszinierend, interessant, aber offensichtlich zu abgefahren für die meisten Zuschauer, denn CBS All Access gab nach zwei Staffeln die Absetzung der Serie bekannt. Bereits die kurze Episodenbestellung für die zweite Staffel (sieben statt zehn Folgen wie bei der ersten) zeigte, dass der Anbieter vorsichtig geworden ist und keine großen Erfolgsaussichten erwartet hat. Auch Ridley Scotts Name als einer der Produzenten der Serie hat nicht geholfen.

Hierzulande haben vermutlich nur die wenigsten von der Serie gehört, denn sie hat Deutschland noch nicht erreicht. Wann und wo ihre insgesamt 17 Folgen bei uns zu sehen sein werden, steht noch nicht fest. Unten findet Ihr aber einen Trailer, der Euch einen Eindruck von der Serie verschafft.