La Brea Folgen

Jack Martin, Natalie Zea und Chiké Okonkwo in "La Brea" © 2021 NBCUniversal Media, LLC

Quellen: TVLine, Sydney Morning Herald

Bei der finalen Staffel von "Lost" scheiden sich die Geister, doch es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass J.J. Abrams' Mysteryserie einen unvergesslichen Abdruck in der Serienlandschaft hinterlassen und zahlreiche Nachahmer inspiriert hat, wobei ich den Begriff an dieser Stelle keineswegs abwertend meine.

Eine dieser post-"Lost"-Serien ist NBCs "La Brea", in der eine bunt gemischte Gruppe (größtenteils) Fremder nicht auf einer geheimnisvollen, übernatürlichen Insel strandet, sondern durch ein mysteriöses Zeitportal unfreiwillig 10.000 Jahre zurückreist. In der Serie erscheint eine massive Sinkhöhle an der Stelle der berühmten fossilienreichen La Brea Asphaltgruben mitten in Los Angeles. Hunderte von Menschen und Autos fallen in den Krater und finden sich plötzlich in einer prähistorischen Welt wieder, in der überall Gefahren lauern. Die Menschen müssen zusammenhalten, um zu überleben, während auf der Gegenwart-Seite der Sinkhöhle nach Wegen gesucht wird, die Vermissten zu retten.

Im Mittelpunkt der Serie steht eine Familie. Eoin Macken ("The Night Shift") spielt den Vater, der zurückbleibt und Visionen von der urzeitlichen Welt hat, in der seine entfremdete Frau (Natalie Zea aus "Justified") und Sohn (Jack Martin) gelandet sind. Zyra Gorecki stellt Eves und Gavins Tochter Izzy dar, die ebenfalls in unserer Zeit zurückgeblieben ist. Jon Seda ("Chicago P.D.") und Nicholas Gonzalez ("The Good Doctor") spielen in der Serie ebenfalls mit.

"La Brea" wird hierzulande im April bei Sky Deutschlandpremiere feiern und wer Angst hat, dass es wieder eine dieser Mysteryserien ist, die unverrichteter Dinge und ohne Auflösungen nach einer Staffel endet, kann beruhigt reinschauen: In den USA war "La Brea" neben "Ghosts" und "Navy CIS: Hawaii" die erfolgreichste neue Serie der TV-Saison 2021/2022 in der werberelevanten Zielgruppe 18-49 und erhielt von NBC schnell grünes Licht für eine zweite Staffel. Diese wird, wie schon die erste, diesen Frühling komplett in Australien gedreht werden und wie wir nun erfahren haben, wird sie insgesamt 14 Folgen umfassen, vier mehr als Staffel 1. Es gibt jedoch einen kleinen Haken. Weil die Produktion dieser effektreichen Serie aufwendig ist, wird NBC die Staffel voraussichtlich in zwei Teilen ausstrahlen, damit die ersten Folgen möglichst schnell, vielleicht schon im Herbst, anlaufen können.

Eine der Auflösungen, die Serienschöpfer David Appelbaum für die zweite Staffel in Aussicht gestellt hat, betrifft Eddies mysteriösen Tod durch einen Stromschlag in einer Zeit, in der es gar keinen Strom geben konnte. Laut Appelbaum wird es eine große Bedrohung für die Menschen in der Lichtung geben und diese Bedrohung wird ein wichtiges Plotelement der zweiten Staffel sein.

Werdet Ihr in die Serie reinschauen, wenn sie bei Sky Premiere feiert?