Hello Kitty Verfilmung

© Sanrio

Quelle: The Hollywood Reporter

Wenn wir schon bei bizarren Filmmeldungen sind (Kevin James als Thriller-Schurke?!), warum dann nicht direkt noch eine. Frei nach dem Motto "because why the fuck not" wird Warners Tochterfirma New Line Cinema die unverwechselbare japanische Kätzchenfigur "Hello Kitty" des Unternehmens Sanrio in die Kinos bringen. Bereits vor fast genau vier Jahren haben wir erstmals von Sanrios Plänen berichtet, "Hello Kitty" zu einem Filmstar werden zu lassen. Damals veranschlagte das Unternehmen gigantische $160-240 Mio für das Budget (einschließlich Marketing) des Films. Das klingt zwar nach einer enormen Summe für eine etwas absurde Idee, doch die jährigen Einnahmen in Höhe von etwa einer halben Milliarde US-Dollar, die Sanrio mit "Hello Kitty" erzielt, rücken das in ein anderes Licht.

Nun hat Sanrio erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Lizenz an "Hello Kitty" und ihren anderen berühmten Charakteren wie "Gudetama", "My Melody" and "Little Twin Stars" an ein großes Filmstudio erteilt. "Hello Kitty" wurde zuvor in einigen TV-Animeserien und Videospieladaptionen adaptiert, allerdings waren diese außerhalb von Japan kaum verbreitet. Nun soll das Kätzchen die weltweiten Leinwände erobern und hat dafür auch schon eine Drehbuchautorin. Lindsey Beer, die auch das Drehbuch zum neuen Ninja-Turtles-Reboot schrieb, wird das "Hello Kitty"-Skript verfassen. Ihre gemeinsam mit den Autorinnen Nicole Perlman (Guardians of the Galaxy) und Geneva Robertson-Dworet (Tomb Raider) gegründete Firma Known Universe wird den Film produzieren. Ursprünglich war die Veröffentlichung des "Hello Kitty"-Kinofilms bereits für 2019 angedacht, wird jedoch etwas länger auf sich warten lassen. Na gut, die Menschheit hat auch die letzten 45 Jahre seit der Entstehung der Figur ohne diesen Film überlebt, da wird sie sich wohl ein paar weitere Jahre gedulden können.