Narcos vs Zombies

© Amazon Studios

Quelle: Variety

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Habt Ihr vielleicht die gefeierte Netflix-Serie "Narcos" gesehen und Euch dabei gedacht: "Die war schon ganz gut, aber wisst Ihr, was sie noch besser machen könnte? Zombies!"? Dann kann ich Euch gute Neuigkeiten bringen. Amazon Prime hat offiziell die Produktion der mexikanischen Horror-Actionserie "Narcos vs. Zombies" angekündigt. Der Titel hört sich zwar irgendwie nach einer Asylum-Trashproduktion an, es soll aber eine recht ernste Angelegenheit werden.

Geschrieben und produziert wird "Narcos vs. Zombies" von Nicolas Entel (Cocaine Bandits 2) und Miguel Tejada Flores (Beyond Re-Animator), wobei Entel als Showrunner fungieren wird. Rigoberto Castañeda (KM 31 – Der Tod wartet bei Kilometer 31) führt Regie. Bestellt sind acht Folgen für die erste Staffel. "Narcos vs. Zombies" soll nächstes Jahr weltweit bei Amazon Prime erscheinen.

Doch wovon handelt die Serie mit dem reißerischen Titel? In "Narcos vs. Zombies" kollidiert eine Armee der Untoten an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze mit Drogenbossen und dem US-Militär. Sergio Peris-Mencheta, der Schurkendarsteller aus Rambo: Last Blood, spielt in der Serie den legendären Drogenbaron Alonso Marroquín, der gemeinsam mit seinem Sohn Lucas (Nery Arredondo) aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis entkommt und in Paradiso Zuflucht findet, einer abgelegenen Entzugsklinik auf der US-amerikanischen Seite der Grenze. Derweil erwachen die Teilnehmer eines gescheiterten Experiments der US-Armee, das dazu gedacht war, verletzte Soldaten zu Killermaschinen zu machen, als untote Mutanten wieder zum Leben. Eine mexikanische Spezialeinheit, das auf die Marroquíns angesetzt wurde, wird von der Zombiehorde infiziert. Die US-Armee wird entsandt, um die Bedrohung zu beseitigen.

Die politische Komponente wird angesichts der angespannten Lage an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in der Serie vermutlich nicht zu kurz kommen. Jedenfalls hoffe ich das, denn eine weitere abgedroschene Zombieserie nach Schema F braucht die Welt eigentlich nicht.